Institutions within this community

Institutions

Recent Submissions

  • Working Paper

    Weiblicher Phallizismus' im deutschen Hip Hop : SXTNs FTZN IM CLB zwischen weiblicher Selbstermächtigung und Rekonstitution des Patriarchats 

    Riggert, Mirja
    gender<ed> thoughts; 1
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2019
    Das Berliner Hip Hop-Duo SXTN ist vor allem wegen seiner provokanten Texte bekannt, die der männlich geprägten Rhetorik des Battle- und Gangsta-Rap entlehnt sind. Der vorliegende Beitrag analysiert ihr 2016 veröffentlichtes Musikvideo FTZN IM CLB hinsichtlich des emanzipatorischen Potentials, das den beiden Rapperinnen in der medialen Betrachtung vielfach attestiert wird. In einer konfigurativen Bild-Text-Ton-Analyse werden gendertheoretische Annahmen auf das Musikstück bezogen. Es wird gezeigt, dass über die Inszenierung aggressiver Schwesternschaft in FTZN IM CLB phallogozentrische Weiblichkeitsbilder dekonstruiert werden, indem feminine Topoi mit männlich konnotierten Verhaltensweisen verflochten werden. Zugleich zeigt sich aber auch, dass über die mimetische Adaption eines männlichen Habitus ein derivativer Status der weiblichen Position re-zementiert wird. Dafür ist besonders das von Angela McRobbie eingeführte Konzept des ‚weiblichen Phallizismus‘ (2009) bedeutsam, das in der phallischen Frau eine Re-Stabilisierung der Geschlechterhierarchie sieht. In SXTNs Rhetorik der Selbstbehauptung wird deutlich, wie sich dieses Konzept unter dem Deckmantel einer weiblichen Ermächtigung manifestiert
    View Document Abstract
  • Working Paper

    Geschlechtergerechte Sprache in der Wissenschaft: Gebrauch und Motivation 

    Ivanov, Christine; Lange, Maria B.; Tiemeyer, Tabea; Ptok, Martin
    gender<ed> thoughts; 2
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2019
    Seit den 1970ern ist geschlechtergerechte Sprache (ggS) im deutschen Sprachraum ein Thema. Die Diskussionen wandelten sich dabei stark. Ging es erst vorrangig um Sichtbarkeit von Frauen, stehen seit den 1990ern Heteronormativitätskritik und die Suche nach inklusiven Sprachformen im Vordergrund. Die vertretenen Positionen haben sich nicht abgelöst, sondern ergänzen sich teilweise oder stehen nebeneinander (in Konflikt). Trotz einer gewissen Institutionalisierung hat ggS ins wissenschaftliche Register kaum Aufnahme gefunden. Dabei ist Sprachwandel besonders wirksam, wenn statushohe Gruppen ihn vorleben. Zudem ist ggS exakter als ‚generische‘ Maskulina. Über ihren Gebrauch von ggS sowie ihre Präferenz bestimmter Formen, bzw. Hinderungsgründe für deren Verwendung, wurden in einer Online-Erhebung 290 Wissenschaftler_innen aus Geschlechterforschung und Medizin befragt. Die Ergebnisse wurden deskriptiv ausgewertet und dann hinsichtlich geschlechtertheoretischer Überlegungen reflektiert.
    View Document Abstract
  • Monograph

    “We will never get rich if we follow Buddhism”. The Rise of Brahmanism in Cambodia 

    Christensen, Paul
    GISCA Occasional Paper Series; 24
    GISCA,Göttingen Institute for Social and Cultural Anthropology, Georg-August-Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    This paper explores the growing demand for spirit rituals in Cambodia over the last two decades. Beginning with the fall of the Khmer Rouge regime in 1979, the author focuses on the revitalisation of “Brahmanism” (brahmaṇya-sāsanā), a term that in Cambodia describes religious practices involving spirits. Brahmanist practices have grown in popularity in parallel with the rapid revitalisation of Buddhism that has taken place since the end of the post-Khmer Rouge Vietnamese occupation of Cambodia in 1989. The author argues that the influence of ideas of pāramī, or spiritual power, is a significant reason for the popularity of Brahmanist rituals. In contrast to Buddhist practice which places emphasis on the accumulation of merit (puṇya), spirits and their human mediums may provide immediate cures, or help in the accumulation of power and money. Hence Brahmanism is appealing to many Cambodians – as the title of the paper suggests – because their offerings are traded for more immediate benefits than Buddhist merit-making. Because of their flexibility, Brahmanist rituals have been easily adapted to the new capitalist market, which was ‘liberalized’ in the 1990s. Unlike the well-documented development of Buddhism, the revitalization of Brahmanism has gone rather unnoticed by scholars of Cambodia. Nonetheless, it has become a modern phenomenon that provides revealing insights into a society that finds itself in politically troubled times.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Alles nicht so rosig. Nachbarschaft und Ressourcenkonflikte in der Naivasharegion, Kenia 

