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  • Zeitschriftenartikel

    Workplace training in Germany and its impact on subjective job security: Short- or long-term returns? 

    Kohlrausch, Bettina; Rasner, Anika
    Journal of European Social Policy 2014; 24(4) p.337-350
    Based on data from the Socio-Economic Panel (SOEP) study, this article analyses the effects of workplace training in Germany on subjective job security. Using fixed-effects models, this article tests whether workplace training has positive effects on perceived job security, and if so, whether the returns are of a short- or long-term nature. The results confirm a positive effect of workplace training on perceived job security, not only in the short term but in the long term as well. The inclusion of interaction terms for different levels of education shows that low-educated individuals benefit most from participation in workplace training. The immediate effect on subjective job security is strongest, and the post-training effect is most sustained for this group compared to those with higher levels of education. Lower-educated employees often lack access to workplace training, however. The authors conclude that workplace training has the potential to be a mutually beneficial investment for both employers and employees. More targeted policy incentives should aim at enhancing access to workplace training, most importantly for the low- educated, as for them training might be an effective means for improved employment prospects.
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  • Zeitschriftenartikel

    Übergänge in die Ausbildung: Welche Rolle spielt die Ausbildungsreife? 

    Kohlrausch, Bettina; Solga, Heike
    Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 2012; 15(4) p.753-773
    Untersuchungen zeigen, dass der Übergang in eine voll qualifizierende Ausbildung für Hauptschüler/innen zunehmend schwieriger wird. Als Erklärung wird häufig die Annahme formuliert, dass mehr und mehr Hauptschulabgänger/innen die erforderliche Ausbildungsreife fehle, d. h. dass sie (noch) nicht den Anforderungen einer beruflichen Ausbildung gerecht würden. Es existieren keine empirischen Studien darüber, ob sich Hauptschulabgänger/innen mit und ohne Ausbildungsplatz wirklich in ihrer Ausbildungsreife unterscheiden. Dieser Frage wird im vorliegenden Beitrag auf Basis von Längsschnittdaten von niedersächsischen Hauptschulabgänger/innen nach Klasse 9 nachgegangen. Zentrale Ergebnisse der Analysen sind: 45 % dieser Abgänger/innen gelingt direkt nach dem Verlassen der Schule der Übergang in eine voll qualifizierende Ausbildung. Dabei spielen fachliche Leistungen eine geringere Rolle als die Note für das Arbeitsverhalten sowie Unterschiede in der betrieblichen Einbindung der Jugendlichen bereits während der Schulzeit. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass vor allem das Sozialverhalten als eine Dimension von Ausbildungsreife sowie – darüber hinausgehend – Möglichkeiten des Entdeckens von Stärken der Jugendlichen und nicht nur ihrer Schwächen wichtige Faktoren für den Erfolg von Hauptschüler/innen beim Übergang in eine Ausbildung sind.
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  • Sammelband

    Auf dem Weg zur Energiewende; die Entwicklung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Deutschland; eine Studie aus dem Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI). 

    Mautz, Rüdiger; Byzio, Andreas; Rosenbaum, Wolf
    Universitätsverlag Göttingen, 2008
    Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Deutschland hat sowohl eine Jahrzehnte lange Geschichte als auch hohe Aktualität. Die vorliegende Untersuchung greift beide Aspekte auf. Zum einen wird im Rahmen einer soziologischen Technikanalyse herausgearbeitet, wie aus der utopischen Vision sanfter Energien allmählich sich verfestigende und politisch geförderte Innovations- und Technikpfade hervorgingen und zur Grundlage des gegenwärtig rapide wachsenden regenerativen Stromsektors wurden. Zum anderen liegt der Schwerpunkt der Studie auf der Analyse aktueller Entwicklungspotenziale der erneuerbaren Energien sowie möglicher Hemmnisse und ambivalenter Folgen ihrer Expansion. p. führen die zunehmende Verbreitung regenerativer Stromproduktion sowie die Tendenz zur Zentralisierung bestimmter Erzeugungstechniken (zum Beispiel große Wind- oder Solarparks) nicht selten zu Widerständen in der Bevölkerung sowie zu Kontroversen innerhalb des ökologischen Lagers. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass der durch die Expansion der erneuerbaren Energien eingeleitete Transformationsprozess des deutschen Stromsektors nur dann erfolgreich weitergeführt werden kann, wenn die Akteure der Regenerativbranche mehr als bisher aktiv zur Netz- und Systemeinbindung erneuerbarer Stromquellen beitragen.
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