Recent Submissions

  • Monograph

    Evaluation der Wirksamkeit von Meisterprämien im Handwerk 

    Runst, Petrik
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 51
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2021
    Mit der Einführung der Meisterprämien in verschiedenen Bundesländern seit 2013, die einen finanziellen Anreiz für eine abgeschlossene Meisterausbildung darstellen, wurde beabsichtigt, die Ungleichstellung zwischen universitärer und beruflicher Ausbildung im deutschen Bildungssystem abzubauen. Die vorliegende Studie untersucht, ob das Instrument darüber hinaus die Anzahl der Meisterprüfungen je 10.000 Einwohner erhöhen konnte. Verschiedene methodische Zugänge sowie eine Reihe von Spezifikationen lassen darauf schließen, dass die Prämien bisher nicht zu einer verstärkten Meisterausbildung im Handwerk beigetragen haben. Dies gilt im regionalen Vergleich ebenso wie für einzelne Handwerkszweige. Es ist daher anzunehmen, dass die bislang relativ geringe Höhe der Meisterprämien nicht ausreichte, um eine substanzielle Steigerung der Absolventenzahlen zu bewirken. Zum Ziel einer stärkeren finanziellen Gleichbehandlung von Studium und Ausbildung tragen die Meisterprämien hingegen bei.
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  • Monograph

    Reparatur im Handwerk im Kontext der Nachhaltigkeitsforschung - ein Forschungsüberblick 

    Thonipara, Anita; Proeger, Till; Vosse, Corinna; Meub, Lukas; Ihm, Andreas
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 50
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2021
    Die Reparatur ist eine aus Nachhaltigkeitsperspektive zentrale Kompetenz des Handwerks. Die traditionellen Fähigkeiten und bestehenden Märkte für die Reparatur weisen dem Handwerk eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Strategien der Kreislaufwirtschaft zu, die auf verschiedenen politischen und administrativen Ebenen umgesetzt werden. Auf Forschungsebene ist die Reparatur im Handwerk selbst bislang wenig thematisiert worden, sodass eine interdisziplinäre Verknüpfung mit bestehenden Diskursen der Nachhaltigkeitsforschung nicht erfolgte. Dies erschwert jedoch die wissenschaftliche Begleitung der Verzahnung des Handwerks mit Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Entwicklung. Die vorliegende Studie stellt dafür einen Literaturüberblick vor, in dem zentrale Diskussionsstränge der Handwerks- und Nachhaltigkeitsforschung allgemein sowie speziell hinsichtlich ihrer Perspektive auf die Reparatur zusammengefasst werden. Im Anschluss werden Schnittmengen der disziplinären Diskurse herausgestellt, die Anknüpfungspunkte für künftige interdisziplinäre Vorhaben bilden.
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  • Monograph

