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  • Monografie

    Handwerksunternehmen und handwerkliche Qualifikationen – empirische Hinweise zur Rolle des Handwerks im Innovationssystem 

    Thomä, Jörg
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Der vorliegende Beitrag sucht nach empirischen Hinweisen zur Rolle des Handwerks im deutschen Innovationssystem. Folgerichtig stehen im Rahmen der Untersuchung zunächst die Handwerksunternehmen mit den dort tätigen Personen im Fokus des Interesses. Wie erwartet zeigt sich diesbezüglich, dass neben der Bauwirtschaft ein Schwerpunkt der Handwerkswirtschaft auf dem Verarbeitenden Gewerbe liegt. Handwerksunternehmen sind dort insbesondere in nicht-forschungsintensiven Branchen ansässig. Die in der Wirtschafts- und Innovationspolitik häufig unterschätzte Rolle, welche auch dieser Teil des Verarbeitenden Gewerbes für den Innovationsstandort Deutschland spielt, steht folglich in engem Zusammenhang zum Innovationsgeschehen in der Handwerkswirtschaft. Gleichzeitig entfällt eine nennenswerte Zahl der Handwerksbeschäftigten aber auch auf forschungsintensive Branchen des Verarbeitenden Gewerbes. Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um besonders innovative Bereiche der Handwerkswirtschaft handelt. Daneben bestätigt der vorliegende Beitrag, dass die in der Innovationsberichterstattung übliche Messung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen über den Akademikeranteil gerade mit Blick auf die Handwerkswirtschaft zu kurz greift. Die Auswertung zeigt, dass auch in Handwerksunternehmen viele Arbeiten auf anspruchsvolle Experten- und Spezialistentätigkeiten entfallen. Diese werden jedoch meist nicht von Akademikern, sondern von beruflich qualifizierten Fachkräften ausgeführt. Der beruflich-betriebliche Bildungstyp bildet damit die entscheidende Kompetenzbasis für die Innovationsfähigkeit der Handwerksunternehmen. Wie erwartet ist unter den Handwerksbeschäftigten der Anteil derjenigen, die sich im Unternehmen kontinuierlich mit Forschung und Entwicklung (FuE) befassen, zwar wesentlich niedriger als in der Industrie. Dies lässt jedoch nicht den Umkehrschluss zu, dass Handwerksunternehmen deshalb automatisch weniger innovationsaktiv seien. Die Ergebnisse der empirischen Auswertung deuten vielmehr darauf hin, dass trotz der geringen FuE-Intensität der Handwerksunternehmen die Kreativitätsanforderungen an die in der Handwerkswirtschaft tätigen Personen vergleichsweise hoch sind. Dies erklärt, warum Industrie und Handwerk im Falle verschiedener outputseitiger Innovationsindikatoren kaum auseinanderliegen. Die Stärken der Handwerksunternehmen liegen in diesem Zusammenhang weniger im Bereich der originären Technologieentwicklung zur Hervorbringung von radikalen Neuerungen, sondern vielmehr in der Bereitstellung von verbesserten oder neu angepassten Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. Diese entstehen meist im Rahmen anwendungsnaher Problemlösungsfindung und im engen Austausch mit der Kundenseite („Innovation ohne FuE“). Gleichzeitig stellt das Handwerk im Rahmen seiner Funktion als Multiplikator und Technologiemittler sicher, dass FuE-intensive Neuerungen der Industrie in die Breite getragen werden und so die volkswirtschaftlich wichtige Diffusion neuen technologischen Wissens gelingt. Neben der eigentlichen Handwerkswirtschaft steht auch der weiter gefasste „Qualifizierungsbereich Handwerk“ im Fokus der Untersuchung. Die Ergebnisse machen diesbezüglich deutlich, dass das Handwerk nach wie vor als Fachkräftezubringer für die anderen gewerblichen Bereiche der deutschen Wirtschaft fungiert. Diese Fachkräftezubringer-Funktion hat für den Innovationsstandort Deutschland eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Demnach sind viele der abgewanderten Gesellen und Meister inzwischen in besonders innovationsstarken Branchen tätig. Insbesondere in der forschungsintensiven Industrie üben sie häufig komplexe Experten- und Spezialistentätigkeiten in FuE-benachbarten Unternehmensbereichen aus. Außerhalb des Handwerks tätige Personen mit handwerklicher Qualifikation sind daher häufig in innovativen Arbeitsumgebungen zu finden. Unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist folglich von positiven externen Effekten auszugehen, die im Innovationssystem vom Qualifizierungsbereich Handwerk auf die gesamte gewerbliche Wirtschaft ausstrahlen.
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  • Monografie

