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Handlungsfelder für die Digitalisierung des Handwerks in Südniedersachsen

dc.contributor.authorBizer, Kilian
dc.contributor.authorProeger, Till
dc.contributor.authorThonipara, Anita
dc.date.accessioned2020-11-18T13:47:03Z
dc.date.available2020-11-18T13:47:03Z
dc.date.issued2020de
dc.identifier.urihttp://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/17655
dc.description.abstractAufgrund der gewichtigen Rolle von Handwerksbetrieben für die regionale Wirtschaftsleistung in Südniedersachsen spielt die Digitalisierung des Handwerks und damit dessen Innovations- und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle für die regionale Wettbewerbsfähigkeit. Die Studie basiert auf mehreren empirischen Analysen über die Digitalisierung des Handwerks in Südniedersachen und Deutschland insgesamt und formuliert übergreifende Ergebnisse und Handlungsfelder. Diese definieren die zentralen Bereiche der unternehmenseigenen Digitalisierung sowie der Digitalisierungspolitik, die sich in den zu Grunde liegenden Untersuchungen zeigten. Die zentralen Bereiche sind: (1) Der Einstieg in Digitalisierungsprozesse, dessen Erfolg für den weiteren Verlauf von Digitalisierungsbemühungen entscheidend ist. Es ist dabei zwischen dem grundlegenden Einstieg bei bislang wenig bis nicht digitalisierten Betrieben und der gezielten Förderung bereits digital innovativer Betriebe zu unterscheiden, wobei jeweils unterschiedliche Formate, Zielrichtungen und Trägerinstitutionen erforderlich sind. (2) Das digitale Marketing als ein aktuell hochrelevanter Teilbereich der Digitalisierung, der einen niedrigschwelligen, leicht nachvollziehbaren Bereich darstellt, der dennoch weitere, darauf aufbauende Digitalisierungsschritte ermöglicht. (3) Die Digitalisierungs- beratung ist insbesondere bei den kleinen Betrieben des Handwerks entscheidend, da sie die größenbedingten Nachteile bei der Umsetzung von Digitalisierungsschritten kompen- sieren kann. Sie organisiert den Zugang zu Fördermitteln, die Kontakte zu regionalen Netz- werken und eine umfassende Begleitung des Betriebs und seiner Entwicklung. (4) Die Rolle der Mitarbeiterqualifikation sowie Aus- und Weiterbildung zeigt sich als eine weitere zentrale Erfolgsbedingung betrieblicher Digitalisierung im Handwerk. Geeignete Formate können das Bewusstsein für den digitalen Wandel der Berufsbilder fördern, Fähigkeiten vermitteln und ggf. branchenübergreifend und interdisziplinär den Wissenstransfer in die Betriebe fördern. Die aus den empirischen Ergebnissen des Forschungsprojekts abgeleiteten Handlungs- felder können somit als Grundlage für regionale Diskussionen zur weiteren Förderung der digitalen Transformation von Handwerksbetrieben und damit der Erhöhung der regionalen Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden.de
dc.format.extent24de
dc.language.isodeude
dc.publisherVolkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingende
dc.subjectDigitalisierung; Digitalisierungsindex; Handwerk; Online-Marketing; Online- Plattformen; Struktur- und Potenzialanalysede
dc.titleHandlungsfelder für die Digitalisierung des Handwerks in Südniedersachsende
dc.typemonographde
dc.identifier.doi10.3249/2364-3897-gbh-45
dc.type.versionpublishedVersionde
dc.bibliographicCitation.volume45de
dc.relation.ispartofseriesGöttinger Beiträge zur Handwerksforschungde
dc.description.statusunKnownde


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