    Situation von frauengeführten Betrieben in der Corona-Krise 

    Haverkamp, Katarzyna; Dilekoglu, Kübra
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 49
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2021
    Die Corona-Krise traf die Handwerksunternehmen im Frühjahr 2020 völlig unerwartet und konfrontierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit plötzlichen Auftrags- und Umsatzrückgängen und nachhaltiger Verunsicherung. Diese Studie untersucht die Situation von frauengeführten Betrieben im Berliner Handwerk vor dem zweiten Lockdown im Winter 2020/21. Auf Basis einer Interviewserie wird die Situation der Betriebe erfasst sowie individuelle und betrieblichen Bewältigungsstrategien, das Informationsverhalten in der Krise und die Rolle von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen analysiert. Zentrale Ergebnisse sind dabei: - Der Ausbruch der Pandemie im Frühling 2020 sowie die damit verbundenen ersten Lockdown-Maßnahmen führten zu einer starken Verunsicherung der gewerblichen Wirtschaft und starken Umsatzeinbußen. Erholungseffekte im Sommer 2020 zeigten sich überwiegend in Handwerken für den privaten Bedarf und in Gesundheitshandwerken. Handwerke für den gewerblichen Bedarf berichten häufiger von einer nachhaltigen Auftragsschwäche. - Die Soforthilfe wurde sehr häufig in Anspruch genommen, positiv bewertet und stellte für die meisten Betriebe die zentrale Stabilisierungsmaßnahme dar. Die Überbrückungshilfen wurden nur vereinzelt in Anspruch genommen, da die Schwellenwerte für Umsatzrückgänge aus Handwerkssicht sehr hoch angesetzt waren. Nur einzelne Betriebe nutzten die Möglichkeiten der Stundungen, der Kreditaufnahme oder beantragten das Kurzarbeitergeld. Die Inanspruchnahme dieser Maßnahmen war mit höheren bürokratischen Hürden verbunden. - Informationen zu Hilfeprogrammen und erforderlichen Lockdown-Maßnahmen erreichten die Betriebe über vier Informationskanäle: Massenmedien, Newsletter (der Kammern, Verbände oder Berufsgenossenschaften), Unternehmensnetzwerke und Steuerberatende. Insbesondere die kompakte und zielgerichtete Informationsweiterleitung über Newsletter der Kammern und Berufs- genossenschaften wurde von den Betrieben positiv bewertet. - Betriebsinhaberinnen mit kleinen Kindern wurden im ersten Lockdown sehr stark belastet. Ein verlässliches Betreuungsangebot und angepasste Regelungen zum Elterngeld spielen für junge Unternehmerinnen eine zentrale Rolle. - Digitalisierungsmaßnahmen wurden in der Krise primär als Anpassungsreaktionen umgesetzt, nur vereinzelt kam es zur strategischen Neuausrichtung. Gleichzeitig berichten einzelne Betriebe von der Einstellung der Innovations- und Investitionstätigkeit. - Die betrieblichen Reserven wurden durch die Krise erheblich beansprucht; es fehlen in der Folge Mittel für die Geschäftsentwicklung und Zukunftsinvestitionen. - Zukunftsrisiken werden im Zusammenhang mit der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und mit der steuerlichen Behandlung der Zuschüsse geäußert. Auf Basis der Interviewergebnisse lassen sich folgende Schlussfolgerungen und Empfehlungen ableiten: - Zentrale Forderung der Befragten ist die bessere Planbarkeit, Verlässlichkeit und Kommunikation der öffentlichen Maßnahmen. Insgesamt zeigen die befragten Unternehmerinnen viel Verständnis für die Schwierigkeit der Lage, weniger Verständnis für häufige und kurzfristige Änderungen des bestehenden Regelwerks. - Als sehr hilfreich erweist sich aus betrieblicher Sicht eine gute Informationspolitik. Diese schließt sowohl eine gezielte Aufbereitung der Informationen für die gewerbliche Wirtschaft in den Massenmedien als auch kompakte Informationsverbreitung in Form von Newslettern der Kammern, Verbände und Berufsgenossenschaften ein. - Bei der Neuausrichtung von Hilfsprogrammen und Liquiditätshilfen gilt es, flexible Schwellenwerte für indirekt betroffene Unternehmen anzuwenden und die Regelwerke sowie Zugangskriterien zu vereinfachen. - Da die betrieblichen Reserven für zukunftsorientierte Investitionspolitik in der Krise übermäßig beansprucht wurden, gilt es auch, mittelfristig Förderprogramme für innovative Investitionstätigkeit zu verstärken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich Unternehmerinnen seltener als Unternehmer in ihren Investitionsvorhaben auf Kredite verlassen, sodass Zuschussförderung als die bevorzugte Maßnahme zur Stärkung von frauengeführten Betrieben einzustufen ist. - Selbstständige Frauen in der Familiengründungphase sind auf eine verlässliche Betreuungssituation und krisenbedingte Anpassungen der Elterngeldregelungen angewiesen.
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  • Monograph