    Handwerk im ländlichen Raum 

    Runst, Petrik; Haverkamp, Katarzyna
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2018
    Das Handwerk ist ländlich. Der Beschäftigungsbeitrag des Handwerks in ländlichen Regionen ist 33 % höher als in den städtischen Regionen. Gerade in diesen Räumen, welche eine niedrigere Wirtschaftsleistung aufweisen als Städte, übernimmt das Handwerk eine stabilisierende Funktion, vermindert Armut, integriert Jugendliche in das Arbeitsleben und schafft eine lebenswerte Umgebung. Dennoch spielt das Handwerk auch in den Städten eine wichtige Rolle. In den meisten der 402 deutschen Kreise liegt der Anteil der Handwerker an allen Erwerbstätigen über 10 %. Die vorliegende Kurzstudie widmet sich jedoch vornehmlich den ländlichen Räumen, die man als handwerkswirtschaftliche Kernregionen bezeichnen kann. Folgende Fragen werden in dieser Kurzstudie beantwortet: 1. Welche Funktionen erfüllt das Handwerk in ländlichen Räumen? Produkt- und Dienstleistungsinnovationen in Handwerksunternehmen erzeugen positive Impulse für die regionale Wirtschaft. Außerdem integrieren Handwerksunternehmen Jugendliche mit niedrigeren Bildungsabschlüssen in den regionalen Arbeitsmarkt und wirken somit Armut und Abwanderung entgegen. Und schließlich übernehmen Handwerksunternehmen eine Versorgungsfunktion in dünn besiedelten Räumen. 2. Gibt es besondere Merkmale handwerklicher Regionen? Handwerksregionen unterscheiden sich in bestimmten Merkmalen deutlich von Nicht-Handwerksregionen. Sie weisen ein niedrigeres Pro-Kopf-Einkommen auf und sind vorrangig ländlich geprägt. In Handwerksregionen gibt es dennoch weniger Armut als in vergleichbaren Nicht-Handwerksregionen und die Bevölkerungsentwicklung verläuft langfristig stabiler. 3. Welche Regionen profitieren von der GRW-Strukturförderung (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“)? Handwerksregionen erhalten eine geringere Fördersumme als Nicht-Handwerksregionen. Die bisherige Strukturförderung kommt Siedlungsräumen zugute, welche am stärksten durch die Schrumpfung betroffen sind. Wenn man das Ziel einer räumlichen Strukturförderung prinzipiell akzeptiert, stellt sich hier die Frage, ob eine Förderung der am stärksten schrumpfenden Regionen als nachhaltig angesehen werden kann. Stattdessen wäre über eine Förderung von strukturschwachen Wirtschaftsräumen nachzudenken, welche ein Mindestmaß an zukünftiger Bestandsfestigkeit aufweisen. 4. Einmal Handwerksregion – immer Handwerksregion? Wie lange überdauern regionale wirtschaftliche Strukturen? Es kann gezeigt werden, dass Regionen, deren Wirtschaftsstruktur 1926 bereits stark vom Handwerk geprägt wurde, heute wieder zu den Handwerksregionen zählen. Es gibt weiterhin Hinweise darauf, dass die Wurzeln dieser strukturellen Stabilität noch weiter in der Vergangenheit liegen und im Zusammenhang mit bestimmten landwirtschaftlichen Strukturen im 19. Jahrhundert stehen.
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  • Monografie

    Ausgewählte Literatur mit Handwerksrelevanz - Ein kommentierter Überblick, Teil II 

    Haverkamp, Katarzyna; Müller, Klaus; Runst, Petrik; Fredriksen, Kaja
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Die Internationalisierung der Forschungslandschaft hat die Geschwindigkeit des Erkenntniserwerbs deutlich erhöht. Es gibt nun Hunderte von Wissenschaftlern aus allen Teilen der Erde, die um Publikationen in einem Bereich konkurrieren. Gleichzeitig erhöht sich die Kleinteiligkeit der Forschung. Leider vergrößert sich durch diese Professionalisierung die Distanz zwischen der wissenschaftlichen Community und den praktischen Anwendern der gewonnenen Erkenntnisse. Demzufolge ist es für politische Akteure und unternehmensnahe Organisationen sehr zeitaufwändig, die relevanten Diskussionen in der Fachliteratur zu verfolgen. Die vorliegende Spezialbibliografie verfolgt den Zweck, die Kluft zwischen wissenschaftlichem Fachpublikum und praxisnaher Anwendung zu verringern. Sie richtet sich primär an Handwerkskammern, handwerkliche Fachverbände und alle politischen Akteure mit Handwerksbezug. Die Mitarbeiter des ifh Göttingen haben zwölf wichtige Veröffentlichungen mit Handwerksbezug aus der Flut von wissenschaftlichen Artikeln und Büchern der letzten Jahre gefiltert. Die Artikel wurden prägnant und verständlich zusammengefasst und auf ihre Kernaussagen reduziert. Jeder Forschungsbeitrag wurde zudem im Hinblick auf seine praktischen Implikationen für das Handwerk sowie kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) kurz kommentiert. Es kristallisierten sich in diesem Prozess drei Themenkomplexe mit aktueller politischer Relevanz heraus. Kapitel 2 befasst sich mit Fragen der Deregulierung der Handwerksordnung. Wissenschaftliche Arbeiten zu dem Themenbereich Mindestlohn und Tarifpolitik finden sich in Kapitel 3. Das Kapitel 4 umfasst Beiträge zum Themenbereich Duale Berufsausbildung. Kapitel 5 beinhaltet schließlich einen Beitrag zu Exporten im Handwerk. Am Ende findet sich ein Schlagwortregister, mit dem der Leser noch gezielter einzelne Themengebiete ansteuern kann. Innerhalb des DHI-Institutsverbands hat das ifh Göttingen eine Literatur-Leitstellenfunktion inne. In diesem Zusammenhang unterhält es im deutschsprachigen Raum die umfangreichste Handwerksbibliothek mit auch vielen handwerkshistorischen Publikationen. Des Weiteren stellt das Institut ein Online-Literatur-Recherche-Tool zur Verfügung, mit dem handwerksrelevante Texte in einer stetig aktualisierten und erweiterten Literaturdatenbank gefunden werden können. In der Vergangenheit wurden jährliche Bibliografien veröffentlicht, welche die Forschungsliteratur zum Thema KMU und Handwerk auflisteten. Aufgrund der veränderten Nutzergewohnheiten wurde das bisherige Bibliografie-Format eingestellt. Die vorliegende Publikation gliedert sich in die Aktivitäten ein, die das ifh im Rahmen seiner Literatur-Leitstellenfunktion übernimmt. Die neue Bibliografie wird in Zukunft in unregelmäßigen Abständen erscheinen.
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  • Zeitschriftenartikel