    Jákli, Daniel
    GISCA Occasional Papers; 23
    GISCA,Göttingen Institute for Social and Cultural Anthropology, Georg-August-Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Die Region um den Naivashasee ist das wichtigste Anbaugebiet für Schnittblumen in Kenia. Neben der Schnittblumenindustrie existieren allerdings noch weitere wichtige Wirtschaftszweige in Naivasha wie der Tourismus, die Fischerei und die Energiegewinnung durch Geothermie, die alle um die knapper werdenden Ressourcen wie Wasser, Land und Wildtiere sowie die zukünftige Gestaltung der Region konkurrieren. Überdies hinaus hat die Nationalregierung mit dem Bau eines Industrieparks und eines Trockenhafens in Naivasha eigene Pläne für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Mit Hilfe des von Echi Gabbert entwickelten Ansatzes der globalen Nachbarschaft und Bourdieus Feld- und Kapitaltheorie werden in dieser Arbeit die verschiedenen Akteure und Interessensgruppen beleuchtet und ihre nachbarschaftlichen Beziehungen untereinander sowie ihre verschiedenen Machtpositionen herausgearbeitet. Dabei wird argumentiert, dass in Naivasha Nachbarschaft in erster Linie Konkurrenz sowie Unsicherheit bedeutet und die eigenen Vorstellungen und Interessen nur durch das geschickte Akkumulieren und Einsetzen der verschiedenen Kapitalsorten – ökonomisches, soziales, kulturelles und symbolisches – durchgesetzt werden können.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Strukturanalyse zur Digitalisierung des Handwerks in Südniedersachsen 

    Thonipara, Anita; Proeger, Till; Bizer, Kilian
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 30
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Die digitale Transformation erfasst die handwerklichen Betriebsstrukturen, Branchen und Regionen auf sehr unterschiedliche Weise. Regionale Strategien zur gezielten Förderung der technologischen Wissensdiffusion innovativer digitaler Technologien zu Handwerksbetrieben erfordern daher ein differenziertes Bild des regions- und branchenspezifischen Standes der Digitalisierung. Diese Studie erhebt und analysiert fünf verschiedene Datenquellen, die in der Zusammenschau differenzierte Aussagen zum Stand der Digitalisierung in Südniedersachsen erlauben: die Strukturkennziffern der Handwerkszählung, die Bedarfsanalyse Digitalisierung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, die Automatisierungswahrscheinlichkeiten für Handwerksberufe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die Nutzungshäufigkeiten von Homepages und Social-Media durch Handwerksbetriebe sowie die Nutzungsdaten der digitalen Plattformen MyHammer und ProvenExpert. Die für diesen Zweck und in diesem regionalen Zuschnitt zum ersten Mal analysierten Datenquellen erlauben eine regionale Charakterisierung verschiedener Aspekte der digitalen Transformation, die als Grundlage der Weiterentwicklung regionaler Förderstrategien dienen können.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Soloselbstständigkeit im Handwerk: Ergebnisse des Mikrozensus 2014 