    Ökonomische Reaktion des Handwerks in Baden-Württemberg auf die Corona-Krise 

    Alhusen, Harm; Haverkamp, Katarzyna; Proeger, Till; Runst, Petrik; Thomä, Jörg
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 48
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2021
    Die vorliegende Studie untersucht die ökonomische Reaktion des Handwerks in Baden- Württemberg auf die Corona-Krise anhand von mehreren Indikatoren. Betrachtet werden zum einen die Ein- und Austragungsdynamik in die Handwerkskammerverzeichnisse während der Corona-Krise und in Vergleichszeiträumen, die Altersstruktur sowie Eintragungsgründe. Zum anderen erfolgt eine Betrachtung der Gründungsfinanzierung in Deutschland und eine Analyse der Gründungsunterstützung in Baden-Württemberg sowie eine Betrachtung der Entwicklung der Meisterkurse und der erwarteten Absolventenzahlen. Auf Basis dieser Indikatoren zur Wirkung der Corona-Krise können Rückschlüsse auf Gründungen und Betriebsübernahmen im Handwerk in Baden-Württemberg gezogen werden. Die zentralen Ergebnisse der einzelnen Themenfelder können dabei wie folgt zusammengefasst werden: Auf Ebene der Eintragungen zeigt sich eine insgesamt leicht verringerte Gründungstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Diese erfasst primär das Ausbaugewerbe, sekundär die Gesundheits- und Lebensmittelhandwerke. Eine Analyse nach Anlagen der Handwerksordnung zeigt, dass der Gesamteffekt geringerer Eintragungen primär durch die Rückvermeisterung erklärbar ist. Abgesehen davon ist die gesamte und die unterjährige Gründungstätigkeit mit den Vorjahren vergleichbar. Im Gesamtergebnis wird der Trend wachsender Gründungszahlen der letzten Jahre im Jahr 2020 voraussichtlich gebrochen. Eine wöchentliche Analyse zeigt eine starke Reaktion der Gründungszahlen auf die Rückvermeisterung, nicht jedoch auf den Lockdown oder die darauffolgenden Einschränkungen des Wirtschaftslebens. Eine regionale Analyse zeigt, dass der Schwerpunkt der Gründungen auf den urbanen Räumen lag und die Reaktionsdynamik dort höher ausfiel als in ländlichen Regionen. Bei den Austragungen zeigt sich ein gegenteiliger Effekt: Insgesamt sinken die Austragungen moderat. Ein stärkeres Absinken zeigt sich im Ausbaugewerbe. In den Handwerken für den privaten Bedarf wird der Trend steigender Austragungen beendet. Bei den neu rückvermeisterten Handwerken zeigt sich ein deutliches Absinken der Austragungen bereits Ende 2019 in Antizipation der erneuten Meisterpflicht. Die wöchentliche Analyse zeigt eine moderate Reaktion auf die Rückvermeisterung eine stärkere Reaktion auf den ersten Lockdown im Frühling 2020 sowie Erholungseffekte im Jahresverlauf. Die Analyse der Altersstruktur zeigt ein Durchschnittsalter der Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber von 45,5 bei einem durchschnittlichen Alter der Betriebsaustragung von 62. Die Darstellung verdeutlicht die demografischen Herausforderungen des Betriebsbestands. Eine Analyse der Eintragungsgründe zeigt, dass die Betriebsübernahmen gegenüber den Neugründungen bisher eine nachrangige Rolle spielen. Im Hinblick auf die Gründungsfinanzierung in der Gesamtwirtschaft zeigt sich zunächst, dass die Gründungen – anders als im Handwerk – Corona-bedingt stark gesunken sind. Dies ist allerdings eher auf die schlechten Geschäftserwartungen zurückzuführen und nicht unmittelbar auf den fehlenden Zugang zu finanziellen Mitteln. Insgesamt gibt es starke Finanzierungsschwierigkeiten bei bestehenden Betrieben, die nur zum Teil durch öffentliche Mittel kompensiert werden können. Im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Gründungsfinanzierungen ist eher eine moderate Schwächung ersichtlich, aber kein generelles Finanzierungsproblem. Insgesamt sind folglich Gründungen erschwert aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage, nicht aber unmittelbar wegen des fehlenden Kreditzugangs für Neugründungen. Eine deskriptive Auswertung der Gründungsfinanzierungen durch die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg für das Handwerk in Baden-Württemberg zeigt, dass es keinen starken Effekt der Corona-Krise auf die Gründungsfinanzierung gibt. Die Anzahl der Anträge auf Gründungsförderung sind weitgehend gleichgeblieben; hingegen sinken die Bewilligungszahlen leicht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Gründe für die leicht verringerte Bewilligungsquote bleiben offen, wobei der Effekt insgesamt klein ist. Eine Betrachtung der Entwicklung der Meisterkurse zeigt, dass die Anzahl der Meisterprüfungen durch die Corona-Krise deutlich absinken wird. Dies ist bedingt durch ausfallende Meisterkurse und geringere Klassengrößen bei gleichzeitig höherer Nachfrage aus konjunkturschwachen Gewerken. Es ist daher anzunehmen, dass die verringerte Anzahl an Meisterprüfungen die Menge an potenziellen Gründern reduzieren wird und dadurch in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Rückgang an neuen Betriebsgründungen führen kann.
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  • Monograph

    Handwerksstruktur des ländlichen Raums - räumliche und gewerkespezifische Analyse Südniedersachsens 

    Bischoff, Thore Sören; Haverkamp, Katarzyna; Proeger, Till; Thonipara, Anita
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 47
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2020
    Handwerksbetriebe prägen die Wirtschaftsstrukturen in ländlichen Räumen, indem sie wichtige Aufgaben in der Ausbildung, im regionalen Innovationssystem sowie der Versorgung der Region wahrnehmen. Erfolgreiche Handwerksbetriebe können dabei als ökonomische „Stabilitätsanker“ für den ländlichen Raum wirken. Ein besseres Verständnis der räumlichen und gewerkespezifischen Handwerksstrukturen und der Rolle des dort ansässigen Handwerks ist somit für eine zielgerichtete Förderung ländlicher Räume von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Studie leistet dazu durch die Analyse des Handwerks im ländlichen Raum der Region Südniedersachsen auf Basis verschiedener Datensätze einen Beitrag. Folgende Kernergebnisse hat die vorliegende Studie: 1. Die Region Südniedersachsen zeichnet sich durch eine überwiegend ländliche Struktur mit wenigen städtischen Räumen aus. Anhand mehrerer Indikatoren zeigt sich, dass die Untersuchungsregion repräsentativ für den ländlichen Raum Deutschlands ist. 2. Die Handwerksstruktur im ländlichen Raum ist vor allem durch das produzierende Handwerk geprägt, da die Betriebe dieser Handwerke überdurchschnittlich häufig im ländlichen Raum anzutreffen sind, während dienstleistungsnahe Handwerke häufiger im städtischen Raum angesiedelt sind. Besonders häufig sind im ländlichen Raum vertreten: Fleischer, Zimmerer, Dachdecker, Maurer, das Gewerbe „Einbau von genormten Baufertigteilen“, Tischler, Bäcker, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sowie Maurer und Betonbauer. 3. Zusätzlich haben die Lebensmittel- und Gesundheitshandwerke aufgrund ihrer Versorgungsfunktion eine hohe Relevanz für den ländlichen Raum. Die Gesundheitshandwerke sind dabei häufiger in urbanen Räumen angesiedelt, die Lebensmittelhandwerke häufiger im ländlichen Raum. 4. Aufgrund ihrer hohen Ausbildungsleistung im ländlichen Raum haben zudem Maler und Lackierer, Tischler, Metallbauer, Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker sowie Bäcker eine hohe Bedeutung für die Wirtschaftsstruktur im ländlichen Raum. Obwohl nicht überproportional im ländlichen Raum vertreten, haben auch Kraftfahrzeugtechniker, Friseure, Feinwerkmechaniker, Landmaschinenmechaniker, Augenoptiker und Zahntechniker aufgrund ihres hohen Engagements in der Berufsbildung eine zentrale Rolle. Insgesamt stellt die Studie eine Gewerkeauswahl bereit, die für künftige wissenschaftliche Studien zur Analyse und Förderung des ländlichen Handwerks genutzt werden kann.
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  • Journal Article