    Model selection in semiparametric expectile regression 

    Spiegel, Elmar; Sobotka, Fabian; Kneib, Thomas
    Electronic Journal of Statistics 2017; 11(2) p.3008-3038
    Ordinary least squares regression focuses on the expected response and strongly depends on the assumption of normally distributed errors for inferences. An approach to overcome these restrictions is expectile regression, where no distributional assumption is made but rather the whole distribution of the response is described in terms of covariates. This is similar to quantile regression, but expectiles provide a convenient generalization of the arithmetic mean while quantiles are a generalization of the median. To analyze more complex data structures where purely linear predictors are no longer sufficient, semiparametric regression methods have been introduced for both ordinary least squares and expectile regression. However, with increasing complexity of the data and the regression structure, the selection of the true covariates and their effects becomes even more important than in standard regression models. Therefore we introduce several approaches depending on selection criteria and shrinkage methods to perform model selection in semiparametric expectile regression. Moreover, we propose a joint approach for model selection based on several asymmetries simultaneously to deal with the special feature that expectile regression estimates the complete distribution of the response. Furthermore, to distinguish between linear and smooth predictors, we split nonlinear effects into the purely linear trend and the deviation from this trend. All selection methods are compared with the benchmark of functional gradient descent boosting in a simulation study and applied to determine the relevant covariates when studying childhood malnutrition in Peru.
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  • Monografie

    Aus Erfahrung innovativ! Der Lern- und Innovationsmodus im Handwerk - Am Beispiel von Orgel und Lehm 

    Schulze, Benjamin W.; Thomä, Jörg
    Göttingen: Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Kleine Handwerksunternehmen innovieren anders als große Industrieunternehmen. Das implizite Erfahrungswissen der einzelnen handwerklichen Könner bildet für diese Betriebe die zentrale Innovationsgrundlage. Da sich Handwerker solches Wissen vorwiegend im Zuge partizipativer und interaktiver Lernprozesse aneignen, kommt die vorliegende Untersuchung zu dem Schluss: Wer im Handwerk nicht mit anderen Akteuren interagiert, lernt schlichtweg nicht viel Neues und bringt sich um zentrale Innovationspotenziale. Diese jedoch sind entscheidend für die Sicherung der langfristigen unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit. Ausgehend von der zentralen Hypothese, dass Handwerker mit ihrem Erfahrungswissen über ein intrinsisches Innovationspotenzial verfügen, befasst sich der vorliegende Beitrag mit dem institutionellen Kontext des Zusammenhangs aus erfahrungsdominiertem Lernen und Innovieren am Beispiel von zwei ausgewählten Handwerksbereichen: dem traditionsreichen Orgelbau und dem erst seit den 1980er Jahren wiederbelebten Lehmbau. Die Untersuchung zeigt erstens, welche institutionellen Rahmenbedingungen in den beiden Handwerksbereichen Einfluss auf Innovationsprozesse nehmen und, zweitens, an diesen beiden Beispielen, inwiefern das deutsche Handwerk über geeignete Institutionen der Wissensteilung verfügt. Zu diesem Zweck identifiziert die qualitative Untersuchung im Sinne einer Anreiz- und Hemmnisanalyse innovationsfördernde und -hemmende Elemente des institutionellen Arrangements und formuliert, drittens, erste Empfehlungen für eine auf die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben abgestimmte Innovationsförderung. Wissensteilende Interaktionen zwischen Menschen und zu Handwerksobjekten bilden einen zentralen Dreh- und Angelpunkt für die inkrementell ablaufenden Innovationsprozesse im Handwerk. Innovationen entwickeln sich stets im Kontext solcher zwischenmenschlichen Interaktionen, die im Falle der untersuchten Handwerksbereiche sieben zentrale Akteursgruppen involvieren. Lernorte im Handwerk sind somit immer auch Interaktionsräume. In den vergangenen Jahren weist der Betrieb als der bedeutungsvollste Interaktionsraum allerdings Tendenzen auf, die die Lern- und Innovationsprozesse mittel- und langfristig negativ beeinflussen werden: Denn die entsprechenden Interaktionsräume schrumpfen und eine zunehmende zwischenbetriebliche Kooperation vermag diese Entwicklungen bislang nicht ausreichend zu kompensieren. Damit dies gelingt, bedarf es der Etablierung neuer überbetrieblicher Interaktionsräume im Handwerk, die weitgehend wettbewerbsneutral und barrierefrei gestaltet sind. Diese dienen nicht nur zur Substituierung, sondern können darüber hinaus bisher ungenutzte Innovationspotenziale aktivieren. Zukünftige Forschungsanstrengungen sollten sich der Aufgabe widmen, hierfür den Entscheidungsträgern in Politik und Handwerksorganisation geeignete Wege aufzuzeigen. Gelingt die Etablierung der Interaktionsräume in der Praxis, dann gilt im Handwerk auch weiterhin: Aus Erfahrung innovativ!
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  • Monografie