    Haverkamp, Katarzyna
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 29
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Der vorliegende Beitrag untersucht auf Basis der Daten des Mikrozensus 2014 die zentralen Strukturmerkmale der Soloselbstständigkeit im Handwerk. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschreibung der sozialen Lage der Soloselbstständigen in Handwerksberufen, welche in erster Linie durch die Statistiken zu persönlichen Nettoeinkommen und Haushaltseinkommen sowie ihre Verteilung erfasst wird. Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Bei den Soloselbstständigen in Handwerksberufen handelt es sich insgesamt um eine sehr heterogene Gruppe, bei der bestimmte Bevölkerungsgruppen, gemessen an ihrem Anteil im Gesamthandwerk, deutlich überrepräsentiert sind. So befinden sich unter den Soloselbstständigen signifikant mehr Frauen, EU-Ausländer, Personen im Rentenbezugsalter, alleinlebende Personen und Teilzeittätige. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass die Soloselbstständigen im Durchschnitt über höhere Bildungsabschlüsse verfügen als abhängig Beschäftigte. Insbesondere der Anteil der Abiturienten und der Hochschulabsolventen ist deutlich erhöht. Die Statistiken zu den persönlichen Nettoeinkommen nach Erwerbsform zeigen insgesamt, dass die Soloselbstständigen hinsichtlich ihrer Einkommenssituation eher den abhängig Beschäftigten als den Selbstständigen mit Beschäftigten ähneln. Die mittleren Nettoeinkommen der Soloselbstständigen (Durchschnitt: 1.681 €, Median: 1.489 €) liegen deutlich unterhalb der mittleren Einkommen der Selbstständigen mit Beschäftigten (jeweils 2.678 € und 2.255 €) und leicht unterhalb der mittleren Einkommen der abhängig Beschäftigten (1.728 € und 1.629 €). Die soziodemografischen Merkmale und die Teilzeittätigkeit erklären einen Großteil der Einkommensunterschiede zwischen den Soloselbstständigen und den abhängig Beschäftigten. Es zeigt sich hingegen nicht, dass die soloselbstständige Wirtschaftsweise primär von denjenigen Personen gewählt wird, die über eine überdurchschnittlich gute Absicherung im sozialen Kontext verfügen. Insgesamt erzielen 20 % der Soloselbstständigen im Hauptstatus persönliche Nettoeinkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle für einen Ein-Personen-Haushalt. Dies bedeutet, dass Soloselbstständigkeit aktuell nicht pauschal mit einer prekären Wirtschafts- bzw. Lebensweise in Verbindung gebracht werden kann. Zwar gelten für die Soloselbstständigen zweifelsohne deutlich erhöhte Risiken für niedrige persönliche Einkommen. Die meisten Soloselbstständigen (80 %) sind jedoch nicht dem Niedrigeinkommensbereich zuzurechnen. 12 % der Soloselbstständigen können sogar hohe persönliche Einkommen (im Wertebereich von über 3.057 € im Monat) verzeichnen. Als problematisch kann demzufolge weniger die aktuelle Einkommenslage der Soloselbstständigen im Handwerk eingeschätzt werden, vielmehr die Ungleichstellung unterschiedlicher Erwerbsformen im Hinblick auf die Pflichten zur sozialen Absicherung.
    View Document Abstract
  • Special Issue

    **TEST** Interview: The process and difficulties to publish research output in context of migration 

    Tester, Mia
    CeMig publication series; 2019, 2
    2019
    View Document
  • Monograph

    CO2-Bepreisungen in Handwerksunternehmen – Ökonomische Szenarien zu Kostenwirkung und Anpassungsreaktionen 