    “…This Has to Do With My Identity. And I Don't Want to Make it Totally Transparent.” Identity Relevance in the Attitudes of Affected People and Laypersons to the Handling of High-Throughput Genomic Data 

    Urban, Alexander
    Frontiers in Sociology 2020; 5 p.1-17: Art. 532357
    With the establishment of genome sequencing, the influence of genomic information on self-understanding and identity construction has become increasingly important. New sequencing methods far exceed previous genetic tests in terms of scope and quantity. Despite theoretical approaches, however, there are few empirical findings on the identity-relevant influence of genomic information. The present study examines genomic information's identity-relevant influences and considers whether developments in the field of genome sequencing may generate problems that are not yet addressed by existing identity concepts based on traditional genetic tests. The study is based on 10 partially standardized interviews with personally affected persons and four focus groups with medical laypersons as representatives of the public, which were evaluated on the basis of qualitative content analysis. As a result, this paper presents five thematic areas with identity-relevant references within subjective attitudes toward the handling of genomic information, and also derives two basic identity concepts. The results indicate that the lay discourse is still strongly based on older debates about genetic testing and that the view on the complexity of genomic information established in the scientific context has thus far no influence on the perspectives either of those affected or laypersons.
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  • Journal Article

    The impact of co-national networks on asylum seekers’ employment: Quasi-experimental evidence from Germany 

    Stips, Felix; Kis-Katos, Krisztina
    PLOS ONE 2020; 15(8) p.1-22: Art. e0236996
    Using novel registry data on persons receiving asylum welfare benefits in Germany for the period from 2010 to 2016, and quasi-experimental variation induced by German allocation policies, we identify the role that the size and composition of local co-national networks of asylum seekers play for formal labor market access within the same group. While the individual employment probability is not linked to network size, it increases with the number of employed local co-national asylum seekers and decreases with the number of non-employed network members, thereby underlining the central importance of network quality. JEL Classification: F22, J61, R23.
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  • Monograph

    Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland - ein Forschungsüberblick 

    Brockhaus, Carsten Philipp; Bischoff, Thore Sören; Haverkamp, Katarzyna; Proeger, Till; Thonipara, Anita
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 46
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2020
    Die Digitalisierung des deutschen Mittelstands gewinnt immer stärker an wirtschaftspolitischer Bedeutung. Die Förderung der Digitalisierung der vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen erfordert solide wissenschaftliche Grundlagen zu den Rahmenbedingungen und Mechanismen der betrieblichen Digitalisierung. Zu diesem Zweck gibt diese Studie einen kompakten Literaturüberblick über die bisherigen Erkenntnisse zur Digitalisierung im deutschen Mittelstand. Hierfür werden 70 Studien, zum Teil basierend auf zwei Meta-Studien, aus den Jahren 2013-2020 zusammengefasst und übergreifende Ergebnisse herausgestellt. Kernergebnisse sind dabei: - Grundsätzlich misst der Großteil der Unternehmen der Digitalisierung eine hohe Bedeutung zu, wobei Unternehmen mit geringerem Umsatz sowie Unternehmen des Baugewerbes der Digitalisierung tendenziell eine geringere Bedeutung beimessen. Die aktuellen Investitionen in Digitalisierung werden jedoch insgesamt als gering bewertet. - Digitalisierung wird von den Unternehmen auch als Chance gesehen. So erwartet ein Großteil der Mittelständler eine Vereinfachung von Prozessen und Betriebsabläufen und damit verbundene Effizienzgewinne, Kostenersparnisse sowie gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit. Auch die vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten werden als Chance erachtet. - Der Grad der Digitalisierung unterscheidet sich zwischen den Wirtschaftszweigen. Unternehmen, die den Wirtschaftszweigen Informations- und Kommunikations-technologie, Finanzdienstleistung und Handel zugerechnet werden, verzeichnen signifikant höhere Digitalisierungsgrade als beispielsweise Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Baugewerbes oder des Gesundheitswesens. Ebenso weisen größere Unternehmen und umsatzstärkere Unternehmen einen höheren Digitalisierungsgrad auf. - Die Unternehmen bewerten den Nutzen von digitalen Technologien innerhalb des Rechnungswesens, des Vertriebs sowie des Beschaffungswesens am höchsten. Dahingegen scheint der Nutzen innerhalb der Strategieentwicklung, der Produktion sowie in der Personalabteilung am geringsten zu sein. - Studienübergreifend zeigt sich, dass in nahezu allen Unternehmen ein gewisses Maß an Unsicherheit oder Skepsis insbesondere bezüglich der IT-Sicherheit und des Cloud-Computings herrscht. - Haupthemmnisse für die Digitalisierung sind die IT-Sicherheit, der Datenschutz, ein hoher administrativer Aufwand, welchen kleine und mittlere Unternehmen oft nicht leisten können, sowie die schwere Einschätzbarkeit der Kosten und Unklarheit bezüglich der Wirtschaftlichkeit der Digitalisierungsmaßnahmen. Auch die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Personal sowie der Mangel an digitaler Infrastruktur stellen Hemmnisse dar.
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  • Journal Article