    Neue Daten zu den Auswirkungen der Teilderegulierung des Handwerks 2004 

    Müller, Klaus
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Die Novellierung der Handwerksordnung 2004 war ein gravierender Einschnitt in das Gefüge der deutschen Handwerkswirtschaft. In der vorliegenden Studie werden neue empirische Daten präsentiert, welche die Diskussion über die Auswirkungen dieser Reform anregen sollen. Diese Daten differenzieren erstmals nach wichtigen Gewerken innerhalb der A- und der B1-Handwerke. Eindeutige Ergebnisse über die Auswirkungen der Reform sind nur schwer möglich, da sich das meist verwendete Differenz-von-Differenzen-Verfahren nur als begrenzt anwendbar erweist. Sicher erscheint nur, dass es aufgrund der HwO-Reform in den zulassungsfrei gestellten Handwerkszweigen einen Gründungsboom gegeben hat. Es wurde ein Trend zu kleineren, häufig nicht lange am Markt bestehenden Betriebseinheiten ausgelöst, was sich auch in einem höheren Anteil an Soloselbstständigen ausdrückt. Die Erträge dieser Betriebe sind meist relativ gering, was bspw. negative Auswirkungen auf die Altersvorsorge mit sich bringt. Bei der Humankapitalbildung spielen mit Ausnahme der Meisterprüfungen, die in den B1-Gewerken deutlich gefallen sind, andere Faktoren für die Entwicklung eine viel größere Rolle als die HwO-Reform. Um zu einer umfassenderen Bewertung der HwO-Reform zu kommen, als es in der vorliegenden Studie möglich war, sind unbedingt weitere Untersuchungen notwendig. Vor allem fehlen bislang Erkenntnisse über die genauen Auswirkungen auf Innovation und Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks.
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  • Monografie

    Alterssicherung im Handwerk 

    Müller, Klaus; Thonipara, Anita
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Die Ergebnisse der Umfrage „Alterssicherung im Handwerk 2017“ ermöglichen erstmalig eine Abbildung der subjektiven Einschätzung der Selbstständigen im Handwerk in Hinblick auf ihre Alterssicherung in Kombination mit ihren derzeitigen Beiträgen zur Altersvorsorge und strukturellen Kennzahlen ihrer Betriebe. Die Studie hat aufgezeigt, dass die Alterssicherung im Handwerk, sowohl der Inhaber als auch der Beschäftigten, schon heute ein erhebliches Problem darstellt, das in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. Besonders Soloselbstständige und Inhaber kleiner Betriebe, meist aus dem zulassungsfreien Bereich, sind mit ihren voraussichtlichen Altersbezügen unzufrieden. Als Grund ist neben niedrigen Gewerbeerträgen die derzeitige Ausgestaltung der Handwerkerpflichtversicherung zu nennen, da ihr vor allem besonders schutzbedürftige Inhabergruppen nicht unterliegen. Der Kreis dieser Handwerker ist zudem in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Zahl der pflichtversicherten Handwerker ist dagegen nicht zuletzt durch die Strukturveränderungen im Handwerk insbesondere infolge der Novellierung der Handwerksordnung von 2004 deutlich gesunken. Außerdem kann mit den 216 Pflichtbeitragsmonaten das Ziel einer ausreichenden Rente, wie es 1960 bei der Verabschiedung des Gesetzes angestrebt worden ist, nicht mehr realisiert werden. Die Ziele, die mit der Handwerkerpflichtversicherung verknüpft waren, werden also heute nicht mehr erreicht. Daher besteht ein erheblicher rentenpolitischer Handlungsbedarf.
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  • Zeitschriftenartikel

    Updated Nomogram Incorporating Percentage of Positive Cores to Predict Probability of Lymph Node Invasion in Prostate Cancer Patients Undergoing Sentinel Lymph Node Dissection. 