    Runst, Petrik; Thonipara, Anita; Röben, Felix; mit Unterstützung der Mitarbeiter der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE)
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 28
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2019
    • Die Mehrkostenbelastung durch eine zusätzliche CO2-Bepreisung von 40, 60 bzw. 120 Euro pro Tonne verursacht – ungeachtet des konkreten Bepreisungsinstruments (Mengensteuerung mit Zertifikatehandel, Abgaben- oder Steuerlösung) aufgrund der heterogenen Betriebsstrukturen und Arbeitsweisen in den sieben ausgewählten Handwerkszweigen sehr unterschiedliche Mehrkosten. • Dabei belaufen sich die Mehrkosten durchschnittlich (über alle Unternehmen und Handwerkszweige hinweg) auf ca. 150 Euro pro Mitarbeiter und Jahr (bei 60 € / t) bzw. 300 Euro pro Mitarbeiter und Jahr (bei 120 € / t). • Größere Unternehmen werden prinzipiell weniger stark getroffen als kleinere Unternehmen, da sie tendenziell energieeffizienter arbeiten. • Eine Abschaffung der EEG-Umlage würde die Einführung einer CO2-Bepreisung von 60/120 Euro pro Tonne nahezu bis vollständig kompensieren, d.h. es ergäben sich in der kurzen Frist kaum Mehrkosten für die Handwerksunternehmen im Falle einer CO2-Bepreisung bei gleichzeitiger Streichung der EEG-Umlage. • Ohne entsprechende Kompensation der CO2-Mehrkosten durch die Streichung der EEG-Umlage oder andere Instrumente wie z.B. eine Pauschalzahlung nach Schweizer Vorbild ist davon auszugehen, dass Handwerksunternehmen Anpassungsmaßnahmen durchführen, um die Mehrkosten zu reduzieren. Zwei wesentliche Anpassungskanäle wurden untersucht – Energieeffizienzmaßnahmen und die Ersetzung CO2-intensiver Energieträger. • Kurzfristig, d.h. innerhalb von ca. 4 Jahren, können die untersuchten Maßnahmen die CO2-Emissionen - und damit die Mehrkosten - zwar teilweise senken, allerdings fallen die Investitionskosten recht hoch aus, sodass davon ausgegangen werden kann, dass nur wenige Anpassungsmaßnahmen vollzogen werden.
    View Document Abstract
  • Working Paper

    - TEST-Daten - Aspects of new ideas in cultural heritage 

    Günther, Jelka
    CeMIG publication series; 2019, 1
    CeMig, 2019
    Zusammenfassung kommt noch
    View Document Abstract
  • Monograph

    Homepage-Nutzung im Handwerk – Eine sektorale und regionale Analyse 

    Proeger, Till; Thonipara, Anita; Bizer, Kilian
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 27
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Um den Digitalisierungsgrad im Bereich der Kundenwerbung und -bindung im Handwerk zu analysieren, wurde eine Webscraping-Analyse durchgeführt. Hierbei wurden Daten der Gelben Seiten sowie Handwerker-Homepages abgerufen und analysiert, wobei Informa­tionen zur Branche, zur regionalen Verortung, zur Aktualität und zur Social-Media-Einbindung von Betrieben abgerufen und mit regionalökonomischen und soziodemografischen Daten verknüpft wurden. Insgesamt können auf Basis von rund 345.000 Betriebseinträgen und 105.000 damit verknüpften Homepages die grundlegenden Strukturen der Digitalisierung des Online-Marketings im Handwerk präsentiert werden. Es zeigen sich starke branchenspezifische Unterschiede bei der Verfügbarkeit von Homepages: Das Gesundheitsgewerbe weist mit 44 % den höchsten Anteil an Betrieben mit einer Homepage auf, das Lebensmittelgewerbe und die Handwerke für den privaten Bedarf mit rund 20 % den niedrigsten Anteil. Die höchste Aktualität ihrer Homepages zeigen Betriebe aus dem Gesundheits-, Lebensmittel- und Kraftfahrzeuggewerbe. Social-Media-Einbindungen auf den Seiten sind verbreitet, wobei Facebook relativ häufig und in vielen Branchen genutzt wird, Twitter und Instagram nur in einzelnen Branchen. Die aus dieser Analyse resultierenden Durchschnittszahlen von rund 30 % Homepage-Nutzung und ca. 10 % Social-Media-Nutzung fügen sich inhaltlich sinnvoll in die bisherigen Umfrageergebnisse zur Digitalisierung im Handwerk ein. Auf regionaler Ebene zeigt sich, dass die Homepage-Häufigkeit in Städten bis zu doppelt so hoch ist wie in ländlichen Räumen. Es kann gezeigt werden, dass die Bevölkerungsdichte eine zentrale Erklärung für den Digitalisierungsgrad dieser Form des Online-Marketings darstellt. Unter Berücksichtigung weiterer soziodemografischer Variablen zeigt sich: Die höchste Wahrscheinlichkeit, Homepages zu haben, weisen Kreise mit hoher Bevölkerungsdichte, relativ junger Bevölkerung, hohen Zuzugsraten, höherem durchschnittlichen Bildungsniveau bei den Beschäftigten und hohem Handwerksumsatz auf. Die Verfügbarkeit von Breitbandinternet hat in ländlich geprägten Kreisen einen positiven Zusammenhang mit der Homepage-Wahrscheinlichkeit, während sich in Kreisen mit Verstädterungsansätzen ein negativer Zusammenhang zeigt. Es gibt folglich viele ländliche Kreise mit schnellem Internet und stärker ausgeprägtem Digitalmarketing; kausale Zusammenhänge können jedoch aus den Daten nicht abgeleitet werden. Dieses nach Branchen und Regionstypen differenzierte Bild des Online-Marketings im Handwerk kann als betriebswirtschaftlich sinnvolle Reaktion auf Markterfordernisse, aber auch als Aufholbedarf im Wettbewerb um Kunden und Fachkräfte interpretiert werden. Eine Verstärkung der Bemühungen zur Ausweitung der digitalen Präsenz des Handwerks kann einen zweckmäßigen Einstieg in weitere digitale Transformationsprozesse darstellen.
    View Document Abstract
  • Working Paper

