Recent Submissions

  • Monograph

    Homepage-Nutzung im Handwerk – Eine sektorale und regionale Analyse 

    Proeger, Till; Thonipara, Anita; Bizer, Kilian
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Um den Digitalisierungsgrad im Bereich der Kundenwerbung und -bindung im Handwerk zu analysieren, wurde eine Webscraping-Analyse durchgeführt. Hierbei wurden Daten der Gelben Seiten sowie Handwerker-Homepages abgerufen und analysiert, wobei Informa­tionen zur Branche, zur regionalen Verortung, zur Aktualität und zur Social-Media-Einbindung von Betrieben abgerufen und mit regionalökonomischen und soziodemografischen Daten verknüpft wurden. Insgesamt können auf Basis von rund 345.000 Betriebseinträgen und 105.000 damit verknüpften Homepages die grundlegenden Strukturen der Digitalisierung des Online-Marketings im Handwerk präsentiert werden. Es zeigen sich starke branchenspezifische Unterschiede bei der Verfügbarkeit von Homepages: Das Gesundheitsgewerbe weist mit 44 % den höchsten Anteil an Betrieben mit einer Homepage auf, das Lebensmittelgewerbe und die Handwerke für den privaten Bedarf mit rund 20 % den niedrigsten Anteil. Die höchste Aktualität ihrer Homepages zeigen Betriebe aus dem Gesundheits-, Lebensmittel- und Kraftfahrzeuggewerbe. Social-Media-Einbindungen auf den Seiten sind verbreitet, wobei Facebook relativ häufig und in vielen Branchen genutzt wird, Twitter und Instagram nur in einzelnen Branchen. Die aus dieser Analyse resultierenden Durchschnittszahlen von rund 30 % Homepage-Nutzung und ca. 10 % Social-Media-Nutzung fügen sich inhaltlich sinnvoll in die bisherigen Umfrageergebnisse zur Digitalisierung im Handwerk ein. Auf regionaler Ebene zeigt sich, dass die Homepage-Häufigkeit in Städten bis zu doppelt so hoch ist wie in ländlichen Räumen. Es kann gezeigt werden, dass die Bevölkerungsdichte eine zentrale Erklärung für den Digitalisierungsgrad dieser Form des Online-Marketings darstellt. Unter Berücksichtigung weiterer soziodemografischer Variablen zeigt sich: Die höchste Wahrscheinlichkeit, Homepages zu haben, weisen Kreise mit hoher Bevölkerungsdichte, relativ junger Bevölkerung, hohen Zuzugsraten, höherem durchschnittlichen Bildungsniveau bei den Beschäftigten und hohem Handwerksumsatz auf. Die Verfügbarkeit von Breitbandinternet hat in ländlich geprägten Kreisen einen positiven Zusammenhang mit der Homepage-Wahrscheinlichkeit, während sich in Kreisen mit Verstädterungsansätzen ein negativer Zusammenhang zeigt. Es gibt folglich viele ländliche Kreise mit schnellem Internet und stärker ausgeprägtem Digitalmarketing; kausale Zusammenhänge können jedoch aus den Daten nicht abgeleitet werden. Dieses nach Branchen und Regionstypen differenzierte Bild des Online-Marketings im Handwerk kann als betriebswirtschaftlich sinnvolle Reaktion auf Markterfordernisse, aber auch als Aufholbedarf im Wettbewerb um Kunden und Fachkräfte interpretiert werden. Eine Verstärkung der Bemühungen zur Ausweitung der digitalen Präsenz des Handwerks kann einen zweckmäßigen Einstieg in weitere digitale Transformationsprozesse darstellen.
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  • Journal Article

    Limits to the appropriateness of intensive care 

    Neitzke, G.; Burchardi, H.; Duttge, G.; Hartog, C.; Erchinger, R.; Gretenkort, P.; Michalsen, A.; Mohr, M.; Nauck, F.; Salomon, F.; et al.
    Stopfkuchen, H.Weiler, N.Janssens, U.
    Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin 2018; 114(1) p.46-52
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  • Journal Article

    Consumer Preferences for Different Designs of Carbon Footprint Labelling on Tomatoes in Germany—Does Design Matter? 

    Meyerding, Stephan; Schaffmann, Anna-Lena; Lehberger, Mira
    Sustainability 2019; 11(6): Art. 1587
    The climate impact of tomato production is an important issue in the sustainability of tomatoes, especially in northern European countries, such as Germany. Communicating the climate impact of products to the consumer is difficult and the design of the label might be the key to its success. For this reason, the present study compares the utilities of six different carbon footprint labels to evaluate which label design works best for the consumer. 598 consumers were surveyed in a representative online choice-experiment. The participants had to choose between tomatoes with different product characteristics, such as origin, price, organic label, and carbon footprint label. A split sample approach was used where each sub-sample with around n = 100 saw a different carbon footprint label design in the choice-experiment. The results suggest that qualitative carbon footprint labels using color-coded traffic light labelling are superior to those that claim climate impact reduction or neutrality, including those that provide more details regarding the climate impact of the product and the company. The latent class analysis with four consumer segments shows that a significant proportion of consumers in Germany would consider a carbon footprint label as an important characteristic.
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  • Journal Article

    Unterstützendes Führungsverhalten schulischer Leitungskräfte für die Arbeit professioneller Lerngemeinschaften im Kollegium 

    Warwas, Julia; Helm, Christoph; Schadt, Christian
    Zeitschrift für Bildungsforschung
    Ergänzend zu einer primär outcome-orientierten Erforschung von Professionellen Lerngemeinschaften wendet sich der Beitrag günstigen innerschulischen Entwicklungsbedingungen für die Arbeit dieser Gemeinschaften zu. Dabei interessiert vor allem, welche prädiktive Kraft unterstützende Führungspraktiken der Schulleitung für variierende Ausprägungen konstitutiver Merkmale von Professionellen Lerngemeinschaften besitzen und worin diese Führungspraktiken konkret bestehen. Um diesen Fragen nachzugehen, werden im Theorieteil des Beitrags sowohl Kerndimensionen von Professionellen Lerngemeinschaften als auch mögliche Ansatzpunkte ihrer gezielten Förderung durch eine Synopse vorliegender Systematisierungen und Einzelstudien beschrieben. Die Literatursichtung lässt u. a. erkennen, dass sich eine unterstützende Führung nicht auf die Bereitstellung struktureller Ressourcen beschränkt, sondern zudem die Stärkung vertrauensvoller Beziehungen, inhaltliche Impulse für die Unterrichtsentwicklung sowie die Teilung von Führungsverantwortung beinhaltet. Die Ergebnisse von Mehrebenen-Strukturgleichungsmodellen (N= 395 Lehrkräfte) dokumentieren erwartungskonform praktisch bedeutsame Zusammenhänge zwischen wahrgenommenem Führungsverhalten und Kerndimensionen professioneller Gemeinschaften im Kollegium, auch wenn die Einschätzungen der Lehrkräfte die theoretisch angenommene Differenzierung von vier Facetten des Führungsverhaltens nicht exakt widerspiegeln.
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  • Journal Article

    Gender and job satisfaction in German horticulture 

    Meyerding, Stephan G.H.; Lehberger, Mira
    International Food and Agribusiness Management Review 2018; 21(7) p.1003-1022
    There is little known about the links between gender and job satisfaction in the agricultural sector. Considering the ongoing shortage of agricultural staff in Germany, gaining insight into this issue is valuable, in particular, if one is interested in retaining workers in the business and in identifying gender-specific strategies to recruit new staff. For this reason, a survey among employees (N=218) of German horticultural companies was carried out. The results indicate that, while there are no significant differences for job satisfaction between the two genders in general, the determinants of job satisfaction differ substantially in their importance between the genders.
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  • Monograph

    Ende des Erfahrungswissens? Akademisierung und Innovationsfähigkeit von KMU 

    Thomä, Jörg
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie der anhaltende Trend zur Akademisierung der Berufswelt im Hinblick auf die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu bewerten ist. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die duale Berufsausbildung und darauf aufbauende Fortbildungen hierzulande ein breites Reservoir an Hochqualifizierten schaffen, das wie akademisch ausgebildetes Personal auch dazu in der Lage ist, innovative Tätigkeiten im Unternehmen auszuüben. Gerade für die Innovationsfähigkeit von KMU ist dies wichtig, weil diese zur Deckung ihres Personalbedarfs in hohem Maße am Berufsbildungssystem partizipieren. In der Folge spielt der beruflichbetriebliche Bildungstyp mit seiner Betonung auf personengebundenem, schwer zu formalisierendem Erfahrungswissen eine Schlüsselrolle für die Hervorbringung von Innovationen im KMU-Sektor. Wie im Beitrag ferner deutlich wird, weist das Berufsbildungssystem unter Innovationsgesichtspunkten verschiedene Vorteile auf, von denen gerade kleinere Unternehmen profitieren. In engem Zusammenhang hierzu steht die spezifische Fähigkeit zahlreicher Unternehmen im deutschen Mittelstand, auch ohne eigene Forschung und Entwicklung (FuE) innovativ tätig zu sein. In diesen Unternehmen werden Innovationsprozesse stark durch personengebundenes Erfahrungswissen und anwendungsnahes interaktives Lernen bestimmt. Hierdurch ergibt sich eine „andere Spielart“ des Innovierens, in deren Rahmen beruflich Qualifizierten (zumindest bislang) eine zentrale Bedeutung zukommt. Weil das Vorhandensein von akademisch geschultem Personal oft die Vorbedingung für den Einstieg in komplexere FuE-Aktivitäten ist, treibt freilich die Akademisierung die Innovationstätigkeit im KMU-Sektor bis zu einem gewissen Grad auch voran. Gerade in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen dürften daher akademische Qualifikationen weiter an Bedeutung für die Innovationsfähigkeit von KMU gewinnen. Angesichts der Tatsache, dass sich insbesondere im mittleren Qualifikationssegment der beruflich Ausgebildeten bereits heute ausgeprägte Fachkräfteengpässe abzeichnen und zugleich das Angebot an Akademikerinnen und Akademikern wahrscheinlich weiter zunehmen wird, stellt sich allerdings die Frage, ob viele KMU in Zukunft stärker auf Hochschulabsolventen zurückgreifen werden, weil sie diese tatsächlich brauchen oder aber weil sie die eigentlich benötigten beruflich qualifizierten Experten und Spezialisten nicht mehr finden können. Aus diesem Blickwinkel geht von der Akademisierung also durchaus eine Gefahr für die Innovationsfähigkeit von KMU aus. Anstrengungen zur Stärkung des Innovationspotenzials von KMU sollten daher auch in Zeiten der Akademisierung die Rolle erfahrungsgeleiteten Lernens und damit den beruflichbetrieblichen Bildungstyp im Blick behalten.
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  • Monograph