    Winter, Alexander; Kneib, Thomas; Wasylow, Clara; Reinhardt, Lena; Henke, Rolf-Peter; Engels, Svenja; Gerullis, Holger; Wawroschek, Friedhelm
    Journal of Cancer 2017; 8(14) p.2692-2698
    Objectives: To update the first sentinel nomogram predicting the presence of lymph node invasion (LNI) in prostate cancer patients undergoing sentinel lymph node dissection (sPLND), taking into account the percentage of positive cores. Patients and Methods: Analysis included 1,870 prostate cancer patients who underwent radioisotope-guided sPLND and retropubic radical prostatectomy. Prostate-specific antigen (PSA), clinical T category, primary and secondary biopsy Gleason grade, and percentage of positive cores were included in univariate and multivariate logistic regression models predicting LNI, and constituted the basis for the regression coefficient-based nomogram. Bootstrapping was applied to generate 95% confidence intervals for predicted probabilities. The area under the receiver operator characteristic curve (AUC) was obtained to quantify accuracy. Results: Median PSA was 7.68 ng/ml (interquartile range (IQR) 5.5-12.3). The number of lymph nodes removed was 10 (IQR 7-13). Overall, 352 patients (18.8%) had LNI. All preoperative prostate cancer characteristics differed significantly between LNI-positive and LNI-negative patients (P<0.001). In univariate accuracy analyses, the proportion of positive cores was the foremost predictor of LNI (AUC, 77%) followed by PSA (71.1%), clinical T category (69.9%), and primary and secondary Gleason grade (66.6% and 61.3%, respectively). For multivariate logistic regression models, all parameters were independent predictors of LNI (P<0.001). The nomogram exhibited a high predictive accuracy (AUC, 83.5%). Conclusion: The first update of the only available sentinel nomogram predicting LNI in prostate cancer patients demonstrates even better predictive accuracy and improved calibration. As an additional factor, the percentage of positive cores represents the leading predictor of LNI. This updated sentinel model should be externally validated and compared with results of extended PLND-based nomograms.
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  • Zeitschriftenartikel

    Institutional pioneers in world politics: Regional institution building and the influence of the European Union 

    Lenz, Tobias; Burilkov, Alexandr
    European Journal of International Relations 2017; 23(3) p.654-680
    What drives processes of institution building within regional international organizations? We challenge those established theories of regionalism, and of institutionalized cooperation more broadly, that treat different organizations as independent phenomena whose evolution is conditioned primarily by internal causal factors. Developing the basic premise of ‘diffusion theory’ — meaning that decision-making is interdependent across organizations — we argue that institutional pioneers, and specifically the European Union, shape regional institution-building processes in a number of discernible ways. We then hypothesize two pathways — active and passive — of European Union influence, and stipulate an endogenous capacity for institutional change as a key scope condition for their operation. Drawing on a new and original data set on the institutional design of 34 regional international organizations in the period from 1950 to 2010, the article finds that: (1) both the intensity of a regional international organization’s structured interaction with the European Union (active influence) and the European Union’s own level of delegation (passive influence) are associated with higher levels of delegation within other regional international organizations; (2) passive European Union influence exerts a larger overall substantive effect than active European Union influence does; and (3) these effects are strongest among those regional international organizations that are based on founding contracts containing open-ended commitments. These findings indicate that the creation and subsequent institutional evolution of the European Union has made a difference to the evolution of institutions in regional international organizations elsewhere, thereby suggesting that existing theories of regionalism are insufficiently able to account for processes of institution building in such contexts.
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  • Zeitschriftenartikel

    Supermarket purchase contributes to nutrition-related non-communicable diseases in urban Kenya. 

    Demmler, Kathrin M.; Klasen, Stephan; Nzuma, Jonathan M.; Qaim, Matin
    PloS one 2017; 12(9): Art. e0185148
    BACKGROUND: While undernutrition and related infectious diseases are still pervasive in many developing countries, the prevalence of non-communicable diseases (NCD), typically associated with high body mass index (BMI), is rapidly rising. The fast spread of supermarkets and related shifts in diets were identified as possible factors contributing to overweight and obesity in developing countries. Potential effects of supermarkets on people's health have not been analyzed up till now. OBJECTIVE: This study investigates the effects of purchasing food in supermarkets on people's BMI, as well as on health indicators such as fasting blood glucose (FBG), blood pressure (BP), and the metabolic syndrome. DESIGN: This study uses cross-section observational data from urban Kenya. Demographic, anthropometric, and bio-medical data were collected from 550 randomly selected adults. Purchasing food in supermarkets is defined as a binary variable that takes a value of one if any food was purchased in supermarkets during the last 30 days. In a robustness check, the share of food purchased in supermarkets is defined as a continuous variable. Instrumental variable regressions are applied to control for confounding factors and establish causality. RESULTS: Purchasing food in supermarkets contributes to higher BMI (+ 1.8 kg/m2) (P<0.01) and an increased probability (+ 20 percentage points) of being overweight or obese (P<0.01). Purchasing food in supermarkets also contributes to higher levels of FBG (+ 0.3 mmol/L) (P<0.01) and a higher likelihood (+ 16 percentage points) of suffering from pre-diabetes (P<0.01) and the metabolic syndrome (+ 7 percentage points) (P<0.01). Effects on BP could not be observed. CONCLUSIONS: Supermarkets and their food sales strategies seem to have direct effects on people's health. In addition to increasing overweight and obesity, supermarkets contribute to nutrition-related NCDs. Effects of supermarkets on nutrition and health can mainly be ascribed to changes in the composition of people's food choices.
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  • Monografie