    Biopolitics and Displaced Bodies 

    Ince, Güler
    gender<ed> thoughts; 7
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2018
    For a geographic “place” to become a “homeland” or “home”, a community sharing a common cultural background has to take root there. The acquired place then forms part of the “body” of that community. Displacement turns individuals and communities into fragile entities by cutting their connection with their “place” and depriving them of their histories and bodies. The concepts of “borders” and “biopolitics” have gained prominence in the context of liberal nation states. In the view of persistent banishment, forced displacement, and population exchange in many parts of the world, contemporary border enforcement based on biopolitics serves to maintain control over bodies. This article will analyse depictions of the phenomena of exile, migration, immigration, and refuge/asylum in modern art with reference to the concept of biopolitics.
    View Document Abstract
  • Working Paper

    Song of My Mother 

    Yilmaz, Tebessüm
    gender<ed> thoughts; 6
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2018
    In the 1990s, Bakur (also known as ‘Turkish Kurdistan’) was exposed to mass state-inflicted violence. To supress the Kurdish insurgence and cut off the logistic support of the PKK (the Kurdistan Workers’ Party; Kurdish: Partiya Karkerên Kurdistanê), the Turkish state introduced new war strategies, such as forced disappearances and village evacuations executed by its security forces (TSK) and state- fostered counter-paramilitary forces (JİTEM, Hizbullah), leading to the displacement of three million people. Within a couple of years, thousands of Kurdish people were tortured, mutilated and forcibly disappeared. Their whereabouts remain unknown. This article investigates how state violence in the 1990s is depicted, represented, and recreated via cinematic narration. Erol Mintaş’s first feature film Song of My Mother (Annemin Şarkısı/2014) serves as a case study to analyse how forced displacement and resettlement of Kurds are visualised. Further, this account focuses on how the violence is remembered, represented, and recreated and which emotions are revealed while dealing with the traumatic events of the past and, finally, how the past is imagined and commemorated in the present. The visualisation and memorialisation of the 1990s in Kurdish culture contrast with the official Turkish discourse on memory and also provide a basis for collective societal confrontation.
    View Document Abstract
  • Working Paper

    National Belonging and Violent Norms of Gendered Migrant Citizenship 

    Dinkelaker, Samia
    gender<ed> thoughts; 5
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2018
    This article takes into view negotiations over the behaviour of Hong Kong-based Indonesian domes-tic workers as morally upright and respectable citizens. In collaboration with private agencies, the Indonesian government has actively promoted the temporary outmigration of female workers into low-waged and precarious employment arrangements as a strategy to combat unemployment and generate remittances, foreign exchange and development. The Indonesian labour migration program is, however, faced with the public’s anxieties and indignation over migrant domestic workers’ experi-ences of gender-based violence abroad and concerns over national dignity. As pointed out by a num-ber of feminist studies, “labor brokerage states” (Rodriguez 2010) meet the gendered contradictions of their labour migration programmes with appeals to migrant domestic workers’ morality. This arti-cle makes use of Judith Butler’s notion of “normative violence” (Butler 1999, 2004) to frame these appeals as subtle forms of discipline that police and regulate Indonesian migrant domestic workers. It addresses the strong role of female morality in defining which workers deserve protection and which workers can adequately represent the Indonesian nation on the international stage. By taking the case of Hong Kong-based Indonesian domestic workers’ self-organised and distinct enactment of a na-tional ritual on Independence Day 2014, I discuss how they appropriate norms of national belonging and how at the same time they challenge the subtle forms of violence inherent in moralising notions of gendered “migrant citizenship” (Rodriguez 2010).
    View Document Abstract
  • Working Paper

