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Die Rolle von Handwerksunternehmen für die volkswirtschaftlichen Funktionen des Mittelstands

dc.contributor.authorThomä, Jörg
dc.date.accessioned2016-09-29T07:37:43Z
dc.date.available2016-09-29T07:37:43Z
dc.date.issued2016
dc.identifier.urihttp://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/13741
dc.description.abstractEine moderne und zukunftsgewandte Mittelstandspolitik bedarf einer überzeugenden Begründung. Die traditionelle Orientierung am Prinzip des Nachteilsausgleichs reicht hierfür nicht mehr aus. Denn aus Sicht der Mittelstandsforschung lassen sich größenbedingte Benachteiligungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oft nicht eindeutig belegen. Vielversprechender erscheint es daher, die Besonderheiten des deutschen Mittelstands und seiner Teilsegmente differenziert in den Blick zu nehmen. Ansatzpunkt sind demnach die positiven Effekte von mittelständischen Unternehmen und deren Potenziale für die gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Ein solcher Perspektivwechsel betrifft auch die Handwerksförderung. Denn Handwerksunternehmen sind als integraler Bestandteil der mittelständischen Wirtschaft zu verstehen. Insofern gilt es, die Förderwürdigkeit des Handwerks nicht aus einer isolierten Sicht heraus zu begründen und dabei in einem eher defensiven Sinne die potenziellen Schwächen von handwerklichen KMU zu unterstreichen. Vielmehr geht es darum, den Anteil des Handwerks an den viel zitierten Stärken des Mittelstands zu betonen. In diesem Sinne beschreibt die vorliegende Studie die vielfältige Rolle der Handwerksunternehmen für die Ausbildungsfunktion, die Innovationsfunktion und die regionale Ausgleichsfunktion der mittelständischen Wirtschaft. Im Ergebnis wird deutlich, warum sich eine Mittelstandspolitik, die eher an den Stärken und weniger an den Schwächen von KMU ansetzt, gerade auch in einer expliziten Handwerksförderung niederschlagen sollte. Die aufgezeigte Bedeutung der handwerklichen KMU für die volkswirtschaftlichen Funktionen des Mittelstands im Bereich der Bildungs-, Innovations- und Regionalpolitik ist deshalb hervorzuheben, da alle drei den Kern dessen berühren, warum mittelständische Unternehmen hierzulande besondere Potenziale für die gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung besitzen - etwa im Hinblick auf die Bewältigung des demografischen Wandels, die Umsetzung der Energiewende, die Sicherung des Fachkräftepotenzials oder die Erreichung von gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit. Die Begründung, warum es einer Förderung von handwerklichen KMU bedarf, sollte sich daher an ebendieser Perspektive orientieren.
dc.format.extent36
dc.language.isodeu
dc.publisherVolkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen
dc.rightsopenAccess
dc.subjectMittelstandspolitik; Handwerksförderung; duale Berufsausbildung; Fachkräfte; Innovation; Regionalentwicklung
dc.subject.ddc338
dc.subject.ddc650
dc.subject.ddc658
dc.titleDie Rolle von Handwerksunternehmen für die volkswirtschaftlichen Funktionen des Mittelstands
dc.typemonograph
dc.publisher.placeGöttingen
dc.type.versionpublishedVersion
dc.bibliographicCitation.volume11
dc.type.subtypemonograph
dc.relation.ispartofseriesGöttinger Beiträge zur Handwerksforschung
dc.description.statusunReviewed
dc.intern.doi10.3249/2364-3897-gbh-11


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