    Situations- und Potenzialanalyse Handwerk in Hamburg 

    Müller, Klaus; Brüggemann, Julia; Proeger, Till; Brandt, Arno; Danneberg, Marc; Jung-König, Carla; Stüve, Meike
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2017
    Das Handwerk stellt einen wichtigen Bestandteil der Hamburger Wirtschaft dar. Um die Stärken und Schwächen einerseits und Chancen und Potenziale andererseits für die zukünftige Entwicklung des Handwerks in der Hansestadt zu erkennen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Betriebe, Handwerksorganisation und das Land Hamburg abzuleiten, haben die Wirtschaftsbehörde Hamburg und die Handwerkskammer Hamburg eine Studie „Situations- und Potenzialanalyse Handwerk in Hamburg“ beim ifh Göttingen und beim CIMA Institut für Regionalwirtschaft Hannover in Auftrag gegeben. Diese Kurzfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse dieser „Situations- und Potenzialanalyse Handwerk in Hamburg“ zusammen.
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  • Zeitschriftenartikel

    Abstracts of the 52nd Workshop for Pediatric Research 

    van den Bruck, Rhea; Weil, Patrick P.; Ziegenhals, Thomas; Schreiner, Philipp; Juranek, Stefan; Gödde, Daniel; Vogel, Silvia; Schuster, Frauke; Orth, Valerie; Dörner, Johannes; et al.
    Pembaur, DanielRöper, MeikeStörkel, StefanZirngibl, HubertWirth, StefanJenke, Andreas C. W.Postberg, JanBoy, NikolasHeringer, JanaHaege, GiselaGlahn, Esther M.Hoffmann, Georg F.Garbade, Sven F.Burgard, PeterKölker, StefanChao, Cho-MingYahya, FaadyMoiseenko, AlenaShrestha, AmitAhmadvand, NegahQuantius, JenniferWilhelm, JochenEl-Agha, ElieZimmer, Klaus-PeterBellusci, SaverioStaufner, ChristianKölker, StefanProkisch, HolgerHoffmann, Georg F.Seeliger, StephanMüller, MatthiasHippe, AndreasSteinkraus, HenrikWauer, RolandLachmann, BurkhardHofmann, Sigrun R.Hedrich, Christian M.Zierk, JakobArzideh, FarhadHaeckel, RainerRascher, WolfgangRauh, ManfredMetzler, MarkusThieme, SebastianBandoła, JoannaRichter, CorneliaRyser, MartinJamal, ArshadAshton, Michelle P.von Bonin, MalteKuhn, MatthiasHedrich, Christian M.Bonifacio, EzioBerner, ReinhardBrenner, SebastianHammersen, JohannaHas, CristinaNaumann-Bartsch, NoraStachel, DanielKiritsi, DimitraSöder, StephanTardieu, MathildeMetzler, MarkusBruckner-Tuderman, LeenaSchneider, HolmBohne, F.Langer, D.Cencic, R.Eggermann, T.Zechner, U.Pelletier, J.Zepp, F.Enklaar, T.Prawitt, D.Pech, MartinWeckmann, MarkusHeinsen, Femke-AnouskaFranke, AndreHapple, ChristineDittrich, Anna-MariaHansen, GesineFuchs, Olivervon Mutius, ErikaOliver, Brian G.Kopp, Matthias V.Paret, ClaudiaRusso, AlexandraTheruvath, JohannaKeller, BettinaEl Malki, KhalifaLehmann, NadineWingerter, ArthurNeu, Marie A.Aslihan, Gerhold-AyWagner, WolfgangSommer, ClemensPietsch, TorstenSeidmann, LarissaFaber, JörgSchreiner, FelixAckermann, MerleMichalik, MichaelRother, EvaBilkei-Gorzo, AndrasRacz, IldikoBindila, LauraLutz, BeatDötsch, JörgZimmer, AndreasWoelfle, JoachimFischer, Hendrik S.Ullrich, Tim L.Bührer, ChristophCzernik, ChristophSchmalisch, GerdStein, RobertHofmann, Sigrun R.Hagenbuchner, JudithKiechl-Kohlendorfer, UrsulaObexer, PetraAusserlechner, Michael J.Loges, Niki T.Frommer, Adrien TobiasWallmeier, JuliaOmran, HeymutÖner-Sieben, SonerGimpfl, MartinaRozman, JanIrmler, MartinBeckers, JohannesDe Angelis, Martin HrabeRoscher, AdelbertWolf, EckhardEnsenauer, ReginaNemes, KarolinaFrühwald, MichaelHasselblatt, MartinSiebert, ReinerKordes, UweKool, MarcelWang, HaicuiHardy, HollyRefai, OsamaBarwick, Katy E. S.Zimmerman, Holly H.Weis, JoachimBaple, Emma L.Crosby, Andrew H.Cirak, SebahattinHellmuth, C.Uhl, O.Standl, M.Heinrich, J.Thiering, E.Koletzko, B.Blümel, LenaKerl, KorneliusPicard, DanielFrühwald, Michael C.Liebau, Max C.Reifenberger, GuidoBorkhardt, ArndtHasselblatt, MartinRemke, MarcTews, D.Wabitsch, M.Fischer-Posovszky, P.Westhoff, Mike-AndrewNonnenmacher, LisaLanghans, JuliaSchneele, LukasTrenkler, NancyDebatin, Klaus-Michael
    Molecular and Cellular Pediatrics 2017; 4(S1)
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  • Zeitschriftenartikel