    Paratexts on a social network site and their relevance in the production of meaning—Results of a qualitative investigation of Twitter-Feeds 

    Völcker, Matthias
    PLOS ONE 2020; 15(9) p.1-27: Art. e0238765
    In this paper, paratexts as a component of developmental and marketing processes of movie-productions on Social Network Sites (SNS) are investigated. Paratexts are phenomena that prepare and accompany the reading and interpretation of texts/movies. First, a brief introduction into a complex and ambivalent state of research on paratexts will be given. Then the paper presents the results of a qualitative study, which was realized with the help of Grounded Theory, where marketing-paratexts of movie feeds on Twitter are at the center of the investigation. The research shows that movie-studios are manifoldly active on Social Network Sites and fall back on different paratextual materials that are placed around the medium as an interpretative perimeter. The associated activities are also characteristics of complex interactive processes. In this, recipients are actively involved. Producers/Production-Studios attempt to establish a relationship, whereby Social Network Sites are used as distributional and interactive platforms and as a vital part for preparing and developing a story.
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  • Monograph

    Handlungsfelder für die Digitalisierung des Handwerks in Südniedersachsen 

    Bizer, Kilian; Proeger, Till; Thonipara, Anita
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 45
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2020
    Aufgrund der gewichtigen Rolle von Handwerksbetrieben für die regionale Wirtschaftsleistung in Südniedersachsen spielt die Digitalisierung des Handwerks und damit dessen Innovations- und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle für die regionale Wettbewerbsfähigkeit. Die Studie basiert auf mehreren empirischen Analysen über die Digitalisierung des Handwerks in Südniedersachen und Deutschland insgesamt und formuliert übergreifende Ergebnisse und Handlungsfelder. Diese definieren die zentralen Bereiche der unternehmenseigenen Digitalisierung sowie der Digitalisierungspolitik, die sich in den zu Grunde liegenden Untersuchungen zeigten. Die zentralen Bereiche sind: (1) Der Einstieg in Digitalisierungsprozesse, dessen Erfolg für den weiteren Verlauf von Digitalisierungsbemühungen entscheidend ist. Es ist dabei zwischen dem grundlegenden Einstieg bei bislang wenig bis nicht digitalisierten Betrieben und der gezielten Förderung bereits digital innovativer Betriebe zu unterscheiden, wobei jeweils unterschiedliche Formate, Zielrichtungen und Trägerinstitutionen erforderlich sind. (2) Das digitale Marketing als ein aktuell hochrelevanter Teilbereich der Digitalisierung, der einen niedrigschwelligen, leicht nachvollziehbaren Bereich darstellt, der dennoch weitere, darauf aufbauende Digitalisierungsschritte ermöglicht. (3) Die Digitalisierungs- beratung ist insbesondere bei den kleinen Betrieben des Handwerks entscheidend, da sie die größenbedingten Nachteile bei der Umsetzung von Digitalisierungsschritten kompen- sieren kann. Sie organisiert den Zugang zu Fördermitteln, die Kontakte zu regionalen Netz- werken und eine umfassende Begleitung des Betriebs und seiner Entwicklung. (4) Die Rolle der Mitarbeiterqualifikation sowie Aus- und Weiterbildung zeigt sich als eine weitere zentrale Erfolgsbedingung betrieblicher Digitalisierung im Handwerk. Geeignete Formate können das Bewusstsein für den digitalen Wandel der Berufsbilder fördern, Fähigkeiten vermitteln und ggf. branchenübergreifend und interdisziplinär den Wissenstransfer in die Betriebe fördern. Die aus den empirischen Ergebnissen des Forschungsprojekts abgeleiteten Handlungs- felder können somit als Grundlage für regionale Diskussionen zur weiteren Förderung der digitalen Transformation von Handwerksbetrieben und damit der Erhöhung der regionalen Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden.
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  • Journal Article