    Soziale Lage und Alterssicherung Selbstständiger im Handwerk - Literaturüberblick und Forschungsagenda 

    Thonipara, Anita; Proeger, Till; Haverkamp, Katarzyna
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Die sozioökonomische Lage und die Alterssicherung Selbstständiger im Handwerk ist ein wirtschafts-, sozial- und handwerkspolitisch relevantes Forschungsfeld, innerhalb dessen aktuell Diskussionen zur Weiterentwicklung der Struktur der Altersvorsorge im Handwerk geführt werden. Auf wissenschaftlicher Seite besteht jedoch ein Mangel an empirischer Grundlagenforschung, welche der politischen Diskussion als Entscheidungsgrundlage bereitgestellt werden kann. Der vorliegende Literaturüberblick leistet daher eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Studien zur Alterssicherung selbstständiger Handwerker in Deutschland und formuliert auf Basis dessen eine Forschungsagenda, um dieser Forschungslücke zu begegnen. Hierin wird zunächst eine repräsentative Strukturerhebung auf Basis des Mikrozensus skizziert. Aufbauend auf dieser Grundlagenanalyse wird eine Clusteranalyse der verschiedenen Einkommens- und Vorsorgetypen innerhalb der handwerklichen Selbstständigen beschrieben, die durch eine Verhaltensanalyse auf Basis qualitativer Forschung ergänzt wird. Insgesamt leistet diese Studie somit eine kompakte Zusammenfassung des Forschungsstands und einen Vorschlag zur künftigen empirischen Forschung.
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  • Journal Article

    Measuring progress from 1990 to 2017 and projecting attainment to 2030 of the health-related Sustainable Development Goals for 195 countries and territories: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2017 

