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Handwerksstruktur des ländlichen Raums - räumliche und gewerkespezifische Analyse Südniedersachsens

dc.contributor.authorBischoff, Thore Sören
dc.contributor.authorHaverkamp, Katarzyna
dc.contributor.authorProeger, Till
dc.contributor.authorThonipara, Anita
dc.date.accessioned2020-12-17T15:39:38Z
dc.date.available2020-12-17T15:39:38Z
dc.date.issued2020de
dc.identifier.urihttp://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/17706
dc.description.abstractHandwerksbetriebe prägen die Wirtschaftsstrukturen in ländlichen Räumen, indem sie wichtige Aufgaben in der Ausbildung, im regionalen Innovationssystem sowie der Versorgung der Region wahrnehmen. Erfolgreiche Handwerksbetriebe können dabei als ökonomische „Stabilitätsanker“ für den ländlichen Raum wirken. Ein besseres Verständnis der räumlichen und gewerkespezifischen Handwerksstrukturen und der Rolle des dort ansässigen Handwerks ist somit für eine zielgerichtete Förderung ländlicher Räume von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Studie leistet dazu durch die Analyse des Handwerks im ländlichen Raum der Region Südniedersachsen auf Basis verschiedener Datensätze einen Beitrag. Folgende Kernergebnisse hat die vorliegende Studie: 1. Die Region Südniedersachsen zeichnet sich durch eine überwiegend ländliche Struktur mit wenigen städtischen Räumen aus. Anhand mehrerer Indikatoren zeigt sich, dass die Untersuchungsregion repräsentativ für den ländlichen Raum Deutschlands ist. 2. Die Handwerksstruktur im ländlichen Raum ist vor allem durch das produzierende Handwerk geprägt, da die Betriebe dieser Handwerke überdurchschnittlich häufig im ländlichen Raum anzutreffen sind, während dienstleistungsnahe Handwerke häufiger im städtischen Raum angesiedelt sind. Besonders häufig sind im ländlichen Raum vertreten: Fleischer, Zimmerer, Dachdecker, Maurer, das Gewerbe „Einbau von genormten Baufertigteilen“, Tischler, Bäcker, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sowie Maurer und Betonbauer. 3. Zusätzlich haben die Lebensmittel- und Gesundheitshandwerke aufgrund ihrer Versorgungsfunktion eine hohe Relevanz für den ländlichen Raum. Die Gesundheitshandwerke sind dabei häufiger in urbanen Räumen angesiedelt, die Lebensmittelhandwerke häufiger im ländlichen Raum. 4. Aufgrund ihrer hohen Ausbildungsleistung im ländlichen Raum haben zudem Maler und Lackierer, Tischler, Metallbauer, Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker sowie Bäcker eine hohe Bedeutung für die Wirtschaftsstruktur im ländlichen Raum. Obwohl nicht überproportional im ländlichen Raum vertreten, haben auch Kraftfahrzeugtechniker, Friseure, Feinwerkmechaniker, Landmaschinenmechaniker, Augenoptiker und Zahntechniker aufgrund ihres hohen Engagements in der Berufsbildung eine zentrale Rolle. Insgesamt stellt die Studie eine Gewerkeauswahl bereit, die für künftige wissenschaftliche Studien zur Analyse und Förderung des ländlichen Handwerks genutzt werden kann.de
dc.format.extent26de
dc.language.isodeude
dc.publisherVolkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingende
dc.subjectLändlicher Raum; Südniedersachsen; Betriebs- und Handwerkestrukturde
dc.titleHandwerksstruktur des ländlichen Raums - räumliche und gewerkespezifische Analyse Südniedersachsensde
dc.typemonographde
dc.identifier.doi10.3249/2364-3897-gbh-47
dc.type.versionpublishedVersionde
dc.bibliographicCitation.volume47de
dc.relation.ispartofseriesGöttinger Beiträge zur Handwerksforschungde
dc.description.statusunKnownde


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