    Mental distress and its association with sociodemographic and economic characteristics: community-based household survey in Aceh, Indonesia 

    Reuter, Anna; Vollmer, Sebastian; Aiyub, A.; Susanti, Suryane Sulistiana; Marthoenis, M.
    BJPsych Open 2020; 6(6) p.1-9: Art. e134
    Background: The role of sociodemographic and economic characteristics in mental distress has been rarely investigated in Indonesia. Aims: To investigate the prevalence of common mental disorders (CMD) and identify any associations between mental distress and sociodemographic and economic characteristics among communities living in urban and rural (peri-urban) areas. Method: A community-based household survey was conducted in the province of Aceh, Indonesia, in 2018. The 20-item Self Reporting: Questionnaire (SRQ-20) screening tool was used to measure symptoms of CMD. Information on sociodemographic characteristics, family functioning, labour market outcomes and healthcare costs was collected. Multivariate regressions were conducted to analyse the relationships between the measures of mental distress and sociodemographic and economic characteristics. Results: We found that 14% of the respondents had CMD symptoms. SRQ-20 scores were higher for female, older and lower-educated individuals. CMD prevalence was higher among non-married participants and clustered within families. Participants with CMD perceive their families as performing significantly better in the dimensions of affective involvement and behaviour control compared with their counterparts. Their work was more often affected by negative feelings; they were also twice as likely to report a recent physical or mental health complaint and faced twice the treatment costs compared with their non-affected counterparts. Conclusions: The prevalence of mental disorders is especially high in disadvantaged population groups. Moreover, mental distress is associated with a lower perceived productivity and a higher physical health burden.
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  • Journal Article

    Flexibility management and provision of balancing services with battery-electric automated guided vehicles in the Hamburg container terminal Altenwerder 

    Holly, Stefanie; Nieße, Astrid; Tröschel, Martin; Hammer, Lasse; Franzius, Christoph; Dmitriyev, Viktor; Dorfner, Johannes; Veith, Eric M; Harnischmacher, Christine; Greve, Maike; et al.
    Masuch, KristinKolbe, LutzWulff, BorisKretz, Julian
    Energy Informatics 2020; 3(Suppl 1) p.1-20: Art. 26
    Abstract Unlocking and managing flexibility is an important contribution to the integration of renewable energy and an efficient and resilient operation of the power system. In this paper, we discuss how the potential of a fleet of battery-electric transportation vehicles can be used to provide frequency containment reserve. To this end, we first examine the use case in detail and then present the system designed to meet this challenge. We give an overview of the tasks and individual sub-components, consisting of (a) an artificial neural network to predict the availability of Automated Guided Vehicles (AGVs) day-ahead, (b) a heuristic approach to compute marketable flexibility, (c) a simulation to check the plausibility of flexibility schedules, (d) a multi-agent system to continuously monitor and control the AGVs and (e) the integration of fleet flexibility into a virtual power plant. We also present our approach to the economic analysis of this provision of a system-critical service in a logistical context characterised by high uncertainty and variability.
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  • Journal Article

    Bringing Policy Decisions to the People—Education for Sustainable Development through a Digital Simulation Game 

    Ivens, Sven; Wiese, Gerlinde; Dittert, Klaus; Mußhoff, Oliver; Oberle, Monika
    Sustainability 2020; 12(20) p.1-18: Art. 8743
    After repeated warnings by the European Commission regarding high nitrate concentrations in German waters, in 2017, Germany implemented a new fertilizer application ordinance (FO) with stricter nitrate value limits. The new regulations have severely affected agricultural regions in Germany and could lead to a high number of job losses if farmers must conform to the new regulations and do not implement new production methods. Therefore, a simulation game was developed to educate farmers and residents about the new FO and to facilitate adaptation to the new environmentally friendly legislation. The aims of the newly developed simulation game are to educate residents and farmers in affected regions about the new FO and to develop new ideas on how to comply with the new regulations. The aims of the present study are, first, to research participants’ evaluation of the simulation game and, second, to assess the effect of the simulation game on subjective knowledge, internal efficacy, and attitude towards the new FO. This pre- and post-comparison design study was based on pre-test and post-test with participants in two games (N = 90). The results were analyzed using descriptive statistics, multiple regression analyses, qualitative content analysis, and mean value comparisons. The simulation game had a positive effect on participants’ subjective knowledge (Cohen’s d 0.65) and internal efficacy (Cohen’s d 0.36), but it did not have an effect on their attitudes toward the new FO, and it was shown to slightly lower their interest in agriculture politics (Cohen’s d −0.33). The participants reported that the game made them more aware of both the difficulty and necessity of finding compromises in the field of agriculture politics. Overall, the simulation was rated very positively and was perceived as interesting and informative by the participants.
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  • Monograph