    Lozano, Rafael; Fullman, Nancy; Abate, Degu; Abay, Solomon M.; Abbafati, Cristiana; Abbasi, Nooshin; Abbastabar, Hedayat; Abd-Allah, Foad; Abdela, Jemal; Abdelalim, Ahmed; et al.
    Abdel-Rahman, OmarAbdi, AlirezaAbdollahpour, IbrahimAbdulkader, Rizwan SuliankatchiAbebe, Nebiyu DerejeAbebe, ZegeyeAbejie, Ayenew NegesseAbera, Semaw F.Abil, Olifan ZewdieAboyans, VictorAbraha, Haftom NiguseAbrham, Aklilu RobaAbu-Raddad, Laith JamalAbu-Rmeileh, Niveen MeAbyu, Gebre Y.Accrombessi, Manfred Mario KokouAcharya, DilaramAcharya, PawanAdamu, Abdu A.Adebayo, Oladimeji M.Adedeji, Isaac AkinkunmiAdedoyin, Rufus AdesojiAdekanmbi, VictorAdetokunboh, Olatunji O.Adhena, Beyene MeressaAdhikari, Tara BallavAdib, Mina G.Adou, Arsène KouablanAdsuar, Jose C.Afarideh, MohsenAfshari, MahdiAfshin, AshkanAgarwal, GinaAghayan, Sargis AghasiAgius, DominicAgrawal, AnuragAgrawal, SutapaAhmadi, AlirezaAhmadi, MehdiAhmadieh, HamidAhmed, Muktar BeshirAhmed, SayemAkalu, Temesgen YihunieAkanda, Ali S.Akbari, Mohammad EsmaeilAkibu, MohammedAkinyemi, Rufus OlusolaAkinyemiju, TomiAkseer, NadiaAlahdab, FaresAl-Aly, ZiyadAlam, KhurshidAlam, TahiyaAlbujeer, AmmarAlebel, AnimutAlene, Kefyalew AddisAl-Eyadhy, AymanAlhabib, SamiaAli, RaghibAlijanzadeh, MehranAlizadeh-Navaei, RezaAljunid, Syed MohamedAlkerwi, Ala'aAlla, FrançoisAllebeck, PeterAllen, Christine A.Almasi, AliAl-Maskari, FatmaAl-Mekhlafi, Hesham M.Alonso, JordiAl-Raddadi, Rajaa M.Alsharif, UbaiAltirkawi, KhalidAlvis-Guzman, NelsonAmare, Azmeraw T.Amenu, KebedeAmini, ErfanAmmar, WalidAnber, Nahla HamedAnderson, Jason A.Andrei, Catalina LilianaAndroudi, SofiaAnimut, Megbaru DebalkieAnjomshoa, MinaAnsari, HosseinAnsariadi, AnsariadiAnsha, Mustafa GeletoAntonio, Carl Abelardo T.Anwari, PalwashaAppiah, Lambert TettehAremu, OlatundeAreri, Habtamu AberaÄrnlöv, JohanArora, MonikaAryal, Krishna K.Asayesh, HamidAsfaw, Ephrem TsegayAsgedom, Solomon WeldegebrealAsghar, Rana JawadAssadi, RezaAtaro, ZerihunAtique, SulemanAtre, Sachin R.Atteraya, Madhu SudhanAusloos, MarcelAvila-Burgos, LeticiaAvokpaho, Euripide F. G. A.Awasthi, AshishAyala Quintanilla, Beatriz PaulinaAyele, Henok TadesseAyele, YohanesAyer, RakeshAzarpazhooh, Mahmoud RezaAzzopardi, Peter S.Azzopardi-Muscat, NatashaBabalola, Tesleem KayodeBabazadeh, ArefehBadali, HamidBadawi, AlaaBalakrishnan, KalpanaBali, Ayele GeletoBanach, MaciejBanerjee, AmitavaBanoub, Joseph Adel MattarBanstola, AmritBarac, AleksandraBarboza, Miguel A.Barker-Collo, Suzanne LynBärnighausen, Till WinfriedBarrero, Lope H.Barthelemy, Celine M.Bassat, QuiqueBasu, ArindamBasu, SanjayBattista, Robert J.Baune, Bernhard T.Baynes, Habtamu WondifrawBazargan-Hejazi, ShahrzadBedi, NeerajBeghi, EttoreBehzadifar, MasoudBehzadifar, MeysamBéjot, YannickBekele, Bayu BegashawBelachew, Abate BekeleBelay, Aregawi GebreyesusBelay, Saba AbrahamBelay, Yihalem AbebeBell, Michelle L.Bello, Aminu K.Bennett, Derrick A.Bensenor, Isabela M.Benzian, HabibBerhane, AdugnawBerhe, Abadi KidanemariamBerman, Adam E.Bernabe, EduardoBernstein, Robert S.Bertolacci, Gregory J.Beuran, MirceaBeyranvand, TinaBhala, NeerajBhalla, AshishBhansali, AnilBhattarai, SurajBhaumik, SoumyadeepBhutta, Zulfiqar A.Biadgo, BeleteBiehl, Molly H.Bijani, AliBikbov, BorisBililign, NigusBin Sayeed, Muhammad ShahdaatBirlik, Sait MentesBirungi, CharlesBisanzio, DonalBiswas, TuhinBitew, HelenBizuneh, HailemichaelBjertness, EspenBobasa, Eshetu MulisaBoufous, SoufianeBourne, RupertBozorgmehr, KayvanBragazzi, Nicola LuigiBrainin, MichaelBrant, Luisa C.Brauer, MichaelBrazinova, AlexandraBreitborde, Nicholas J. K.Briant, Paul SvitilBritton, GabrielleBrugha, TraolachBukhman, GeneBusse, ReinhardButt, Zahid A.Cahuana-Hurtado, LuceroCallender, Charlton SKHCampos-Nonato, Ismael R.Campuzano Rincon, Julio CesarCano, JorgeCar, JosipCar, MateCárdenas, RosarioCarrero, Juan J.Carter, AustinCarvalho, FélixCastañeda-Orjuela, Carlos A.Castillo Rivas, JacquelineCastro, FranzCausey, KateÇavlin, AlanurCercy, Kelly M.Cerin, EsterChaiah, YazanChalek, JulianChang, Hsing-YiChang, Jung-ChenChattopadhyay, AparajitaChattu, Vijay KumarChaturvedi, PankajChiang, Peggy Pei-ChiaChin, Ken LeeChisumpa, Vesper HichilombweChitheer, AbdulaalChoi, Jee-Young J.Chowdhury, RajivChristensen, HanneChristopher, Devasahayam J.Chung, Sheng-ChiaCicuttini, Flavia M.Ciobanu, Liliana G.Cirillo, MassimoClaro, Rafael M.Claßen, Thomas Khaled DwayneCohen, Aaron J.Collado-Mateo, DanielCooper, CyrusCooper, Leslie TrumbullCornaby, LeslieCortinovis, MonicaCosta, MeganCousin, EwertonCromwell, Elizabeth A.Crowe, Christopher StephenCunningham, MatthewDaba, Alemneh KabetaDadi, Abel FekaduDandona, LalitDandona, RakhiDang, Anh KimDargan, Paul I.Daryani, AhmadDas, Siddharth K.Das Gupta, Rajatdas Neves, JoséDasa, Tamirat TesfayeDash, Aditya PrasadDavis, Adrian C.Davitoiu, Dragos VirgilDavletov, KairatDayama, Anandde Courten, BarboraDe Leo, DiegoDe Neve, Jan-WalterDe Steur, HansDegefa, Meaza GirmaDegenhardt, LouisaDegfie, Tizta TilahunDeiparine, SelinaDellavalle, Robert P.Demoz, Gebre TeklemariamDemtsu, BalemDenova-Gutiérrez, EdgarDeribe, KebedeDervenis, NikolaosDessie, Getenet AyalewDey, SubhojitDharmaratne, Samath D.Dhimal, MeghnathDicker, DanielDinberu, Mesfin TadeseDing, Eric L.Djalalinia, ShirinDo, Huyen PhucDokova, KlaraDoku, David TeyeDouwes-Schultz, DirkDriscoll, Tim RobertDuan, LeileiDubey, ManishaDubljanin, EleonoraDuken, Eyasu EjetaDuncan, Bruce B.Duraes, Andre R.Ebrahimpour, SoheilEdvardsson, DavidEl Bcheraoui, CharbelEldrenkamp, ErikaEl-Khatib, ZiadElyazar, Iqbal R. F.Enayati, AhmadaliEndries, Aman YesufEshrati, BabakEskandarieh, ShararehEsteghamati, AlirezaEsteghamati, SadafEstep, KaraFakhar, MahdiFakhim, HamedFanzo, JessicaFaramarzi, MahbobehFareed, MohammadFarhadi, FarzanehFarid, Talha A.Farinha, Carla Sofia e SáFarioli, AndreaFaro, AndreFarvid, Maryam S.Farzadfar, FarshadFarzaei, Mohammad HoseinFarzam, HosseinFazaeli, Ali AkbarFazeli, Mir SohailFeigin, Valery L.Feigl, Andrea B.Fekadu, WubalemFeldman, RachelFentahun, NetsanetFereshtehnejad, Seyed-MohammadFernandes, EduardaFernandes, Joao C.Feyissa, Garumma ToluFijabi, Daniel ObadareFilip, IrinaFinegold, SamuelFinger, Jonas DavidFischer, FlorianFitzmaurice, ChristinaFlor, Luisa SorioFoigt, Nataliya A.Foreman, Kyle J.Frank, Tahvi D.Franklin, Richard CharlesFukumoto, TakeshiFukutaki, KaiFuller, John E.Fürst, ThomasFurtado, João M.Gakidou, EmmanuelaGallus, SilvanoGankpe, Fortune GbetohoGansevoort, Ron T.Garcia, Ana CristinaGarcia-Basteiro, Alberto L.Garcia-Gordillo, Miguel A.Gardner, William M.Gebre, Abadi KahsuGebre, TeshomeGebregergs, Gebremedhin BerheGebrehiwot, Tsegaye TeweldeGebremedhin, Amanuel TesfayGebremichael, BereketGebremichael, Teklu GebrehiwoGelano, Tilayie FetoGeleijnse, Johanna M.Geramo, Yilma Chisha DeaGetachew, SefoniasGething, Peter W.Gezae, Kebede EmbayeGhadami, Mohammad RasoulGhadimi, RezaGhadiri, KeyghobadGhasemi-Kasman, MaryamGhiasvand, HesamGhimire, MamataGhoshal, Aloke GopalGiampaoli, SimonaGill, Paramjit SinghGill, Tiffany K.Giussani, GiorgiaGnedovskaya, Elena V.Goldberg, Ellen M.Goli, SrinivasGona, Philimon N.Goodridge, AmadorGopalani, Sameer ValiGorman, Taren M.Goto, AtsushiGoulart, Alessandra C.Goulart, Bárbara Niegia GarciaGrada, AymanGriswold, Max G.Grosso, GiuseppeGugnani, Harish Chander C.Guillemin, FrancisGuimaraes, Andre Luiz SenaGuo, YumingGupta, Prakash C.Gupta, RahulGupta, RajeevGupta, TanushHa, Giang HaiHaagsma, Juanita A.Hachinski, VladimirHafezi-Nejad, NimaHaghparast Bidgoli, HassanHagos, Tekleberhan B.Haile, Michael TameneHailegiyorgis, Tewodros TesfaHailu, Gessessew BugssaHaj-Mirzaian, ArvinHaj-Mirzaian, AryaHamadeh, Randah R.Hamidi, SamerHankey, Graeme J.Harb, Hilda L.Harikrishnan, SivadasanpillaiHaririan, HamidrezaHaro, Josep MariaHasan, MehediHassankhani, HadiHassen, Hamid YimamHavmoeller, RasmusHawley, Caitlin N.Hay, Simon I.He, YihuaHedayatizadeh-Omran, AkbarHegazy, Mohamed I.Heibati, BehzadHeidari, BehnamHeidari, MohsenHendrie, DeliaHenok, AndualemHeredia-Pi, IleanaHerteliu, ClaudiuHeydarpour, BehzadHeydarpour, FatemehHeydarpour, SousanHibstu, Desalegn T.Híjar, MarthaHoek, Hans W.Hoffman, Daniel J.Hole, Michael K.Homaie Rad, EnayatollahHoogar, PraveenHorita, NobuyukiHosgood, H. DeanHosseini, Seyed MostafaHosseinzadeh, MehdiHostiuc, MihaelaHostiuc, SorinHotez, Peter J.Hoy, Damian G.Hsairi, MohamedHsiao, ThomasHu, GuoqingHuang, John J.Hughes, CaitlynHuynh, Chantal K.Igumbor, Ehimario U.Ikeda, Chad ThomasIlesanmi, Olayinka StephenIqbal, UsmanIrvani, Seyed Sina NaghibiIrvine, Caleb Mackay SalpeterIslam, Sheikh Mohammed SharifulIslami, FarhadIvers, Rebecca Q.Izadi, NedaJacobsen, Kathryn H.Jahangiry, LeilaJahanmehr, NaderJain, Sudhir KumarJakovljevic, MihajloJalu, Moti ToleraJamal, Amr A.James, Spencer L.Jassal, Simerjot K.Javanbakht, MehdiJayatilleke, Achala UpendraJeemon, PanniyammakalJha, Ravi PrakashJha, VivekanandJi, John S.Johnson, Catherine O.Johnson, Sarah C.Jonas, Jost B.Jonnagaddala, JitendraJorjoran Shushtari, ZahraJoshi, AnkurJozwiak, Jacek JerzyJungari, Suresh BanayyaJürisson, MikkK, MadhanrajKabir, ZubairKadel, RajendraKahsay, AmahaKahssay, MollaKalani, RizwanKapil, UmeshKarami, ManoochehrKarami Matin, BehzadKaranikolos, MarinaKarimi, NargesKarimi, Seyed M.Karimi-Sari, HamidrezaKasaeian, AmirKassa, Dessalegn H.Kassa, Getachew MulluKassa, Tesfaye DessaleKassa, Zemenu YohannesKassebaum, Nicholas J.Katikireddi, Srinivasa VittalKaul, AnilKawakami, NoritoKazemi, ZhilaKaryani, Ali KazemiKazi, Dhruv SatishKC, PrakashKebede, SeifuKeiyoro, Peter NjengaKemmer, LauraKemp, Grant RodgersKengne, Andre PascalKeren, AndreKesavachandran, Chandrasekharan NairKhader, Yousef SalehKhafaei, BehzadKhafaie, Morteza AbdullatifKhajavi, AlirezaKhalid, NaumanKhalil, Ibrahim A.Khan, Ejaz AhmadKhan, Muhammad ShahzebKhan, Muhammad AliKhang, Young-HoKhanna, TriptiKhater, Mona M.Khatony, AlirezaKhazaeipour, ZahraKhazaie, HabibolahKhoja, Abdullah T.Khosravi, ArdeshirKhosravi, Mohammad HosseinKhubchandani, JagdishKiadaliri, Aliasghar A.Kiarie, Helen W.Kibret, Getiye D.Kiirithio, Daniel N.Kim, DanielKim, Jun Y.Kim, Young-EunKim, Yun JinKimokoti, Ruth W.Kinfu, YohannesKinra, SanjayKisa, AdnanKissimova-Skarbek, KatarzynaKissoon, NiranjanKivimäki, MikaKocarnik, Jonathan M.Kochhar, SonaliKokubo, YoshihiroKolola, TufaKopec, Jacek A.Kosek, Margaret N.Kosen, SoewartaKoul, Parvaiz A.Koyanagi, AiKravchenko, Michael A.Krishan, KewalKrohn, Kristopher J.Kuate Defo, BarthelemyKucuk Bicer, BurcuKudom, Andreas A.Kulikoff, Xie RachelKumar, G. 