    Introduction to the Special Issue Gender and Violence in Contexts of Migration and Displacement 

    Hofmann, Susanne; Senoguz, Hatice Pinar
    gender<ed> thoughts; 4
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2018
    This special issue originates from the Summer Symposium Reconsidering gender-based violence in the context of displacement and migration held at the Georg-August University of Göttingen on 6-7th July 2017. The working papers explore different forms of gender violence, avoiding the pitfalls of a mainstream feminism that reproduces stereotypes of victimhood and marginalisation. Instead, the authors emphasise the role of power in relation to various kinds of gender violence, paying attention to the intricate inequalities that structure victims’ lives. The authors contribute to intersectional and actor-focused understandings of gender violence in conditions of mobility within or across borders of nation states.
    View Document Abstract
  • Anthology

    Gender and Violence in Contexts of Migration and Displacement 

    Hofmann, Susanne; Senoguz, Hatice Pinar
    gender<ed> thoughts; 4
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, 2018
    This special issue originates from the Summer Symposium Reconsidering gender-based violence in the context of displacement and migration held at the Georg-August University of Göttingen on 6-7th July 2017. The working papers explore different forms of gender violence, avoiding the pitfalls of a mainstream feminism that reproduces stereotypes of victimhood and marginalisation. Instead, the authors emphasise the role of power in relation to various kinds of gender violence, paying attention to the intricate inequalities that structure victims’ lives. The authors contribute to intersectional and actor-focused understandings of gender violence in conditions of mobility within or across borders of nation states.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Das Konvolut Leonhard Schultze Jena. Eine kolonialzeitliche Spurensuche in der Ethnologischen Sammlung Göttingen 

    Wartenberg, Josefine
    GISCA Occasional Papers; 22
    GISCA,Göttingen Institute for Social and Cultural Anthropology, Georg-August-Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Zum Bestand der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen zählen eine Reihe von Gegenständen, die der deutsche Zoologe, Ethnologe und Geograf Leonhard Schultze Jena (1872-1955) auf seinen umfassenden Forschungsreisen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den ehemaligen Kolonien Deutsch-Neuguinea und Deutsch- Südwestafrika zusammengetragen und ab 1937 nach Göttingen verkauft hat. Die Arbeit stellt die Frage, wie diese Gegenstände nach Deutschland kamen und welche Interessen die Forschungstätigkeiten ihres Sammlers leiteten. Die vorhandenen Objekte werden dabei in einen größeren Zusammenhang gestellt: Anhand von Schultze Jenas Veröffentlichungen werden sowohl dessen Beziehungen und Einstellungen zur indigenen Bevölkerung als auch zur kolonialen Verwaltung aufgezeigt. Auf diese Weise wird beispielhaft analysiert, wie die Praxis des ethnografischen Sammelns und der Kolonialismus als Ideologie und als System miteinander verwoben waren.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Ende des Erfahrungswissens? Akademisierung und Innovationsfähigkeit von KMU 

