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Deutsche Erinnerung - Nationalsozialismus:

dc.contributor.editorKunst, Klaas
dc.date.accessioned2020-07-23T13:27:21Z
dc.date.available2020-07-23T13:27:21Z
dc.date.issued2020de
dc.identifier.urihttp://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/17458
dc.description.abstractDas vorliegende Buch entstand im Rahmen des Lehrforschungsprojektes ‚Deutsche Erinnerung – Nationalsozialismus‘ im Sommersemester 2019 an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, die sehr output-orientiert geplant war. Es wurden außerdem viele Poster, Artikel für wiki-goettingen.de und eine Online-Stadtführung produziert. Auf der Basis gemeinsamer Informationen, wie eine Nation die eigene Vergangenheit aufarbeiten kann, verfassten die Studierenden nach eigenem Interesse Artikel zu unterschiedlichen Themen, die sich mit bestimmten Orten wie dem Holocaust-Mahnmal oder Stolpersteinen und auch mit der Erinnerung in Unternehmen oder bei der Bundeswehr auseinandersetzten. Bestimmende Faktoren für die das individuelle Erinnern werden ebenso untersucht wie die Wichtigkeit der Definitionsmacht im Streit um Erinnerungen und ob sich die Einstellungen gegenüber den Sinti und Roma nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der BRD geändert haben. Das Thema Widerstand zeigt sich in Untersuchungen über die Motive von Helferinnen und Helfern, über die Weiße Rose und in der Kölner Kontroverse um die Ehrenfelder Gruppe und die Edelweißpiraten, aber auch im Beitrag über Adam von Trott, der Alumnus der Göttinger Universität ist. Ebenfalls werden in Bezug zu Göttingen die Bücherverbrennung 1933 und die Vertreibung der jüdischen Bevölkerung untersucht und - nachdem es in der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek einen großen Bestand an geraubten Büchern gibt – das Kunst- und Literaturverständnis der Nationalsozialisten beleuchtet. Es sind interessante Artikel zu unterschiedlichen Themen entstanden, die unter dem Leitmotiv der aktiven Erinnerung zusammengehalten werden. In allen Beiträgen wird über Aufarbeitung der Vergangenheit des Nationalsozialismus geschrieben. Unter anderem dadurch zeigt sich die aktive Erinnerungslandschaft Deutschlands, die nicht nur Regierungsmeinungen, sondern auch einen größeren Diskurs zulässt, um die Gräuel der NS-Zeit nicht vergessen zu lassen.de
dc.format.extent333de
dc.language.isodeude
dc.publisherGeorg-August-Universität Göttingende
dc.rightsNamensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International*
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/*
dc.subjectDeutsche Erinnerung; Nationalsozialismus; Göttingen; Definitionsmachtde
dc.titleDeutsche Erinnerung - Nationalsozialismus:de
dc.typeanthologyde
dc.identifier.doi10.3249/2511-7424-sowipro-1
dc.type.versionpublishedVersionde
dc.bibliographicCitation.volume1de
dc.relation.ispartofseriesSowiProde
dc.description.statuspeerReviewedde
dc.title.subtitleeine Forschungskooperation mit Studierenden der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen


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