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S.Murthy, SrinivasMusa, JonahMusa, Kamarul ImranMustafa, GhulamMuthupandian, SaravananNabhan, Ashraf F.Nachega, Jean B.Nagarajan, Ahamarshan JayaramanNagel, GabrieleNaghavi, MohsenNaheed, AliyaNahvijou, AzinNaidoo, KovinNaik, GurudattaNaik, NitishNajafi, FaridNaldi, LuigiNam, Hae SungNangia, VinayNansseu, Jobert RichieNascimento, Bruno RamosNawaz, HaseebNeamati, NahidNegoi, IonutNegoi, Ruxandra IrinaNeupane, SubasNewton, Charles Richard JamesNgalesoni, Frida N.Ngunjiri, Josephine W.Nguyen, AnhNguyen, GrantNguyen, HaNguyen, Huong Lan ThiNguyen, Huong ThanhNguyen, MinhNichols, EmmaNigatu, Solomon GedluNingrum, Dina Nur AnggrainiNirayo, Yirga LegesseNisar, Muhammad ImranNixon, Molly R.Nolutshungu, NomondeNomura, MarikaNorheim, Ole F.Noroozi, MehdiNorrving, BoNoubiap, Jean JacquesNouri, Hamid RezaNourollahpour Shiadeh, MaliheNowroozi, Mohammad RezaNyasulu, Peter S.Obermeyer, Carla MakhloufOfori-Asenso, RichardOgah, Okechukwu SamuelOgbo, Felix AkpojeneOh, In-HwanOkoro, AnselmOladimeji, Kelechi E.Oladimeji, OlanrewajuOlagunju, Andrew T.Olagunju, Tinuke O.Olivares, Pedro R.Olsen, Helen ElizabethOlusanya, Bolajoko OlubukunolaOlusanya, Jacob OlusegunOng, Kanyin L.Ong, Sok KingOommen, Anu MaryOpio, John NelsonOren, EyalOros, AndreiOrtega-Altamirano, Doris D. V.Ortiz, AlbertoOrtiz, Justin R.Ortiz-Panozo, EduardoOta, ErikaOtstavnov, Stanislav S.Owolabi, Mayowa OjoP A, MaheshPakhale, SmitaPakhare, Abhijit P.Pan, Wen-HarnPana, AdrianPanda, Basant KumarPanda-Jonas, SonghomitraPandian, Jeyaraj DuraiPapantoniou, NikolaosPark, Eun-KeeParry, Charles D. H.Parsian, HadiPatel, ShantiPati, SanghamitraPatle, AjayPatton, George C.Paturi, Vishnupriya RaoPaudel, DeepakPaulson, Katherine R.Pearce, NeilPeprah, Emmanuel K.Pereira, David M.Perico, NorbertoPervaiz, AslamPesudovs, KonradPetri, William A.Petzold, MaxPhillips, Michael R.Pigott, David MPillay, Julian DavidPirsaheb, MeghdadPletcher, MartinPond, Constance DimityPostma, Maarten J.Pourshams, AkramPoustchi, HosseinPrabhakaran, DorairajPrakash, SwayamPrasad, NarayanPurcell, Caroline A.Pyakurel, ManitaQorbani, MostafaQuansah, ReginaldRadfar, AmirRafay, AnwarRafiei, AlirezaRahim, FakherRahimi, KazemRahimi-Movaghar, AfarinRahimi-Movaghar, VafaRahman, MahfuzarRahman, Md ShafiurRahman, Mohammad Hifz UrRahman, Muhammad AzizRahman, Sajjad urRai, Rajesh KumarRajati, FatemehRajsic, SasaRam, UshaRana, Saleem M.Ranabhat, Chhabi LalRanjan, PrabhatRasella, DavideRawaf, David LaithRawaf, SalmanRazo-García, ChristianReddy, K. SrinathReiner, Robert C.Reis, CesarReitsma, Marissa B.Remuzzi, GiuseppeRenzaho, Andre M. N.Resnikoff, SergeReynales-Shigematsu, Luz MyriamRezaei, SatarRezaeian, ShahabRezai, Mohammad SadeghRiahi, Seyed MohammadRibeiro, Antonio Luiz P.Rios-Blancas, Maria JesusRoba, Kedir TejiRoberts, Nicholas L. S.Roever, LeonardoRonfani, LucaRoshandel, GholamrezaRostami, AliRoth, Gregory A.Roy, AmbujRubagotti, EnricoRuhago, George MugambageSabde, Yogesh DamodarSachdev, Perminder S.Saddik, BasemaSadeghi, EhsanSafari, HoseinSafari, YahyaSafari-Faramani, RoyaSafdarian, MahdiSafi, SareSafiri, SaeidSagar, RajeshSahebkar, AmirhosseinSahraian, Mohammad AliSajadi, Haniye SadatSalam, NasirSalama, Joseph S.Salamati, PaymanSaldanha, Raphael de FreitasSaleem, ZikriaSalimi, YahyaSalimzadeh, HamidehSalomon, Joshua A.Salvi, Sundeep SantoshSalz, InbalSambala, Evanson ZondaniSamy, Abdallah M.Sanabria, JuanSanchez-Niño, Maria DoloresSantos, Itamar S.Santric Milicevic, Milena M.Sao Jose, Bruno PiassiSardana, MayankSarker, Abdur RazzaqueSarrafzadegan, NizalSartorius, BennSarvi, ShahabeddinSathian, BrijeshSatpathy, MaheswarSavic, MilojeSawant, Arundhati R.Sawhney, MonikaSaxena, SoniaSaylan, MeteSayyah, MehdiSchaeffner, ElkeSchmidt, Maria InêsSchneider, Ione J. C.Schöttker, BenSchutte, Aletta ElisabethSchwebel, David C.Schwendicke, FalkSeedat, SorayaSekerija, MarioSepanlou, Sadaf G.Serván-Mori, EdsonSeyedmousavi, SeyedmojtabaShabaninejad, HoseinShackelford, Katya AnneShafieesabet, AzadehShaheen, Amira A.Shaikh, Masood AliShams-Beyranvand, MehranShamsi, Mohammad BagherShamsizadeh, MortezaSharafi, HeidarSharafi, KiomarsSharif, MehdiSharif-Alhoseini, MahdiSharma, JayendraSharma, RajeshSharma, Sharad KumarShe, JunSheikh, AzizShey, Muki ShehuShi, PeilinShibuya, KenjiShields, ChloeShifa, Girma TemamShiferaw, Mekonnen SisayShigematsu, MikaShiri, RahmanShirkoohi, RezaShirude, ShreyaShishani, KawkabShiue, IvyShokraneh, FarhadShoman, HaithamShrime, Mark G.Shukla, Sharvari RahulSi, SiSiabani, SorayaSibai, Abla MehioSiddiqi, Tariq J.Sigfusdottir, Inga DoraSilpakit, NarisSilva, Diego Augusto SantosSilva, João PedroSilva, Natacha Torres daSilveira, Dayane Gabriele AlvesSingh, Jasvinder A.Singh, Narinder PalSingh, Om PrakashSingh, Prashant KumarSingh, VirendraSinha, Dhirendra NarainSkiadaresi, EiriniSliwa, KarenSmith, Amanda E.Smith, MariSoares Filho, Adauto MartinsSobaih, Badr HasanSobhani, SoheilaSoljak, MichaelSoofi, MoslemSoosaraei, MasoudSorensen, Reed J. D.Soriano, Joan B.Soshnikov, SergeySoyiri, Ireneous N.Spinelli, AngelaSposato, Luciano A.Sreeramareddy, Chandrashekhar T.Srinivasan, Raghavendra GuruSrinivasan, VinayStanaway, Jeffrey D.Starodubov, Vladimir I.Stathopoulou, VasilikiSteckling, NadineStein, Dan J.Stewart, Leo G.Stockfelt, LeoStokes, Mark A.Straif, KurtSudaryanto, AgusSufiyan, Mu'awiyyah BabaleSunguya, Bruno F.Sur, Patrick JohnSutradhar, IpsitaSykes, Bryan L.Sylaja, P. N.Sylte, Dillon O.Szoeke, Cassandra E. I.Tabarés-Seisdedos, RafaelTabuchi, TakahiroTadakamadla, Santosh KumarTamirat, Koku SisayTandon, NikhilTanser, Frank C.Tassew, Aberash AbayTassew, Segen GebremeskelTavakkoli, MohammadTaveira, NunoTawye, Nega YimerTehrani-Banihashemi, ArashTekalign, Tigist GashawTekle, Merhawi GebremedhinTemesgen, HabtamuTemsah, Mohamad-HaniTemsah, OmarTerkawi, Abdullah SuliemanTeshale, Manaye YihuneTeshome, Destaw FeteneTessema, BelayTeweldemedhin, MebrahtuThakur, Jarnail SinghThankappan, Kavumpurathu RamanTheis, AndrewThirunavukkarasu, SathishThomas, Laura AnneThomas, NihalThomson, Alan J.Thrift, Amanda G.Tilahun, BinyamTo, Quyen G.Tobe-Gai, RuoyanTonelli, MarcelloTopor-Madry, RomanTorre, Anna E.Tortajada-Girbés, MiguelTovani-Palone, Marcos RobertoTowbin, Jeffrey A.Tran, Bach XuanTran, Khanh BaoTran, Tung ThanhTripathy, Srikanth PrasadTroeger, Christopher E.Truelsen, Thomas ClementTsadik, Afewerki GebremeskelTudor Car, LorainneTuzcu, E. MuratTymeson, Hayley D.Ukwaja, Kingsley N.Ullah, IrfanUpdike, Rachel L.Usman, Muhammad ShariqUthman, Olalekan A.Vaduganathan, MuthiahVaezi, AfsaneVaidya, GaurangValdez, Pascual R.van Donkelaar, AaronVaravikova, ElenaVasankari, Tommi JuhaniVenketasubramanian, NarayanaswamyVidavalur, RameshVillafaina, SantosViolante, Francesco S.Vladimirov, Sergey KonstantinovitchVlassov, VasilyVollmer, SebastianVollset, Stein EmilVos, TheoVosoughi, KiaVujcic, Isidora S.Wagner, Gregory R.Wagnew, Fasil ShiferawWaheed, YasirWalson, Judd L.Wang, YanpingWang, Yuan-PangWassie, Molla MeseleWeiderpass, ElisabeteWeintraub, Robert G.Weiss, JordanWeldegebreal, FitsumWeldegwergs, Kidu GideyWerdecker, AndreaWerkneh, Adhena AyaliewWest, T. EoinWesterman, RonnyWhisnant, Joanna L.Whiteford, Harvey A.Widecka, JustynaWidecka, KatarzynaWijeratne, TissaWilner, Lauren B.Winkler, Andrea SylviaWiyeh, Alison B.Wiysonge, Charles SheyWolde, Haileab FekaduWolfe, Charles D. A.Wu, ShoulingXavier, DenisXu, GelinXu, RixingYadollahpour, AliYahyazadeh Jabbari, Seyed HosseinYakob, BereketYamada, TomohideYan, Lijing L.Yano, YuichiroYaseri, MehdiYasin, Yasin JemalYe, PengpengYearwood, Jamal A.Yeshaneh, AlexYimer, Ebrahim M.Yip, PaulYirsaw, Biruck DesalegnYisma, EngidaYonemoto, NaohiroYonga, GeraldYoon, Seok-JunYotebieng, MarcelYounis, Mustafa Z.Yousefifard, MahmoudYu, ChuanhuaZaman, Sojib BinZamani, MohammadZare, ZohrehZavala-Arciniega, LuisZegeye, Desalegn TegabuZegeye, Elias AsfawZeleke, Ayalew JejawZendehdel, KazemZerfu, Taddese AlemuZhang, Anthony LinZhang, XueyingZhou, MaigengZhu, JunZimsen, Stephanie R. M.Zodpey, SanjayZoeckler, LeoZucker, InbarZuhlke, Liesel Joanna J.Lim, Stephen S.Murray, Christopher J. L.
    The Lancet 2018; 392(10159) p.2091-2138
    BACKGROUND: Efforts to establish the 2015 baseline and monitor early implementation of the UN Sustainable Development Goals (SDGs) highlight both great potential for and threats to improving health by 2030. To fully deliver on the SDG aim of "leaving no one behind", it is increasingly important to examine the health-related SDGs beyond national-level estimates. As part of the Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors Study 2017 (GBD 2017), we measured progress on 41 of 52 health-related SDG indicators and estimated the health-related SDG index for 195 countries and territories for the period 1990-2017, projected indicators to 2030, and analysed global attainment. METHODS: We measured progress on 41 health-related SDG indicators from 1990 to 2017, an increase of four indicators since GBD 2016 (new indicators were health worker density, sexual violence by non-intimate partners, population census status, and prevalence of physical and sexual violence [reported separately]). We also improved the measurement of several previously reported indicators. We constructed national-level estimates and, for a subset of health-related SDGs, examined indicator-level differences by sex and Socio-demographic Index (SDI) quintile. We also did subnational assessments of performance for selected countries. To construct the health-related SDG index, we transformed the value for each indicator on a scale of 0-100, with 0 as the 2·5th percentile and 100 as the 97·5th percentile of 1000 draws calculated from 1990 to 2030, and took the geometric mean of the scaled indicators by target. To generate projections through 2030, we used a forecasting framework that drew estimates from the broader GBD study and used weighted averages of indicator-specific and country-specific annualised rates of change from 1990 to 2017 to inform future estimates. We assessed attainment of indicators with defined targets in two ways: first, using mean values projected for 2030, and then using the probability of attainment in 2030 calculated from 1000 draws. We also did a global attainment analysis of the feasibility of attaining SDG targets on the basis of past trends. Using 2015 global averages of indicators with defined SDG targets, we calculated the global annualised rates of change required from 2015 to 2030 to meet these targets, and then identified in what percentiles the required global annualised rates of change fell in the distribution of country-level rates of change from 1990 to 2015. We took the mean of these global percentile values across indicators and applied the past rate of change at this mean global percentile to all health-related SDG indicators, irrespective of target definition, to estimate the equivalent 2030 global average value and percentage change from 2015 to 2030 for each indicator. FINDINGS: The global median health-related SDG index in 2017 was 59·4 (IQR 35·4-67·3), ranging from a low of 11·6 (95% uncertainty interval 9·6-14·0) to a high of 84·9 (83·1-86·7). SDG index values in countries assessed at the subnational level varied substantially, particularly in China and India, although scores in Japan and the UK were more homogeneous. Indicators also varied by SDI quintile and sex, with males having worse outcomes than females for non-communicable disease (NCD) mortality, alcohol use, and smoking, among others. Most countries were projected to have a higher health-related SDG index in 2030 than in 2017, while country-level probabilities of attainment by 2030 varied widely by indicator. Under-5 mortality, neonatal mortality, maternal mortality ratio, and malaria indicators had the most countries with at least 95% probability of target attainment. Other indicators, including NCD mortality and suicide mortality, had no countries projected to meet corresponding SDG targets on the basis of projected mean values for 2030 but showed some probability of attainment by 2030. For some indicators, including child malnutrition, several infectious diseases, and most violence measures, the annualised rates of change required to meet SDG targets far exceeded the pace of progress achieved by any country in the recent past. We found that applying the mean global annualised rate of change to indicators without defined targets would equate to about 19% and 22% reductions in global smoking and alcohol consumption, respectively; a 47% decline in adolescent birth rates; and a more than 85% increase in health worker density per 1000 population by 2030. INTERPRETATION: The GBD study offers a unique, robust platform for monitoring the health-related SDGs across demographic and geographic dimensions. Our findings underscore the importance of increased collection and analysis of disaggregated data and highlight where more deliberate design or targeting of interventions could accelerate progress in attaining the SDGs. Current projections show that many health-related SDG indicators, NCDs, NCD-related risks, and violence-related indicators will require a concerted shift away from what might have driven past gains-curative interventions in the case of NCDs-towards multisectoral, prevention-oriented policy action and investments to achieve SDG aims. Notably, several targets, if they are to be met by 2030, demand a pace of progress that no country has achieved in the recent past. The future is fundamentally uncertain, and no model can fully predict what breakthroughs or events might alter the course of the SDGs. What is clear is that our actions-or inaction-today will ultimately dictate how close the world, collectively, can get to leaving no one behind by 2030. FUNDING: Bill & Melinda Gates Foundation.
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  • Journal Article