    Thomä, Jörg
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 26
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie der anhaltende Trend zur Akademisierung der Berufswelt im Hinblick auf die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu bewerten ist. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die duale Berufsausbildung und darauf aufbauende Fortbildungen hierzulande ein breites Reservoir an Hochqualifizierten schaffen, das wie akademisch ausgebildetes Personal auch dazu in der Lage ist, innovative Tätigkeiten im Unternehmen auszuüben. Gerade für die Innovationsfähigkeit von KMU ist dies wichtig, weil diese zur Deckung ihres Personalbedarfs in hohem Maße am Berufsbildungssystem partizipieren. In der Folge spielt der beruflichbetriebliche Bildungstyp mit seiner Betonung auf personengebundenem, schwer zu formalisierendem Erfahrungswissen eine Schlüsselrolle für die Hervorbringung von Innovationen im KMU-Sektor. Wie im Beitrag ferner deutlich wird, weist das Berufsbildungssystem unter Innovationsgesichtspunkten verschiedene Vorteile auf, von denen gerade kleinere Unternehmen profitieren. In engem Zusammenhang hierzu steht die spezifische Fähigkeit zahlreicher Unternehmen im deutschen Mittelstand, auch ohne eigene Forschung und Entwicklung (FuE) innovativ tätig zu sein. In diesen Unternehmen werden Innovationsprozesse stark durch personengebundenes Erfahrungswissen und anwendungsnahes interaktives Lernen bestimmt. Hierdurch ergibt sich eine „andere Spielart“ des Innovierens, in deren Rahmen beruflich Qualifizierten (zumindest bislang) eine zentrale Bedeutung zukommt. Weil das Vorhandensein von akademisch geschultem Personal oft die Vorbedingung für den Einstieg in komplexere FuE-Aktivitäten ist, treibt freilich die Akademisierung die Innovationstätigkeit im KMU-Sektor bis zu einem gewissen Grad auch voran. Gerade in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen dürften daher akademische Qualifikationen weiter an Bedeutung für die Innovationsfähigkeit von KMU gewinnen. Angesichts der Tatsache, dass sich insbesondere im mittleren Qualifikationssegment der beruflich Ausgebildeten bereits heute ausgeprägte Fachkräfteengpässe abzeichnen und zugleich das Angebot an Akademikerinnen und Akademikern wahrscheinlich weiter zunehmen wird, stellt sich allerdings die Frage, ob viele KMU in Zukunft stärker auf Hochschulabsolventen zurückgreifen werden, weil sie diese tatsächlich brauchen oder aber weil sie die eigentlich benötigten beruflich qualifizierten Experten und Spezialisten nicht mehr finden können. Aus diesem Blickwinkel geht von der Akademisierung also durchaus eine Gefahr für die Innovationsfähigkeit von KMU aus. Anstrengungen zur Stärkung des Innovationspotenzials von KMU sollten daher auch in Zeiten der Akademisierung die Rolle erfahrungsgeleiteten Lernens und damit den beruflichbetrieblichen Bildungstyp im Blick behalten.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Soziale Lage und Alterssicherung Selbstständiger im Handwerk - Literaturüberblick und Forschungsagenda 

    Thonipara, Anita; Proeger, Till; Haverkamp, Katarzyna
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 25
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2019
    Die sozioökonomische Lage und die Alterssicherung Selbstständiger im Handwerk ist ein wirtschafts-, sozial- und handwerkspolitisch relevantes Forschungsfeld, innerhalb dessen aktuell Diskussionen zur Weiterentwicklung der Struktur der Altersvorsorge im Handwerk geführt werden. Auf wissenschaftlicher Seite besteht jedoch ein Mangel an empirischer Grundlagenforschung, welche der politischen Diskussion als Entscheidungsgrundlage bereitgestellt werden kann. Der vorliegende Literaturüberblick leistet daher eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Studien zur Alterssicherung selbstständiger Handwerker in Deutschland und formuliert auf Basis dessen eine Forschungsagenda, um dieser Forschungslücke zu begegnen. Hierin wird zunächst eine repräsentative Strukturerhebung auf Basis des Mikrozensus skizziert. Aufbauend auf dieser Grundlagenanalyse wird eine Clusteranalyse der verschiedenen Einkommens- und Vorsorgetypen innerhalb der handwerklichen Selbstständigen beschrieben, die durch eine Verhaltensanalyse auf Basis qualitativer Forschung ergänzt wird. Insgesamt leistet diese Studie somit eine kompakte Zusammenfassung des Forschungsstands und einen Vorschlag zur künftigen empirischen Forschung.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Migration und Identität. Die Rapanui und ihre Migrationserfahrungen. 