    A Conceptual Framework for the Integration of Corporate Social Responsibility and Human Resource Development Based on Lifelong Learning 

    Ketschau, Thilo
    Sustainability 2017; 9(9): Art. 1545
    Companies often see themselves as actors in a process of sustainable development that takes place in society. With this self-conception comes the challenge to act in a socially responsible way. The following paper presents a framework to integrate the concepts of Corporate Social Responsibility and Human Resource Development to create an approach that can address this responsibility. The concepts of Corporate Social Responsibility and Human Resource Development are linked by the idea of lifelong learning, incorporating concepts and ideas from the field of education into the framework, which makes it possible to examine the issue of promotion and social advancement irrespective of an individual’s social background. The article lays a foundation for the framework by describing the concepts named above and later on conceptualizes a three-part framework that helps to analyse the development of entrepreneurial structures that enable social commitment through company education. With this framework, an innovative approach to link a corporation’s social and educational engagement for mutual benefit is given an applicable form, with the immanent potential for the development of social sustainability. The research presented in this paper is purely theoretical and its results offer a connection point for practical interventions.
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  • Monografie

    Energieeffizienz in Klein- und Kleinstunternehmen des Handwerks 

    Runst, Petrik; Bettendorf, Axel
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2017
    Die vorliegende Kurzstudie zur betrieblichen Energieeffizienz greift auf Daten zurück, welche in einer gemeinsamen Umfrage der Handwerkskammern Trier, Düsseldorf, Saarbrücken, Koblenz, Hamburg und Münster erhoben worden sind. Sie basiert auf Antworten von 203 Handwerksunternehmen. Es wurde gezeigt, dass für das Thema Energieeffizienz vorrangig der/die Inhaber/in verantwortlich ist. Über die Hälfte der Befragten kennen ihre Energiekosten; bei größeren Unternehmen steigt der Anteil auf über 75 %. Die Verantwortlichen informieren sich hauptsächlich über niedrigschwellige Angebote, wie Energieversorger, Herstellerangaben oder das Internet. Gebäudesanierungen stellen die häufigste Energieeffizienzmaßnahme (EEM) dar. Das Wissen über die eigenen Energiekosten hat einen Einfluss darauf, ob das Unternehmen überhaupt im EEM-Bereich aktiv wird. Es gibt außerdem einen Zusammenhang zwischen Immobilienbesitz und der Durchführung von EEMs, welcher auf die Existenz eines Mieter- Vermieter-Dilemmas hindeutet. Die Gründe für eine Nicht-Durchführung von EEMs sind hauptsächlich wirtschaftlicher Natur (mangelnde Rentabilität bzw. lange Amortisationszeiten). Es scheint hier auch ein Zusammenhang mit dem demografischen Wandel zu bestehen; Betriebsnachfolgeprobleme werden häufig als Grund für die Nicht-Umsetzung von EEMs angegeben. Außerdem geben die Unternehmen an, dass das Thema Energieeffizienz für sie wenig relevant ist, was sich durch den geringen Energiekostenanteil an den Gesamtkosten erklären könnte. Wenn EEMs durchgeführt werden, geschieht dies häufig im Zusammenhang mit Ersatz-Investitionen oder durch den Wunsch nach Werterhalt, selten aber durch betriebswirtschaftliches Kalkül oder eine ökologische Ausrichtung des Unternehmens. Die Nutzung von Fördermitteln, Energieberatern und Energiemanagement-Systemen sind stark von der Unternehmensgröße abhängig. Für die beiden erstgenannten Themen kann vermutet werden, dass der bürokratische Aufwand den Nutzen oft übersteigt.
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  • Zeitschriftenartikel

    Puangthong R. Pawakapan, State and Uncivil Society in Thailand at the Temple of Preah Vihear. Singapore: ISEAS, 2013, 124 pp. ISBN 9789814459907. Price: USD 19.90 (paperback). 

    Hauser-Schäublin, Brigitta
    Bijdragen tot de taal-, land- en volkenkunde / Journal of the Humanities and Social Sciences of Southeast Asia 2013; 170(4) p.597-598
    not available
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  • Zeitschriftenartikel

    One Size Fits All? The Validity of a Composite Poverty Index Across Urban and Rural Households in South Africa 

    Steinert, Janina Isabel; Cluver, Lucie Dale; Melendez-Torres, G. J.; Vollmer, Sebastian
    Social Indicators Research
    Composite indices have been prominently used in poverty research. However, validity of these indices remains subject to debate. This paper examines the validity of a common type of composite poverty indices using data from a cross-sectional survey of 2477 households in urban and rural KwaZulu-Natal, South Africa. Multiple-group comparisons in structural equation modelling were employed for testing differences in the measurement model across urban and rural groups. The analysis revealed substantial variations between urban and rural respondents both in the conceptualisation of poverty as well as in the weights and importance assigned to individual poverty indicators. The validity of a ‘one size fits all’ measurement model can therefore not be confirmed. In consequence, it becomes virtually impossible to determine a household’s poverty level relative to the full sample. Findings from our analysis have important practical implications in nuancing how we can sensitively use composite poverty indices to identify poor people.
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  • Zeitschriftenartikel