    Global, regional, and national comparative risk assessment of 84 behavioural, environmental and occupational, and metabolic risks or clusters of risks for 195 countries and territories, 1990-2017: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2017. 

    GBD 2017 Risk Factor Collaborators
    The Lancet 2018; 392(10159) p.1923-1994
    BACKGROUND: The Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors Study (GBD) 2017 comparative risk assessment (CRA) is a comprehensive approach to risk factor quantification that offers a useful tool for synthesising evidence on risks and risk-outcome associations. With each annual GBD study, we update the GBD CRA to incorporate improved methods, new risks and risk-outcome pairs, and new data on risk exposure levels and risk-outcome associations. METHODS: We used the CRA framework developed for previous iterations of GBD to estimate levels and trends in exposure, attributable deaths, and attributable disability-adjusted life-years (DALYs), by age group, sex, year, and location for 84 behavioural, environmental and occupational, and metabolic risks or groups of risks from 1990 to 2017. This study included 476 risk-outcome pairs that met the GBD study criteria for convincing or probable evidence of causation. We extracted relative risk and exposure estimates from 46 749 randomised controlled trials, cohort studies, household surveys, census data, satellite data, and other sources. We used statistical models to pool data, adjust for bias, and incorporate covariates. Using the counterfactual scenario of theoretical minimum risk exposure level (TMREL), we estimated the portion of deaths and DALYs that could be attributed to a given risk. We explored the relationship between development and risk exposure by modelling the relationship between the Socio-demographic Index (SDI) and risk-weighted exposure prevalence and estimated expected levels of exposure and risk-attributable burden by SDI. Finally, we explored temporal changes in risk-attributable DALYs by decomposing those changes into six main component drivers of change as follows: (1) population growth; (2) changes in population age structures; (3) changes in exposure to environmental and occupational risks; (4) changes in exposure to behavioural risks; (5) changes in exposure to metabolic risks; and (6) changes due to all other factors, approximated as the risk-deleted death and DALY rates, where the risk-deleted rate is the rate that would be observed had we reduced the exposure levels to the TMREL for all risk factors included in GBD 2017. FINDINGS: In 2017, 34·1 million (95% uncertainty interval [UI] 33·3-35·0) deaths and 1·21 billion (1·14-1·28) DALYs were attributable to GBD risk factors. Globally, 61·0% (59·6-62·4) of deaths and 48·3% (46·3-50·2) of DALYs were attributed to the GBD 2017 risk factors. When ranked by risk-attributable DALYs, high systolic blood pressure (SBP) was the leading risk factor, accounting for 10·4 million (9·39-11·5) deaths and 218 million (198-237) DALYs, followed by smoking (7·10 million [6·83-7·37] deaths and 182 million [173-193] DALYs), high fasting plasma glucose (6·53 million [5·23-8·23] deaths and 171 million [144-201] DALYs), high body-mass index (BMI; 4·72 million [2·99-6·70] deaths and 148 million [98·6-202] DALYs), and short gestation for birthweight (1·43 million [1·36-1·51] deaths and 139 million [131-147] DALYs). In total, risk-attributable DALYs declined by 4·9% (3·3-6·5) between 2007 and 2017. In the absence of demographic changes (ie, population growth and ageing), changes in risk exposure and risk-deleted DALYs would have led to a 23·5% decline in DALYs during that period. Conversely, in the absence of changes in risk exposure and risk-deleted DALYs, demographic changes would have led to an 18·6% increase in DALYs during that period. The ratios of observed risk exposure levels to exposure levels expected based on SDI (O/E ratios) increased globally for unsafe drinking water and household air pollution between 1990 and 2017. This result suggests that development is occurring more rapidly than are changes in the underlying risk structure in a population. Conversely, nearly universal declines in O/E ratios for smoking and alcohol use indicate that, for a given SDI, exposure to these risks is declining. In 2017, the leading Level 4 risk factor for age-standardised DALY rates was high SBP in four super-regions: central Europe, eastern Europe, and central Asia; north Africa and Middle East; south Asia; and southeast Asia, east Asia, and Oceania. The leading risk factor in the high-income super-region was smoking, in Latin America and Caribbean was high BMI, and in sub-Saharan Africa was unsafe sex. O/E ratios for unsafe sex in sub-Saharan Africa were notably high, and those for alcohol use in north Africa and the Middle East were notably low. INTERPRETATION: By quantifying levels and trends in exposures to risk factors and the resulting disease burden, this assessment offers insight into where past policy and programme efforts might have been successful and highlights current priorities for public health action. Decreases in behavioural, environmental, and occupational risks have largely offset the effects of population growth and ageing, in relation to trends in absolute burden. Conversely, the combination of increasing metabolic risks and population ageing will probably continue to drive the increasing trends in non-communicable diseases at the global level, which presents both a public health challenge and opportunity. We see considerable spatiotemporal heterogeneity in levels of risk exposure and risk-attributable burden. Although levels of development underlie some of this heterogeneity, O/E ratios show risks for which countries are overperforming or underperforming relative to their level of development. As such, these ratios provide a benchmarking tool to help to focus local decision making. Our findings reinforce the importance of both risk exposure monitoring and epidemiological research to assess causal connections between risks and health outcomes, and they highlight the usefulness of the GBD study in synthesising data to draw comprehensive and robust conclusions that help to inform good policy and strategic health planning. FUNDING: Bill & Melinda Gates Foundation.
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  • Monograph