    Klinkenborg, Lina
    GISCA occasional paper series; 21
    GISCA,Göttingen Institute for Social and Cultural Anthropology, Georg-August-Universität Göttingen: Göttingen, 2018
    Migration ist ein weltweit aktuelles und wichtiges Thema. Auch für die Rapanui, die am Rande des polynesischen Dreiecks mitten im Pazifik auf Rapa Nui, besser bekannt als die Osterinsel, leben. Basierend auf einer ethnografischen Feldforschung auf Rapa Nui untersucht diese Studie die Migrationserfahrungen der Rapanui und deren Auswirkungen auf ihre Identität. Besonders die Migration zu Bildungs- und Arbeitszwecken steht dabei im Fokus, genauso wie die Rückkehr auf die Insel. Junge Rapanui oder sogenannte Mestizos (wörtlich übersetzt Mischlinge, Mestizen), Kinder mit einem Rapanui und einem einer anderen Nationalität angehörigen Elternteil, wachsen im Kontext politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels auf. Die Identität der Rapanui bewegt sich innerhalb dieser verschiedenen Kontexte. Besonders die kulturelle und ethnische Identität sowie die Sprache Rapanui spielen eine wichtige Rolle für ihre Identitätskonstruktionen und ihr Zugehörigkeitsgefühl. Es wird argumentiert, dass während der Migration und nach der Rückkehr auf die Insel Abgrenzungs- sowie Aushandlungsprozesse stattfinden und, dass Migrationserfahrungen die Identität der Rapanui beeinflussen und zu Identitätsverschiebungen oder -verstärkungen führen können, wobei individuelle und kontextuelle Umstände berücksichtigt werden müssen.
    View Document Abstract
  • Monograph

    Der Digitalisierungsindex für das Handwerk. Eine ökonomische Analyse des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk 

    Runst, Petrik; Bartelt, Karen; Fredriksen, Kaja; Meyer-Veltrup, Linda; Pirk, Walter; Proeger, Till
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 24
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2018
    Im Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk hat das ifh Göttingen eine ökonomische Auswertung der durch den Digitalisierungs-Check gewonnenen Daten, erstellt. Der Digi-Check ist in fünf Themenbereiche eingeteilt: Kunden und Lieferanten, Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter sowie IT-Sicherheit, deren Relevanz und Umsetzungsgrad für das jeweilige Unternehmen von einem Vertreter des Betriebs (online oder mit einem/r Berater/in der Handwerksorganisation) eingeschätzt wurde. Anhand der Auswertung von rund 350 durch Betriebe ausgefüllten Fragebögen kann eine empirische Analyse des Digitalisierungsgrades des deutschen Handwerks erfolgen sowie Gründe für Unterschiede zwischen Gewerbegruppen und Betrieben verschiedener Strukturmerkmale gezeigt werden. Hieraus lassen sich eine Reihe von Erkenntnissen ableiten. • Größere und umsatzstärkere Unternehmen sind stärker digitalisiert. • Abgesehen davon spielen strukturelle Eigenschaften der Betriebe eine geringe Rolle, auch sind die Unterschiede zwischen den Gewerbegruppen eher klein. • Zu zeigen sind aber stark digitalisierte Kundenbeziehungen der Handwerke für den privaten Bedarf und der Gesundheitsgewerbe, stark digitalisierte Geschäftsmodelle bei den Kfz-Gewerben und insgesamt geringe Umsetzungsgrade bei den Lebensmittelhandwerken, aber gleichzeitig eine starke Wahrnehmung des Veränderungsbedarfs in dieser Hinsicht. • Es zeigen sich durchgängig hohe Werte für die Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen. • Es gibt starke innere Zusammenhänge zwischen den Teilkomponenten – die Digitalisierung ist als umfassender Veränderungsprozess im Unternehmen zu verstehen; lediglich Einzelkomponenten zu verändern scheint schwierig zu sein, abgesehen von der IT-Sicherheit. • Viele Maßnahmen und Maßnahmenbereiche werden gemeinsam umgesetzt. Es kommt relativ selten vor, dass ein Unternehmen nur einzelne Maßnahmen umsetzt. • Es kann vermutet werden, dass es eine zeitliche Abfolge von Digitalisierungsschritten gibt, die nacheinander ausgeführt werden. Erst wird die IT-Sicherheit verbessert, dann werden Mitarbeiter geschult und schließlich werden alle anderen Bereiche umgesetzt. • Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unterstützungsangebote sinnvollerweise dazu dienen können, den „digitalen Stein ins Rollen“ zu bringen. Wenn das Unternehmen begonnen hat zu digitalisieren, wird der Prozess aus sich heraus weitergetrieben.
    View Document Abstract

View more