    Working with collaboration platforms 

    Weissmann, Marliese; Hardwig, Thomas
    SOFI, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität: Göttingen, 2020
    Companies increasingly use collaboration platforms that allow employees as well as customers or external employees to work and communicate in one digital space. In view of the wide range of possible uses and high potential for self-organisation, there are numerous challenges for the design of usage, such as the orchestration of different applications or dealing with transparency. In order to facilitate good and effective work supported by this new technology, an active working design is necessary. In the present text, we define collaboration platforms and their features in comparison to traditional groupware and knowledge management systems, while also illustrating the opportunities and risks their usage creates. Moreover, we will provide recommendations for seven dimensions of work design and synthesise four general recommendations.
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  • Journal Article

    Valuation with mixed financing strategies 

    Dierkes, Stefan; de Maeyer, Imke
    In corporate valuation, it is common to assume either passive or active debt management. However, it is questionable whether these pure financing policies reflect the real financing policies of firms with a sufficient degree of accuracy. This shortcoming has led to the development of mixed financing strategies as combinations of pure financing strategies. Whereas hybrid financing is directly linked to the two-phase model, it is unclear how to apply discontinuous financing in such a setting. In this study, according to the two versions of hybrid financing, we analyze the implementation of discontinuous financing in a two-phase model. Thereby, we present a simpler and more intuitive derivation of the valuation equation for discontinuous financing to increase its acceptance and its use for corporate valuation practice. Moreover, we compare the different mixed financing strategies with each other theoretically, and we conduct simulations to elucidate the impact on market values and the sensitivities of input parameters. The study concludes that the presented mixed financing strategies can help in the attempt to reflect the real financing behavior of firms more accurately and, therefore, constitute a valuable alternative to pure financing strategies for valuation.
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  • Monograph

    Resilientes Handwerk? Auswirkungen der Corona-Krise und der Rückvermeisterung auf die Betriebsdynamik 

    Haverkamp, Katarzyna; Runst, Petrik; Proeger, Till
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 44
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2020
    Die ökonomischen Effekte der Corona-Maßnahmen haben auch das Handwerk in hohem Maße betroffen. Neben Umsatzverlusten hat dies auch strukturelle Wirkungen, die anhand der Gründungen und Austragungen in den Handwerksrollen abgebildet werden können. Im Anschluss an eine erste Studie im Sommer 2020 präsentiert diese Analyse Daten zu Ein- und Austragungen in die Handwerksrollen von dreizehn Handwerkskammern von 2007 bis 2020 mit einem besonderen Fokus auf die wöchentliche Entwicklung im Jahr 2020. Hierbei kann die strukturelle Wirkung des Lockdowns, der Hilfsmaßnahmen, aber auch der Novellierung der Handwerksordnung vom Februar 2020 identifiziert werden. Die zentralen Effekte sind dabei: • Die Eintragungen sinken im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen in 2020 deutlich ab: im Zeitraum von März bis August um 14 %; im Zeitraum von Januar bis August um 8 %. Es zeigt sich ein Erholungseffekt bei den Eintragungszahlen nach dem tiefen Einschnitt im April. • Bei den Eintragungen zeigt sich eine Überlagerung der Effekte von Novellierung der Handwerksordnung und Corona-Folgen. Die Rückgänge der Eintragungen können zu einem erheblichen Teil als Reaktion auf die Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Handwerken gesehen werden: o Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (März-August) geht die Zahl der Eintragungen in den rückvermeisterten Handwerken um 70 % zurück. o Die A-Handwerke, welche seit 2004 unverändert zulassungspflichtig sind, weisen mit -7 % eine geringere Reaktionsstärke auf. o Bei den Handwerken der Anlage B1 und B2 ist keine negative Entwicklung beobachtbar; die Eintragungszahlen für das Jahr 2020 liegen sogar über den Werten des Vorjahres. • Die Auswertung nach Konjunkturgruppen zeigt allerdings, dass der Gesamteffekt nicht allein durch die Novellierung bedingt ist. Der stärkste Rückgang (März-August 2020 gegenüber Vorjahresperiode) ist in den Ausbauhandwerken (-33 %) zu verzeichnen. Geringere Eintragungswerte zeigen sich jedoch auch im nicht betroffenen Lebensmittelgewerbe (-25 %), im Gesundheitsgewerbe (-13 %) und dem Kfz-Gewerbe (-10 %). Beim Baugewerbe (+-0 %) sowie den Handwerken für den privaten (-3 %) und gewerblichen Bedarf (+1 %) sind kaum Unterschiede feststellbar. • Bei den Austragungen zeigt sich im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Rückgang der Abgänge (-21 %). • Zwischen März und August 2020 sind gegenüber dem Vorjahr 25 % weniger Betriebe aus den Handwerkskammerverzeichnissen gelöscht worden. • Der stärkste Rückgang im Vergleich zum Vorjahr fand in der Gruppe der rückvermeisterten Handwerke statt (-35 %). Ebenfalls hohe Rückgänge weisen die Gruppen der Handwerke nach Anlage B1 (-27 %), B2 (-22 %) und A (-18 %) auf. • Insgesamt ist festzuhalten, dass die geringere Zahl an Eintragungen primär auf die Novellierung der Handwerksordnung und nur sekundär auf die Auswirkungen der Corona-Krise zurückzuführen ist. Die deutlich abgesunkenen Austragungszahlen wiederum können primär auf die umfassenden finanziellen und rechtlichen Unterstützungs¬maßnahmen im Rahmen der Corona-Krise, sekundär auf die Novellierung der Handwerksordnung zurückgeführt werden. Bislang zeigt sich das Handwerk somit als sehr resilient im Hinblick auf die Krisenfolgen, insbesondere da ein erheblicher Teil der ökonomischen Effekte auf die Novellierung der Handwerksordnung zurückzuführen ist.
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  • Journal Article