    Der Digitalisierungsindex für das Handwerk. Eine ökonomische Analyse des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk 

    Runst, Petrik; Bartelt, Karen; Fredriksen, Kaja; Meyer-Veltrup, Linda; Pirk, Walter; Proeger, Till
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2018
    Im Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk hat das ifh Göttingen eine ökonomische Auswertung der durch den Digitalisierungs-Check gewonnenen Daten, erstellt. Der Digi-Check ist in fünf Themenbereiche eingeteilt: Kunden und Lieferanten, Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter sowie IT-Sicherheit, deren Relevanz und Umsetzungsgrad für das jeweilige Unternehmen von einem Vertreter des Betriebs (online oder mit einem/r Berater/in der Handwerksorganisation) eingeschätzt wurde. Anhand der Auswertung von rund 350 durch Betriebe ausgefüllten Fragebögen kann eine empirische Analyse des Digitalisierungsgrades des deutschen Handwerks erfolgen sowie Gründe für Unterschiede zwischen Gewerbegruppen und Betrieben verschiedener Strukturmerkmale gezeigt werden. Hieraus lassen sich eine Reihe von Erkenntnissen ableiten. • Größere und umsatzstärkere Unternehmen sind stärker digitalisiert. • Abgesehen davon spielen strukturelle Eigenschaften der Betriebe eine geringe Rolle, auch sind die Unterschiede zwischen den Gewerbegruppen eher klein. • Zu zeigen sind aber stark digitalisierte Kundenbeziehungen der Handwerke für den privaten Bedarf und der Gesundheitsgewerbe, stark digitalisierte Geschäftsmodelle bei den Kfz-Gewerben und insgesamt geringe Umsetzungsgrade bei den Lebensmittelhandwerken, aber gleichzeitig eine starke Wahrnehmung des Veränderungsbedarfs in dieser Hinsicht. • Es zeigen sich durchgängig hohe Werte für die Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen. • Es gibt starke innere Zusammenhänge zwischen den Teilkomponenten – die Digitalisierung ist als umfassender Veränderungsprozess im Unternehmen zu verstehen; lediglich Einzelkomponenten zu verändern scheint schwierig zu sein, abgesehen von der IT-Sicherheit. • Viele Maßnahmen und Maßnahmenbereiche werden gemeinsam umgesetzt. Es kommt relativ selten vor, dass ein Unternehmen nur einzelne Maßnahmen umsetzt. • Es kann vermutet werden, dass es eine zeitliche Abfolge von Digitalisierungsschritten gibt, die nacheinander ausgeführt werden. Erst wird die IT-Sicherheit verbessert, dann werden Mitarbeiter geschult und schließlich werden alle anderen Bereiche umgesetzt. • Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unterstützungsangebote sinnvollerweise dazu dienen können, den „digitalen Stein ins Rollen“ zu bringen. Wenn das Unternehmen begonnen hat zu digitalisieren, wird der Prozess aus sich heraus weitergetrieben.
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  • Journal Article

    Laboratory Experiments of Tradable Development Rights: A Synthesis of Different Treatments 

    Proeger, Till; Meub, Lukas; Bizer, Kilian
    Sustainability 2018; 10(6): Art. 1972
    Tradable development rights (TDR) are considered by scholars and regulators in various countries as a means of reducing land consumption efficiently. Similar to the development of CO2-certificate trading schemes, the methodology of experimental economics can be used to derive empirical evidence on the core parameters and problems of TDR schemes, thus extending theoretical modelling and evidence from case studies. Building on a common laboratory experimental framework, we discuss results from five distinct experiments that consider mechanisms of allocation, resilience against external shocks, political business cycles, communication and collusion, and risk. These results provide initial empirical directions for the further study and introduction of TDR schemes for managing and reducing environmental issues related to land consumption for building projects.
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  • Monograph

    Handwerksunternehmen und handwerkliche Qualifikationen – empirische Hinweise zur Rolle des Handwerks im Innovationssystem 

    Thomä, Jörg
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Der vorliegende Beitrag sucht nach empirischen Hinweisen zur Rolle des Handwerks im deutschen Innovationssystem. Folgerichtig stehen im Rahmen der Untersuchung zunächst die Handwerksunternehmen mit den dort tätigen Personen im Fokus des Interesses. Wie erwartet zeigt sich diesbezüglich, dass neben der Bauwirtschaft ein Schwerpunkt der Handwerkswirtschaft auf dem Verarbeitenden Gewerbe liegt. Handwerksunternehmen sind dort insbesondere in nicht-forschungsintensiven Branchen ansässig. Die in der Wirtschafts- und Innovationspolitik häufig unterschätzte Rolle, welche auch dieser Teil des Verarbeitenden Gewerbes für den Innovationsstandort Deutschland spielt, steht folglich in engem Zusammenhang zum Innovationsgeschehen in der Handwerkswirtschaft. Gleichzeitig entfällt eine nennenswerte Zahl der Handwerksbeschäftigten aber auch auf forschungsintensive Branchen des Verarbeitenden Gewerbes. Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um besonders innovative Bereiche der Handwerkswirtschaft handelt. Daneben bestätigt der vorliegende Beitrag, dass die in der Innovationsberichterstattung übliche Messung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen über den Akademikeranteil gerade mit Blick auf die Handwerkswirtschaft zu kurz greift. Die Auswertung zeigt, dass auch in Handwerksunternehmen viele Arbeiten auf anspruchsvolle Experten- und Spezialistentätigkeiten entfallen. Diese werden jedoch meist nicht von Akademikern, sondern von beruflich qualifizierten Fachkräften ausgeführt. Der beruflich-betriebliche Bildungstyp bildet damit die entscheidende Kompetenzbasis für die Innovationsfähigkeit der Handwerksunternehmen. Wie erwartet ist unter den Handwerksbeschäftigten der Anteil derjenigen, die sich im Unternehmen kontinuierlich mit Forschung und Entwicklung (FuE) befassen, zwar wesentlich niedriger als in der Industrie. Dies lässt jedoch nicht den Umkehrschluss zu, dass Handwerksunternehmen deshalb automatisch weniger innovationsaktiv seien. Die Ergebnisse der empirischen Auswertung deuten vielmehr darauf hin, dass trotz der geringen FuE-Intensität der Handwerksunternehmen die Kreativitätsanforderungen an die in der Handwerkswirtschaft tätigen Personen vergleichsweise hoch sind. Dies erklärt, warum Industrie und Handwerk im Falle verschiedener outputseitiger Innovationsindikatoren kaum auseinanderliegen. Die Stärken der Handwerksunternehmen liegen in diesem Zusammenhang weniger im Bereich der originären Technologieentwicklung zur Hervorbringung von radikalen Neuerungen, sondern vielmehr in der Bereitstellung von verbesserten oder neu angepassten Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. Diese entstehen meist im Rahmen anwendungsnaher Problemlösungsfindung und im engen Austausch mit der Kundenseite („Innovation ohne FuE“). Gleichzeitig stellt das Handwerk im Rahmen seiner Funktion als Multiplikator und Technologiemittler sicher, dass FuE-intensive Neuerungen der Industrie in die Breite getragen werden und so die volkswirtschaftlich wichtige Diffusion neuen technologischen Wissens gelingt. Neben der eigentlichen Handwerkswirtschaft steht auch der weiter gefasste „Qualifizierungsbereich Handwerk“ im Fokus der Untersuchung. Die Ergebnisse machen diesbezüglich deutlich, dass das Handwerk nach wie vor als Fachkräftezubringer für die anderen gewerblichen Bereiche der deutschen Wirtschaft fungiert. Diese Fachkräftezubringer-Funktion hat für den Innovationsstandort Deutschland eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Demnach sind viele der abgewanderten Gesellen und Meister inzwischen in besonders innovationsstarken Branchen tätig. Insbesondere in der forschungsintensiven Industrie üben sie häufig komplexe Experten- und Spezialistentätigkeiten in FuE-benachbarten Unternehmensbereichen aus. Außerhalb des Handwerks tätige Personen mit handwerklicher Qualifikation sind daher häufig in innovativen Arbeitsumgebungen zu finden. Unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist folglich von positiven externen Effekten auszugehen, die im Innovationssystem vom Qualifizierungsbereich Handwerk auf die gesamte gewerbliche Wirtschaft ausstrahlen.
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  • Monograph

