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  • Monograph

    Diversität lehren 

    Abeney, Adwoa; Laubner, Marian; Masuch, Susanne; Meyer, Anna-Lena; Rabenstein, Kerstin
    Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Schulpädagogik/Empirische Unterrichtsforschung und Schulentwicklung: Göttingen, 2020
    Im aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurs wird mit der Thematisierung von schulischer Inklusion die Kategorie ‚Behinderung‘ in schulpädagogischen Kontexten zunehmend häufiger thematisiert. Dabei dominiert ein medizinisches Verständnis von Behinderung. In dem vorliegenden Lehrkonzept wird demgegenüber die Differenzkategorie ‚Behinderung‘ als soziale und kulturelle Konstruktion her-ausgearbeitet und das Ziel verfolgt, eine Analyse und Reflexion von Normalität und Normalitätskon-struktionen zu ermöglichen. Fokussiert wird hierfür die Erkundung von Gebäuden und Räumen. Mittels der Analyse von Gebäude- und Infrastrukturen soll deutlich werden, inwiefern diese für ‚durchschnittliche‘ Menschen konzipiert wurden. Im Anschluss daran dient die Analyse vorgefundener Barrieren dazu, Normalitätskonstruktionen zu reflektieren. Die exkludierende Wirkung von Normalität wird somit für die Studierenden durch die Erkundungen beobachtbar. Die theoretische Einbettung erfolgt im Anschluss an die Nomalismustheorie (Link, 1996; Waldschmidt, 1998, 2004) und kann erweitert werden über die Konzeptualisierung von doing dis/ability, making dis/ability und being dis/abled (vgl. Waldschmidt, 2011).
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