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Jenseits des Säkularisierungsparadigmas?

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Koenig, Matthias (2011): Jenseits des Säkularisierungsparadigmas? - KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie; Vol. 63, No. 4, p. 649-673. VS-Verlag

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Originalpublikation: 10.1007/s11577-011-0150-5

Autor: Koenig, Matthias
Zusammenfassung: Mit seinem Buch A Secular Age hat der Sozialphilosoph Charles Taylor einen aufsehenerregenden Alternativentwurf zum klassischen Säkularisierungsparadigma vorgelegt. Das Ziel dieses Artikels ist es, ihn auf die religionssoziologische Diskussion um Säkularisierung und deren verschiedenen Teilprozesse zu beziehen. Es werden drei Ansprüche formuliert, an denen Alternativentwürfe zu messen sind. Erstens müssen sie verständlich machen, warum „Säkularität“ zu einer so wichtigen Selbstbeschreibungskategorie moderner Gesellschaften werden konnte. Zweitens müssen sie das in Jahrzenten religionssoziologischer Forschung akkumulierte Wissen über Entkirchlichung mit den von Kritikern hervorgehobenen Befunden genuin moderner religiöser Vitalität integrieren. Und drittens müssen sie die vielfältigen Muster der Differenzierung religiöser und politischer Ordnung im Gesellschafts- und Kulturvergleich beschreiben und erklären können. In kritischer Auseinandersetzung mit Taylor werden Grenzen kulturalistischer Theorien moderner Säkularität und bleibende Aufgaben historisch-soziologischer Forschung zu Religion in der Moderne identifiziert.
URI: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/7176
Datum: 2011

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