    Handwerk im ländlichen Raum 

    Runst, Petrik; Haverkamp, Katarzyna
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2018
    Das Handwerk ist ländlich. Der Beschäftigungsbeitrag des Handwerks in ländlichen Regionen ist 33 % höher als in den städtischen Regionen. Gerade in diesen Räumen, welche eine niedrigere Wirtschaftsleistung aufweisen als Städte, übernimmt das Handwerk eine stabilisierende Funktion, vermindert Armut, integriert Jugendliche in das Arbeitsleben und schafft eine lebenswerte Umgebung. Dennoch spielt das Handwerk auch in den Städten eine wichtige Rolle. In den meisten der 402 deutschen Kreise liegt der Anteil der Handwerker an allen Erwerbstätigen über 10 %. Die vorliegende Kurzstudie widmet sich jedoch vornehmlich den ländlichen Räumen, die man als handwerkswirtschaftliche Kernregionen bezeichnen kann. Folgende Fragen werden in dieser Kurzstudie beantwortet: 1. Welche Funktionen erfüllt das Handwerk in ländlichen Räumen? Produkt- und Dienstleistungsinnovationen in Handwerksunternehmen erzeugen positive Impulse für die regionale Wirtschaft. Außerdem integrieren Handwerksunternehmen Jugendliche mit niedrigeren Bildungsabschlüssen in den regionalen Arbeitsmarkt und wirken somit Armut und Abwanderung entgegen. Und schließlich übernehmen Handwerksunternehmen eine Versorgungsfunktion in dünn besiedelten Räumen. 2. Gibt es besondere Merkmale handwerklicher Regionen? Handwerksregionen unterscheiden sich in bestimmten Merkmalen deutlich von Nicht-Handwerksregionen. Sie weisen ein niedrigeres Pro-Kopf-Einkommen auf und sind vorrangig ländlich geprägt. In Handwerksregionen gibt es dennoch weniger Armut als in vergleichbaren Nicht-Handwerksregionen und die Bevölkerungsentwicklung verläuft langfristig stabiler. 3. Welche Regionen profitieren von der GRW-Strukturförderung (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“)? Handwerksregionen erhalten eine geringere Fördersumme als Nicht-Handwerksregionen. Die bisherige Strukturförderung kommt Siedlungsräumen zugute, welche am stärksten durch die Schrumpfung betroffen sind. Wenn man das Ziel einer räumlichen Strukturförderung prinzipiell akzeptiert, stellt sich hier die Frage, ob eine Förderung der am stärksten schrumpfenden Regionen als nachhaltig angesehen werden kann. Stattdessen wäre über eine Förderung von strukturschwachen Wirtschaftsräumen nachzudenken, welche ein Mindestmaß an zukünftiger Bestandsfestigkeit aufweisen. 4. Einmal Handwerksregion – immer Handwerksregion? Wie lange überdauern regionale wirtschaftliche Strukturen? Es kann gezeigt werden, dass Regionen, deren Wirtschaftsstruktur 1926 bereits stark vom Handwerk geprägt wurde, heute wieder zu den Handwerksregionen zählen. Es gibt weiterhin Hinweise darauf, dass die Wurzeln dieser strukturellen Stabilität noch weiter in der Vergangenheit liegen und im Zusammenhang mit bestimmten landwirtschaftlichen Strukturen im 19. Jahrhundert stehen.
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  • Monograph

    Ausgewählte Literatur mit Handwerksrelevanz - Ein kommentierter Überblick, Teil II 

    Haverkamp, Katarzyna; Müller, Klaus; Runst, Petrik; Fredriksen, Kaja
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Die Internationalisierung der Forschungslandschaft hat die Geschwindigkeit des Erkenntniserwerbs deutlich erhöht. Es gibt nun Hunderte von Wissenschaftlern aus allen Teilen der Erde, die um Publikationen in einem Bereich konkurrieren. Gleichzeitig erhöht sich die Kleinteiligkeit der Forschung. Leider vergrößert sich durch diese Professionalisierung die Distanz zwischen der wissenschaftlichen Community und den praktischen Anwendern der gewonnenen Erkenntnisse. Demzufolge ist es für politische Akteure und unternehmensnahe Organisationen sehr zeitaufwändig, die relevanten Diskussionen in der Fachliteratur zu verfolgen. Die vorliegende Spezialbibliografie verfolgt den Zweck, die Kluft zwischen wissenschaftlichem Fachpublikum und praxisnaher Anwendung zu verringern. Sie richtet sich primär an Handwerkskammern, handwerkliche Fachverbände und alle politischen Akteure mit Handwerksbezug. Die Mitarbeiter des ifh Göttingen haben zwölf wichtige Veröffentlichungen mit Handwerksbezug aus der Flut von wissenschaftlichen Artikeln und Büchern der letzten Jahre gefiltert. Die Artikel wurden prägnant und verständlich zusammengefasst und auf ihre Kernaussagen reduziert. Jeder Forschungsbeitrag wurde zudem im Hinblick auf seine praktischen Implikationen für das Handwerk sowie kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) kurz kommentiert. Es kristallisierten sich in diesem Prozess drei Themenkomplexe mit aktueller politischer Relevanz heraus. Kapitel 2 befasst sich mit Fragen der Deregulierung der Handwerksordnung. Wissenschaftliche Arbeiten zu dem Themenbereich Mindestlohn und Tarifpolitik finden sich in Kapitel 3. Das Kapitel 4 umfasst Beiträge zum Themenbereich Duale Berufsausbildung. Kapitel 5 beinhaltet schließlich einen Beitrag zu Exporten im Handwerk. Am Ende findet sich ein Schlagwortregister, mit dem der Leser noch gezielter einzelne Themengebiete ansteuern kann. Innerhalb des DHI-Institutsverbands hat das ifh Göttingen eine Literatur-Leitstellenfunktion inne. In diesem Zusammenhang unterhält es im deutschsprachigen Raum die umfangreichste Handwerksbibliothek mit auch vielen handwerkshistorischen Publikationen. Des Weiteren stellt das Institut ein Online-Literatur-Recherche-Tool zur Verfügung, mit dem handwerksrelevante Texte in einer stetig aktualisierten und erweiterten Literaturdatenbank gefunden werden können. In der Vergangenheit wurden jährliche Bibliografien veröffentlicht, welche die Forschungsliteratur zum Thema KMU und Handwerk auflisteten. Aufgrund der veränderten Nutzergewohnheiten wurde das bisherige Bibliografie-Format eingestellt. Die vorliegende Publikation gliedert sich in die Aktivitäten ein, die das ifh im Rahmen seiner Literatur-Leitstellenfunktion übernimmt. Die neue Bibliografie wird in Zukunft in unregelmäßigen Abständen erscheinen.
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  • Journal Article

    Health care service provision in Europe and regional diversity: a stochastic metafrontier approach 

    Schley, Katharina
    Health Economics Review. 2018 May 31;8(1):11
    In the last decades, demographic change coupled with new and expensive medical innovations have put most health care systems in developed countries under financial pressure. Therefore, ensuring efficient service provision is essential for a sustainable health care system. This paper investigates the performance of regional health care services in six West European countries between 2005 and 2014. We apply a stochastic metafrontier model to capture the different conditions in the health care systems in the countries within the European Union. By means of this approach, it is possible to detect performance differences in the European health care systems subject to different conditions and technologies relative to the potential technology available. The results indicate that regional deprivation plays a key role for the efficiency of health care provision. Furthermore, a pooled model which assumes a similar technology for all countries cannot sufficiently account for differences between countries. Surprisingly, the Scandinavian regions lag behind other regions with respect to the metafrontier.
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  • Journal Article

    Model selection in semiparametric expectile regression 

    Spiegel, Elmar; Sobotka, Fabian; Kneib, Thomas
    Electronic Journal of Statistics 2017; 11(2) p.3008-3038
    Ordinary least squares regression focuses on the expected response and strongly depends on the assumption of normally distributed errors for inferences. An approach to overcome these restrictions is expectile regression, where no distributional assumption is made but rather the whole distribution of the response is described in terms of covariates. This is similar to quantile regression, but expectiles provide a convenient generalization of the arithmetic mean while quantiles are a generalization of the median. To analyze more complex data structures where purely linear predictors are no longer sufficient, semiparametric regression methods have been introduced for both ordinary least squares and expectile regression. However, with increasing complexity of the data and the regression structure, the selection of the true covariates and their effects becomes even more important than in standard regression models. Therefore we introduce several approaches depending on selection criteria and shrinkage methods to perform model selection in semiparametric expectile regression. Moreover, we propose a joint approach for model selection based on several asymmetries simultaneously to deal with the special feature that expectile regression estimates the complete distribution of the response. Furthermore, to distinguish between linear and smooth predictors, we split nonlinear effects into the purely linear trend and the deviation from this trend. All selection methods are compared with the benchmark of functional gradient descent boosting in a simulation study and applied to determine the relevant covariates when studying childhood malnutrition in Peru.
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  • Monograph