    Reaching the Hard-To-Reach with Civic Education on the European Union: Insights from a German Model Project 

    Oberle, Monika; Stamer, Märthe-Maria
    Social Sciences 2020; 9(10) p.1-12: Art. 173
    So-called “hard-to-reach” learners with a lower level of formal education have been identified as a “challenge” for civic education and have been neglected with regard to civic education in the past. However, these young people do deal with political processes that relate to their everyday lives; they simply do not perceive these processes as political. The same holds true for the topic of the European Union. To date, hardly any teaching concepts and learning materials for civic education on the European Union that are specially designed for hard-to-reach youth have been available. This paper discusses the relevance, challenges, and promising approaches used to address this severe deficit in the research and practice of civic education regarding the EU. It focuses on the situation in Germany and presents the Jean Monnet project “Junge Menschen erreichbar machen mit politischer Europabildung” (JUMPER). Here, workshops with a focus on the European Union are developed—specifically tailored to the needs of the target group, carried out with pupils in the vocational transition system, and accompanied by systematic evaluation. Finally, conclusions are drawn for civic education and research regarding hard-to-reach youth.
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  • Monograph

    Indikatoren für Lern- und Innovationsprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen 

    Alhusen, Harm; Proeger, Till; Bizer, Kilian
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 43
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2020
    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind ein zentraler Bestandteil des deutschen Mittelstands und tragen mit ihrer Innovationskraft bedeutend zur Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft bei. Dabei basiert die Innovationsfähigkeit von KMU oft weniger auf formaler Forschung und Entwicklung (F&E), sondern auf dem Zusammenspiel einer Vielzahl von Lernprozessen mit verschiedenen Akteuren. Für dieses Innovationsmodell wurde das Konzept des „learning by doing - using - interacting“ vorgeschlagen. Basierend auf diesem breiten Lern- und Innovationskonzept sowie einer Serie von Unternehmensinterviews schlagen wir ein Indikatorenset vor, mit dem die Innovationstätigkeit in KMU ohne formale F&E umfassender abgebildet werden kann. Das vollständige Indikatorenset mit formulierten Items findet sich im Anhang dieses Beitrags.
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  • Journal Article

    Gender differences in multi-employee gift exchange with self-reported contributions 

    Grimm, Veronika; Rau, Holger A.; Schächtele, Simeon
    PLOS ONE 2020; 15(9) p.1-19: Art. e0238236
    Gender-wage gaps are an important phenomenon on labor markets. They can possibly be caused by the institutional framework. This question is addressed in this paper. When only joint output can be observed in team production, individuals may submit self-reports of their contribution to a principal. In a multi-employee gift exchange experiment, we study how men and women behave differently with and without such self-reports. We cannot reject that self-reports left the overall efficiency of the gift exchange interaction unchanged, but detect notable gender differences. Women reported similar effort levels as men, but contributed significantly less. The difference in contributions led to a significant gender gap in wages, depending on gender group composition. These effects were only present when participants did not know each other’s gender, however. When instead gender was observable, the behavior of men and women converged. The results suggest that parts of wage gaps may be related to different behavior within incomplete contract and imperfect information environments, depending on details of the informational context.
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  • Journal Article

    Visualizing the Regionalized Structure of Mobility between Countries Worldwide 

    Deutschmann, Emanuel
    Socius: Sociological Research for a Dynamic World 2020; 6 p.1-3: Art. 2378023120958564
    Despite the sociological relevance of human mobility between nation-states, our knowledge about its planet-scale structure is still limited. Here, geographic mapping, algorithm-based community detection, network visualization, and conventional line plots are combined to display the network structure of 2.3 billion estimated trips between countries worldwide in 2016, together with information about the (non)evolution of this structure over time. The graph reveals that transnational mobility is highly regionalized: 80 percent of all human movements between countries occur within world regions. Despite strong increases in the absolute amount of transnational mobility, this share remains extremely stable between 2011 and 2016. The community detection algorithm reveals six mobility clusters that clearly correspond to world regions: Africa, Asia and Oceania, the Americas, Eurasia, Europe, and the Middle East. This stable, regionalized structure suggests that a fully globalized “world society” is unlikely to emerge, as social ties remain parochial, even in the transnational sphere.
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