    Economic growth and child malnutrition – Authors' reply 

    Vollmer, Sebastian; Harttgen, Kenneth; Subramanyam, Malavika; Finlay, Jocelyn; Klasen, Stephan; Subramanian, S V
    The Lancet Global Health 2016; 4(12): Art. e903
    not available
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  • Zeitschriftenartikel

    A review of the ecosystem functions in oil palm plantations, using forests as a reference system 

    Dislich, Claudia; Keyel, Alexander C.; Salecker, Jan; Kisel, Yael; Meyer, Katrin M.; Auliya, Mark; Barnes, Andrew D.; Corre, Marife D.; Darras, Kevin; Faust, Heiko; et al.
    Hess, BastianKlasen, StephanKnohl, AlexanderKreft, HolgerMeijide, AnaNurdiansyah, FuadOtten, FennaPe'er, GuySteinebach, StefanieTarigan, SuriaTölle, Merja H.Tscharntke, TejaWiegand, Kerstin
    Biological Reviews
    Oil palm plantations have expanded rapidly in recent decades. This large-scale land-use change has had great ecological, economic, and social impacts on both the areas converted to oil palm and their surroundings. However, research on the impacts of oil palm cultivation is scattered and patchy, and no clear overview exists. We address this gap through a systematic and comprehensive literature review of all ecosystem functions in oil palm plantations, including several (genetic, medicinal and ornamental resources, information functions) not included in previous systematic reviews. We compare ecosystem functions in oil palm plantations to those in forests, as the conversion of forest to oil palm is prevalent in the tropics. We find that oil palm plantations generally have reduced ecosystem functioning compared to forests: 11 out of 14 ecosystem functions show a net decrease in level of function. Some functions show decreases with potentially irreversible global impacts (e.g. reductions in gas and climate regulation, habitat and nursery functions, genetic resources, medicinal resources, and information functions). The most serious impacts occur when forest is cleared to establish new plantations, and immediately afterwards, especially on peat soils. To variable degrees, specific plantation management measures can prevent or reduce losses of some ecosystem functions (e.g. avoid illegal land clearing via fire, avoid draining of peat, use of integrated pest management, use of cover crops, mulch, and compost) and we highlight synergistic mitigation measures that can improve multiple ecosystem functions simultaneously. The only ecosystem function which increases in oil palm plantations is, unsurprisingly, the production of marketable goods. Our review highlights numerous research gaps. In particular, there are significant gaps with respect to socio-cultural information functions. Further, there is a need for more empirical data on the importance of spatial and temporal scales, such as differences among plantations in different environments, of different sizes, and of different ages, as our review has identified examples where ecosystem functions vary spatially and temporally. Finally, more research is needed on developing management practices that can offset the losses of ecosystem functions. Our findings should stimulate research to address the identified gaps, and provide a foundation for more systematic research and discussion on ways to minimize the negative impacts and maximize the positive impacts of oil palm cultivation.
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  • Zeitschriftenartikel

    Religion and new immigrants' labor market entry in Western Europe 

    Koenig, M.; Maliepaard, M.; Gu veli, A.
    Ethnicities 2016; 16(2) p.213-235
    This paper analyzes the effects of religious participation upon a major socio-economic integration outcome, namely employment, among recent Christian and Muslim newcomers in three Western European destination countries: Germany, the Netherlands, and Great Britain. The paper revisits theoretical arguments about religious participation as an ethnic investment strategy or, alternatively, as a bridge to the societal mainstream. Drawing on the longitudinal dataset produced in the international survey project on ‘Socio-cultural Integration Processes among New Immigrants in Europe’ (SCIP), the paper puts these arguments to a rigorous test by analyzing effects of involvement in religious communities on employment and by scrutinizing channeling effects of the ethnic composition of religious congregations for recent migrants’ entry into mainstream versus ethnic niche economies. The paper finds only limited support for either of the two arguments, suggesting that religious participation is structurally decoupled from socio-economic integration. However, persisting net employment gaps between recent Christian and Muslim immigrants might indicate the existence of religiously marked and socio-economically consequential boundaries in Western Europe.
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  • Zeitschriftenartikel

    Do second-generation Turkish migrants in Germany assimilate into the middle class? 

    Hartmann, J.
    Ethnicities 2014; 16(3) p.368-392
    The understanding of career paths of migrants is crucial for gaining deeper insights into assimilation processes. However, previous studies in Germany have paid little attention to middle-class assimilation and the career sequences of the second generation of migrants. This paper focuses on early employment career patterns of the children of guest workers, both men and women and especially those of Turkish origin, in comparison to native Germans. Using the German Socioeconomic Panel data set, I apply sequence analysis and regression analysis techniques to describe and assess differences in their success of middle-class assimilation in early employment careers. The findings are robust for two unique definitions of holding a middle-class position, and suggest that large differences exist between native-born Germans and second-generation Turks, and especially between second-generation Turkish women and native German women. The results for second-generation Turkish men indicate that their differences can be explained entirely by education. In the case of second-generation Turkish women, the causes for their disadvantage are more complex and include their lower education, language skills, and host-country-specific social capital as well as group-specific penalties for marriage and childbirth.
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