    Aus Erfahrung innovativ! Der Lern- und Innovationsmodus im Handwerk - Am Beispiel von Orgel und Lehm 

    Schulze, Benjamin W.; Thomä, Jörg
    Göttingen: Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Kleine Handwerksunternehmen innovieren anders als große Industrieunternehmen. Das implizite Erfahrungswissen der einzelnen handwerklichen Könner bildet für diese Betriebe die zentrale Innovationsgrundlage. Da sich Handwerker solches Wissen vorwiegend im Zuge partizipativer und interaktiver Lernprozesse aneignen, kommt die vorliegende Untersuchung zu dem Schluss: Wer im Handwerk nicht mit anderen Akteuren interagiert, lernt schlichtweg nicht viel Neues und bringt sich um zentrale Innovationspotenziale. Diese jedoch sind entscheidend für die Sicherung der langfristigen unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit. Ausgehend von der zentralen Hypothese, dass Handwerker mit ihrem Erfahrungswissen über ein intrinsisches Innovationspotenzial verfügen, befasst sich der vorliegende Beitrag mit dem institutionellen Kontext des Zusammenhangs aus erfahrungsdominiertem Lernen und Innovieren am Beispiel von zwei ausgewählten Handwerksbereichen: dem traditionsreichen Orgelbau und dem erst seit den 1980er Jahren wiederbelebten Lehmbau. Die Untersuchung zeigt erstens, welche institutionellen Rahmenbedingungen in den beiden Handwerksbereichen Einfluss auf Innovationsprozesse nehmen und, zweitens, an diesen beiden Beispielen, inwiefern das deutsche Handwerk über geeignete Institutionen der Wissensteilung verfügt. Zu diesem Zweck identifiziert die qualitative Untersuchung im Sinne einer Anreiz- und Hemmnisanalyse innovationsfördernde und -hemmende Elemente des institutionellen Arrangements und formuliert, drittens, erste Empfehlungen für eine auf die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben abgestimmte Innovationsförderung. Wissensteilende Interaktionen zwischen Menschen und zu Handwerksobjekten bilden einen zentralen Dreh- und Angelpunkt für die inkrementell ablaufenden Innovationsprozesse im Handwerk. Innovationen entwickeln sich stets im Kontext solcher zwischenmenschlichen Interaktionen, die im Falle der untersuchten Handwerksbereiche sieben zentrale Akteursgruppen involvieren. Lernorte im Handwerk sind somit immer auch Interaktionsräume. In den vergangenen Jahren weist der Betrieb als der bedeutungsvollste Interaktionsraum allerdings Tendenzen auf, die die Lern- und Innovationsprozesse mittel- und langfristig negativ beeinflussen werden: Denn die entsprechenden Interaktionsräume schrumpfen und eine zunehmende zwischenbetriebliche Kooperation vermag diese Entwicklungen bislang nicht ausreichend zu kompensieren. Damit dies gelingt, bedarf es der Etablierung neuer überbetrieblicher Interaktionsräume im Handwerk, die weitgehend wettbewerbsneutral und barrierefrei gestaltet sind. Diese dienen nicht nur zur Substituierung, sondern können darüber hinaus bisher ungenutzte Innovationspotenziale aktivieren. Zukünftige Forschungsanstrengungen sollten sich der Aufgabe widmen, hierfür den Entscheidungsträgern in Politik und Handwerksorganisation geeignete Wege aufzuzeigen. Gelingt die Etablierung der Interaktionsräume in der Praxis, dann gilt im Handwerk auch weiterhin: Aus Erfahrung innovativ!
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  • Monograph

    Neue Daten zu den Auswirkungen der Teilderegulierung des Handwerks 2004 

    Müller, Klaus
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Die Novellierung der Handwerksordnung 2004 war ein gravierender Einschnitt in das Gefüge der deutschen Handwerkswirtschaft. In der vorliegenden Studie werden neue empirische Daten präsentiert, welche die Diskussion über die Auswirkungen dieser Reform anregen sollen. Diese Daten differenzieren erstmals nach wichtigen Gewerken innerhalb der A- und der B1-Handwerke. Eindeutige Ergebnisse über die Auswirkungen der Reform sind nur schwer möglich, da sich das meist verwendete Differenz-von-Differenzen-Verfahren nur als begrenzt anwendbar erweist. Sicher erscheint nur, dass es aufgrund der HwO-Reform in den zulassungsfrei gestellten Handwerkszweigen einen Gründungsboom gegeben hat. Es wurde ein Trend zu kleineren, häufig nicht lange am Markt bestehenden Betriebseinheiten ausgelöst, was sich auch in einem höheren Anteil an Soloselbstständigen ausdrückt. Die Erträge dieser Betriebe sind meist relativ gering, was bspw. negative Auswirkungen auf die Altersvorsorge mit sich bringt. Bei der Humankapitalbildung spielen mit Ausnahme der Meisterprüfungen, die in den B1-Gewerken deutlich gefallen sind, andere Faktoren für die Entwicklung eine viel größere Rolle als die HwO-Reform. Um zu einer umfassenderen Bewertung der HwO-Reform zu kommen, als es in der vorliegenden Studie möglich war, sind unbedingt weitere Untersuchungen notwendig. Vor allem fehlen bislang Erkenntnisse über die genauen Auswirkungen auf Innovation und Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks.
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  • Monograph

    Alterssicherung im Handwerk 

    Müller, Klaus; Thonipara, Anita
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Die Ergebnisse der Umfrage „Alterssicherung im Handwerk 2017“ ermöglichen erstmalig eine Abbildung der subjektiven Einschätzung der Selbstständigen im Handwerk in Hinblick auf ihre Alterssicherung in Kombination mit ihren derzeitigen Beiträgen zur Altersvorsorge und strukturellen Kennzahlen ihrer Betriebe. Die Studie hat aufgezeigt, dass die Alterssicherung im Handwerk, sowohl der Inhaber als auch der Beschäftigten, schon heute ein erhebliches Problem darstellt, das in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. Besonders Soloselbstständige und Inhaber kleiner Betriebe, meist aus dem zulassungsfreien Bereich, sind mit ihren voraussichtlichen Altersbezügen unzufrieden. Als Grund ist neben niedrigen Gewerbeerträgen die derzeitige Ausgestaltung der Handwerkerpflichtversicherung zu nennen, da ihr vor allem besonders schutzbedürftige Inhabergruppen nicht unterliegen. Der Kreis dieser Handwerker ist zudem in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Zahl der pflichtversicherten Handwerker ist dagegen nicht zuletzt durch die Strukturveränderungen im Handwerk insbesondere infolge der Novellierung der Handwerksordnung von 2004 deutlich gesunken. Außerdem kann mit den 216 Pflichtbeitragsmonaten das Ziel einer ausreichenden Rente, wie es 1960 bei der Verabschiedung des Gesetzes angestrebt worden ist, nicht mehr realisiert werden. Die Ziele, die mit der Handwerkerpflichtversicherung verknüpft waren, werden also heute nicht mehr erreicht. Daher besteht ein erheblicher rentenpolitischer Handlungsbedarf.
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  • Journal Article

    Updated Nomogram Incorporating Percentage of Positive Cores to Predict Probability of Lymph Node Invasion in Prostate Cancer Patients Undergoing Sentinel Lymph Node Dissection. 

    Winter, Alexander; Kneib, Thomas; Wasylow, Clara; Reinhardt, Lena; Henke, Rolf-Peter; Engels, Svenja; Gerullis, Holger; Wawroschek, Friedhelm
    Journal of Cancer 2017; 8(14) p.2692-2698
    Objectives: To update the first sentinel nomogram predicting the presence of lymph node invasion (LNI) in prostate cancer patients undergoing sentinel lymph node dissection (sPLND), taking into account the percentage of positive cores. Patients and Methods: Analysis included 1,870 prostate cancer patients who underwent radioisotope-guided sPLND and retropubic radical prostatectomy. Prostate-specific antigen (PSA), clinical T category, primary and secondary biopsy Gleason grade, and percentage of positive cores were included in univariate and multivariate logistic regression models predicting LNI, and constituted the basis for the regression coefficient-based nomogram. Bootstrapping was applied to generate 95% confidence intervals for predicted probabilities. The area under the receiver operator characteristic curve (AUC) was obtained to quantify accuracy. Results: Median PSA was 7.68 ng/ml (interquartile range (IQR) 5.5-12.3). The number of lymph nodes removed was 10 (IQR 7-13). Overall, 352 patients (18.8%) had LNI. All preoperative prostate cancer characteristics differed significantly between LNI-positive and LNI-negative patients (P<0.001). In univariate accuracy analyses, the proportion of positive cores was the foremost predictor of LNI (AUC, 77%) followed by PSA (71.1%), clinical T category (69.9%), and primary and secondary Gleason grade (66.6% and 61.3%, respectively). For multivariate logistic regression models, all parameters were independent predictors of LNI (P<0.001). The nomogram exhibited a high predictive accuracy (AUC, 83.5%). Conclusion: The first update of the only available sentinel nomogram predicting LNI in prostate cancer patients demonstrates even better predictive accuracy and improved calibration. As an additional factor, the percentage of positive cores represents the leading predictor of LNI. This updated sentinel model should be externally validated and compared with results of extended PLND-based nomograms.
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